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Produktionsprozess - Fräsen

Fräsverfahren

Auszug aus

Grundlagen der Fertigungstechnik

Herausgeber: Birgit Awiszus, Jürgen Bast, Holger Dürr, Peter Mayr
03/2016, 395 Seiten, € 23,99
ISBN: 978-3-446-44821-6
Seiten 151-154

Das Fräsen ist Spanen mit kreisförmiger Schnittbewegung…. und immer noch die Königsdisziplin in den meisten Werkzeug- und Formenbauunternehmen. Wir geben hier einen Überblick über die verschiedenen Fräsverfahren.

Besondere Bedeutung im Werkzeug- und Formenbau hat das Formfräsen.

Formfräsen

Das Formfräsen wird mit gesteuerter Vorschubbewegung ausgeführt. Ähnlich wie beim Drehen können die drei Grundprinzipien Nachformfräsen, Kinematisch-Formfräsen und NC-Formfräsen unterschieden werden. Besondere Anwendung hat das Formfräsen im Formen- und Werkzeugbau gefunden.

Eine Gegenüberstellung des Grundprinzips von Nachform- und NC-Fräsen ist im Bild unten ersichtlich, wobei sich die NC-Fertigung durch ihre Flexibilität in der variantenreichen Teilefertigung durchgesetzt hat.

Überblick zu den Fräsverfahren

Weitere Fräsverfahren sind:

  • Planfräsen: Es dient der Herstellung ebener Flächen. Die Vorschubbewegung ist geradlinig und überwiegend senkrecht zur Drehbewegung des Werkzeuges. Unterschieden wird in Umfangs-, Stirnplan- und Stirn-Umfangs-Planfräsen.
  • Rundfräsen: Findet unter bestimmten Bedingungen als Alternative zum Runddrehen seine Anwendung. Die Vorschubbewegung ist kreisförmig. Unterschieden wird in achsparalleles Drehfräsen, d. h. die Achsanordnung von Werkstück und Werkzeug ist parallel. Damit ist diese Verfahrensmodifikation für die Außen- und Innenbearbeitung geeignet. Darüber hinaus gibt es das orthogonale- oder Stirndrehfräsen, d. h., die Achsanordnung ist senkrecht. Dieses Verfahren ist für die Außenbearbeitung geeignet. Die Vorteile des Rundfräsens (bzw. Drehfräsens) gegenüber dem Runddrehen liegen beispielsweise in der geringeren thermischen Belastung der Schneiden und der Werkstückrandzone, in der einfacheren Späneentsorgung (keine Wirrspäne) und im verminderten Einsatz von Kühlschmiermitteln.
  • Schraubfräsen: Mit der beim Schraubfräsen üblichen wendelförmigen Vorschubbewegung können vor allem Schneckenräder und Gewinde hergestellt werden. Geeignet ist dieses Verfahren sowohl für Lang- als auch Kurzgewinde.
  • Wälzfräsen: Grundlegend für dieses Fräsverfahren ist, dass ein Fräswerkzeug mit Bezugsprofil während des Zerspanvorganges eine mit der Vorschubbewegung simultane Wälzbewegung ausführt. Trotz der großen Fortschritte in der spanlosen Formgebung hat das Wälzfräsen nach wie vor in der Bearbeitung von Verzahnungen seine Bedeutung, insbesondere in der flexiblen Fertigung im kleinen Stückzahlbereich bei hoher Variantenvielfalt.
  • Profilfräsen: Ähnlich wie beim Profildrehen bildet sich die Form (das Profil) des Fräsers im Werkstück ab. Es ist das wichtigste Verfahren zur Herstellung von Nuten beliebiger Form an prismatischen Werkstücken (z. B. T-Nuten).

Kopier- und CNC-Fräsen

Auszug aus

Grundlagen der Fertigungstechnik

Herausgeber: Birgit Awiszus, Jürgen Bast, Holger Dürr, Peter Mayr
03/2016, 395 Seiten, € 23,99
ISBN: 978-3-446-44821-6
Seiten 151-154
Weiterführende Information
  • Prozesskette Zerspanung

    Thema des Monats August 2016

    Schruppen, schlichten, fräsen, bohren, erodieren: Späne lassen sich auf viele Arten erzeugen. Und immer wieder gibt es immer findige Anwender, die alles (un)mögliche aus Maschinen, Werkzeugen & Co. herauskitzeln. Lassen Sie sich von uns mit exklusiven Fachbeiträgen, Interviews und Tipps inspirieren.   mehr

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