nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
02.06.2015

Prototypenwerkzeuge drucken mit Stratasys

Formen aus dem 3D-Drucker

Bild: Eislöffel aus PP: Dieses Werkzeug aus Digital ABS wurde in nur sieben Stunden auf dem Objet 260 Connex gedruckt und kostete rund 730 Euro. (Bild: Stratasys)

Mit dem 3D-Druckverfahren Poly Jet von Stratasys werden dreidimensionale Objekte erstellt, indem flüssiges Fotopolymer in der gewünschten Anordnung schichtweise aufgetragen wird. Anschließend wird der Kunststoff mithilfe von UV-Licht ausgehärtet. Auch Prototypenwerkzeuge lassen sich so herstellen.

Die Vorteile: Die Werkzeuge können innerhalb von Stunden gedruckt werden, ebenso eventuelle Designänderungen oder Varianten. Spritzgießformen aus dem Material Digital ABS können in Schichten mit einer Stärke von 30 Mikron und einer Genauigkeit von bis zu 0,1 mm gefertigt werden. Komplexe Geometrien, dünne Wände und aufwendige Details können in der Formkonstruktion problemlos programmiert werden. Nachdem die CAD-Konstruktion in die 3D-Druckersoftware geladen ist, kann der Druckvorgang ohne manuelle Eingriffe ausgeführt werden. Der Nachteil: Je nach verwendetem thermoplastischen Kunststoff und Komplexität der Form können Serien von maximal bis zu 100 Teilen produziert werde. Daher liegen die Stückkosten im mittleren Bereich. Unter optimalen Bedingungen können laut Stratasys mit dem Poly Jet-Verfahren gegenüber herkömmlichen Verfahren der Werkzeugherstellung die Herstellungskosten um 40 bis 70 Prozent reduziert werden. Die Zeitersparnis kann einige Tagen bis zu mehreren Wochen betragen.

Keine Nachbearbeitung erforderlich

Für möglichst glatte Oberflächen sollte das Bauteil in der passenden Objet-Studio-Software erstellt und im Glanzmodus ausgedruckt werden. Es empfiehlt sich, die Form so auszurichten, dass die Fließrichtung des Polymers der Druckrichtung entspricht.

Für die meisten Formen ist nach der Fertigung nur eine geringe oder keine Nachbearbeitung nötig. Eine präzise Passung zwischen den Auswerferstiften und den zugehörigen Öffnungen erreicht man, wenn die Positionen der Löcher in der STL-Datei vorgesehen werden, der Durchmesser jedoch um 0,2 bis 0,3 mm verringert wird. Nach dem Aushärten der Form werden die Löcher dann auf die genaue Größe aufgebohrt.

In manchen Fällen ist ein vorsichtiges Schleifen von Oberflächen, die quer zur Formöffnung verlaufen, zu empfehlen. Wenn eine Form mit großem Kern verwendet wird, kann die Entformung des Bauteils durch geringfügiges Glätten vereinfacht werden.

www.stratasys.com

Unternehmensinformation

Stratasys GmbH

Airport Boulevard B 120
DE 77836 Rheinmünster
Tel.: 07229 7772-0
Fax: 07229 7772-990

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
August 2018

Zerspanung: "Geld wird nur verdient, solange Späne fliegen."

Mehr

Favoriten der Leser
Jobbörse für Fachkräfte

Täglich die neuesten Stellenangebote für Formenbauer und Werkzeugmacher aus ganz Deutschland


Zu den Stellenangeboten

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen