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14.03.2019

Tebis Version 4.1 vereinfacht das Konstruieren

Software Release sorgt für Zeitersparnis im CAD-Umfeld

Gleich ob Konstruktion, Fertigungsaufbereitung oder NC-Programmierung: Nur mit automatisierten und standardisierten Prozessen bleibt gewährleistet, dass Arbeitsabläufe schnell und sicher sind, und sich die verwendeten Tools einfach bedienen lassen. In diesem Zusammenhang stellt die assoziativ-parametrische Konstruktion, die ab Tebis Version 4.1. zur Verfügung steht, einen entscheidenden Durchbruch dar. Die Zeitersparnis im CAD-Umfeld ist enorm, so das Unternehmen.

Parametrisch-assoziative Konstruktion – was ist das?

Anwendungsbeispiel: Radien bei einem Kernkasten verkleinern © Tebis

„Parametrik“ bedeutet zunächst nur, dass Elementparameter wie Länge, Radius oder Richtung im Nachhinein über das Kontextmenü des entsprechenden grafischen Elements oder den Strukturbaum veränderbar sind.

Die „Assoziativität“ beschreibt die gegenseitige Abhängigkeit der Elemente: Wenn ein Element geändert wird, passen sich andere Elemente sofort und ohne zusätzlichen konstruktiven Aufwand automatisch an. Der chronologische Aufbau und die Konstruktionslogik bestimmen, auf welche Weise und in welcher Reihenfolge sich die Objekte beeinflussen. Alle Komponenten des Bauteils sind miteinander vernetzt, sodass sich ein Modell schnell aufbauen und modifizieren lässt.

Was für die ersten Anwender zählt

„Um Uhrenhalter auf einer Prüflehre zu positionieren, brauche ich heute statt vier Minuten nur noch eine Minute. Hochgerechnet heißt das: Was mich früher eineinhalb Tage Arbeit gekostet hat, dauert jetzt gerade einmal vier Stunden.“ Johannes Grosch, Geschäftsführer bei Johannes Grosch CAD/CAM-Dienstleistungen

© privat

Für wen lohnt sich das?

Uhrenhalter positionieren: Zeitersparnis 75% © Tebis

Gerade bei den Stichwörtern „Chronologie“ und „Konstruktionslogik“ könnte manch ein Mitarbeiter aus Konstruktion oder Fertigungsaufbereitung Bedenken anmelden: Muss man bei der parametrisch-assoziativen Konstruktion nicht genau wissen, wie das Modell aufgebaut ist? Ist es nicht besser, die Elemente direkt zu modellieren und gleich zu sehen, was passiert? Ein Aufmaß verändern, die Kante verrunden, Flächen verlängern und verschneiden, Flächenverbände erweitern – das geht doch alles recht fix.

In Summe bedeuten diese vermeintlich kleinen Tätigkeiten jedoch einen riesigen Arbeitsaufwand. Beispiel Positionieren von Uhrenhaltern auf einer Prüflehre: Johannes Grosch, Geschäftsführer bei Johannes Grosch CAD/CAM-Dienstleistungen, der aktuell den Prototypen testet, benötigt dafür heute nur noch eine statt zuvor vier Minuten – das bedeutet eine Zeitersparnis von sage und schreibe 75 Prozent.

Ein weiterer Vorteil: Die gesamte Konstruktion wird automatisch auf Plausibilität geprüft – so lässt sich sicherstellen, dass der Konstrukteur nichts Wichtiges vergisst oder Flächenübergänge und Verbindungen auch nach Änderungen zueinander passen. Ebenso sind mögliche Kollisionen früher erkennbar.

Fast jeder kann von der parametrisch-assoziativen Konstruktion profitieren

Auf den Punkt gebracht: Die parametrisch-assoziative Konstruktion lohnt sich für alle, die Änderungen bekommen, sich wiederholende konstruktive Prozessschritte automatisieren möchten oder mit verschiedenen Varianten und Zwischenständen arbeiten – mindestens eines dieser Kriterien gilt für (fast) jedes Unternehmen.
Und mit den richtigen Schablonen sind die Konstruktion und das nachträgliche Verändern des Modells zudem denkbar einfach. Sämtliche Schritte werden im Strukturbaum gespeichert und bleiben jederzeit nachvollziehbar.

Schnell zum Ziel mit individuellen Schablonen

Außer von Grosch CAD/CAM-Dienstleistungen wird der aktuelle Prototyp derzeit von zehn weiteren Tebis-Kunden aus verschiedenen Branchen auf Herz und Nieren geprüft, darunter Modellbau Nachtigall GmbH und Schürfeld Umformtechnik GmbH. Die Software zu testen, ist jedoch nicht das alleinige Ziel dieser Projektpartnerschaft: Für jedes Unternehmen werden spezielle Templates entwickelt, mit denen sich wiederkehrende Arbeitsschritte leicht automatisieren lassen – der Einzelne muss sich also keinerlei Gedanken über die Konstruktionslogik oder die Entstehungsgeschichte des Bauteils machen.

Natürlich wird es auch in Zukunft möglich sein, Modelle mit Tebis direkt zu modellieren. Zudem sind beide Arbeitsweisen problemlos miteinander kombinierbar, verspricht der Entwickler.

Unternehmensinformation

Tebis Technische Informationssysteme AG

Einsteinstr. 39
DE 82152 Martinsried
Tel.: 089 81803-0
Fax: 089 81803-8200

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