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Produktionsprozess - Additive Fertigung

Rapid Manufacturing

Auszug aus
Andreas Gebhardt

3D-Drucken

10/2014, 200 Seiten, € 39,99
ISBN: 978-3-446-44238-2
Seiten 12-13

Rapid Manufacturing ist die schnelle Fertigung von Endprodukten (Unikate oder Serien) mittels werkzeugloser Fertigung direkt aus den CAD-Daten. Dazu werden meist Materialien wie Kunststoff, Metall oder Keramik verwendet.

Die Anwendungsebene „Rapid Manufacturing“ umfasst alle Prozesse, die Endprodukte herstellen oder Bauteile liefern, die anschließend zu einem Produkt montiert werden. Material und Herstellungsprozess erzeugen genau die mechanisch-physikalischen Eigenschaften, die bei der Konstruktion festgelegt wurden. Anwendungen gibt es beispielsweise im medizinischen Bereich (Dentalbrücken, Knochenimplantate), im Schmuckbereich (Schmuckstück-Unikate) und im technischen Bereich. Dazu ist eine schon recht große Materialauswahl aller wichtigen Materialarten (Kunststoffe, Metalle und keramische Materialien) verfügbar.

50 % leichter: Dieses Scharnier für die Abdeckung eines Flugzeugtriebwerks (unten) war mittels mechanischer Bearbeitung nicht herstellbar (oben herkömmlich gefertigtes Bauteil). Es wurde aus Edelstahl per SLM-Verfahren (Selektives Laserschmelzen) hergestellt. (Quelle: EADS)

Das Beispielbild zeigt ein Scharnier für die Abdeckung eines Flugzeugtriebwerks. Es wurde ein bionisch orientierter Entwurf ausgearbeitet, der zu einer Gewichtsreduzierung von 50 Prozent führte, jedoch mittels mechanischer Bearbeitung nicht mehr herstellbar war. Das Teil wurde in einem AM-Metallverarbeitungsprozess durch Selektives Laserschmelzen (SLM) angefertigt. Es bestand die herkömmlichen Tests und arbeitete tadellos.

Auszug aus
Andreas Gebhardt

3D-Drucken

10/2014, 200 Seiten, € 39,99
ISBN: 978-3-446-44238-2
Seiten 12-13
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