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25.02.2019

Software für Künstliche Intelligenz

Zwei Astrophysiker wollen das Fräsen optimieren

Dr. Theo Steininger und Dr. Maksim Greiner haben beide am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching promoviert. Und sie haben gemeinsam eine Software für Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die neueste statistische Analysemethoden der Astrophysik nutzt. In der Türmontage bei einem deutschen Premium-Automobilhersteller hat sie sich bereits bewährt. Nun wollen die beiden auch die Metallbearbeitung erobern. Konkrete Anwendungsmöglichkeiten hoffen sie im September auf der EMO in Hannover zu finden.

Die Astrophysiker Theo Steininger (li) und Maksim Greiner suchen neue Anwendungsmöglichkeiten für eine Software für Künstliche Intelligenz. © Erium

Die Astrophysiker Theo Steininger (li) und Maksim Greiner suchen neue Anwendungsmöglichkeiten für eine Software für Künstliche Intelligenz. © Erium

Das Besondere am Ansatz der Jungunternehmer: Sie verknüpfen maschinelle Intelligenz mit dem Wissen und der Erfahrung von Prozessexperten, harte und weiche Faktoren. In der Automobilindustrie hat das bereits geklappt. Dort wurde ein KI-System gesucht, mit dessen Hilfe sich Türen genauer und prozessstabiler montieren lassen, um die teure Nacharbeit zu reduzieren.


Algorithmen berechnen den Einsatz von Spindeln in Abhängigkeit vom Verschleiß

Jetzt visieren die Garchinger auch das Zerspanen an. Es geht dabei zum Beispiel um Frässpindeln, deren Rotationsverhalten sich mit zunehmender Abnutzung verschlechtert. Die Spindeln geraten ins Schlingern, das je nach Art des Verschleißes unterschiedlich ausfällt. Der Algorithmus der Astrophysiker könne nun – angereichert mit Expertenwissen – den Einsatz der Spindel in Abhängigkeit vom Verschleißgrad optimieren.

Das KI-Programm berücksichtigt auch weiche Faktoren wie Kundenbeziehungen

Lohnt sich beim Fahren in Grenzbereichen der höhere Spindelverschleiß? KI soll die Antwort liefern. © Erium

Lohnt sich beim Fahren in Grenzbereichen der höhere Spindelverschleiß? KI soll die Antwort liefern. © Erium

Doch Steininger denkt schon einen Schritt weiter: „Spannend wird es bei der Frage, ob sich der höhere Spindelverschleiß beim Fahren in Grenzbereichen lohnt – weil ein Bauteil zum Beispiel in sehr kurzer Zeit gefertigt werden soll. Unser Programm würde dazu nicht nur die reinen Maschinenparameter, sondern auch weiche Faktoren wie Kundenbeziehungen berücksichtigen.“ Dazu benötigen die Garchinger allerdings den Zugriff auf die Produktions- und Qualitätsdaten ihrer Kunden.

Auf der EMO Hannover werden Steiniger und Greiner mit ihrer gerade gegründeten Erium GmbH am Start-up-Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vertreten sein.

Weiterführende Information
  • Smarte Zukunft
    FORM + Werkzeug 03/2018, SEITE 51

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    Wie sehen die Jobs der Zukunft aus? Wie verändert KI unser Leben und Arbeiten? "Zukunft passiert nicht einfach – wir alle gestalten sie...   mehr

  • Die sich selbst optimierende Fertigung
    FORM + Werkzeug 02/2018, SEITE 26

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    Künstliche neuronale Netze in der Produktion: wie die 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren. Im Projekt ‚Opti Wear‘ wird...   mehr

    Diesen Artikel bieten wir Ihnen mit freundlicher Unterstützung der FORM+Werkzeug-Redaktion kostenlos als PDF-Datei zum Download an.

  • Eingebaute Intelligenz
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    Eingebaute Intelligenz

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