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31.07.2013

Produkte jenseits von Einwegspritze und Kanüle

Die Medizintechnik setzt auf Kunststoffe

Ob Augenlinse, Intubationsschlauch, Einwegspritze oder Kanüle: Mehr als die Hälfte aller weltweit hergestellten Medizinprodukte bestehen aus Kunststoff. Aber auch jenseits dieser Massenartikel stehen die Chancen für den polymeren Werkstoff in der Medizintechnik gut. Gelegenheit, sich vom Fortschritt der Kunststoffe im medizinischen Umfeld zu überzeugen, bietet die K 2013.

Tonnenweise synthetische Materialien

Im Jahr 1950 wurden weltweit gerade einmal 1,5 Mio. Tonnen Kunststoffe produziert und konsumiert, heute sind es global bereits 280 Mio. Tonnen synthetischer Materialien. Davon entfällt etwa ein Fünftel auf Europa, hinter China der zweitgrößte Kunststoffproduzent dieser Erde.

Von den rund 47 Mio. in Europa verarbeiteten Tonnen Kunststoff gehen knapp 40 % in die Verpackung, 21 % in den Hoch- und Tiefbau, 8,3 % in die Automobilindustrie und 5,4 % in die Elektro- und Elektronikindustrie. Der Rest verteilt sich auf so unterschiedliche Gebiete wie Sport und Freizeit, Spielwaren, Haushalt, Möbel, Landwirtschaft und nicht zuletzt auf die Medizintechnik. Genaue Zahlen zum prozentualen Umfang liegen hierzu wegen der unklaren Abgrenzung für die Medizinsparte nicht vor. Eines ist aber sicher: Es sind die technisch anspruchsvollen und entsprechend hochwertigen Kunststoffsortierungen, die ihren Einsatz im Dienst der Gesundheit finden.

Von der Kontaktlinse zum ›Blade Runner‹

Mit einem Wachstum von annähernd 9 % in 2010 und 6 % in 2011 liegt die Medizintechnik deutlich über den Steigerungsraten der meisten heimischen Industriebereiche. Der Umsatz der deutschen Unternehmen in diesem Markt wird von Spectaris, dem deutschen Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien, für 2011 mit ca. 21 Mrd. Euro beziffert.

Spritzgießmaschine für die Fertigung medizinischer Artikel aus Kunststoff

Eine Spritzgießmaschine für die Fertigung medizinischer Artikel aus Kunststoff – hier: Einwegspritzen-Protektoren.

Früh schon wurden Kunststoffe auch in der Medizintechnik eingesetzt, noch bevor die synthetische Materie ab Mitte des vorigen Jahrhunderts am Markt erste Erfolge verbuchte. Bereits 1936 fertigte William Feinbloom in den USA erste Kontaktlinsen aus Polymethylmethacrylat (PMMA), einem Kunststoff, der unter dem Markennamen ›Plexiglas‹ Karriere machte.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts werden Kunststoffe zunehmend auch für die Fertigung von Prothesen verwendet. Aktuell wird auf leistungsfähige Verbundkonstruktionen aus Kunststoff und Carbonfasern (CFK) gesetzt, um solch außergewöhnliche Prothesen zu realisieren wie der des ›Blade Runner‹, des Südafrikaners Oscar Pistorius.

Pilzfrei und antimikrobiell

Die Ansprüche an Kunststoffe, wie sie in der Medizintechnik eingesetzt werden, sind hoch und sie steigen weiter. Neuartige Kreationen der Polymerchemie, z.B. verbesserte Silikonelastomere, antimikrobiell konditionierte Thermoplaste sowie die Möglichkeiten der Nanotechnologie erweitern nicht nur die Vielfalt der Applikationen. Optimieren lassen sich auf diesem Weg auch die Eigenschaften der Produkte, wie ihre Verarbeitbarkeit oder ihre Resistenz gegen den Befall von Pilzen und Bakterien.

Rapid Prototyping, die Zauberformel aus dem Baukasten moderner und schneller Fertigungsmethoden, eröffnet zudem neue Chancen, kurzfristig Musterbauteile zu liefern, damit den Entwicklungsprozess zu beschleunigen oder via Rapid Manufacturing gleich kleinere Serien zu produzieren, lediglich aus den CAD-Daten und ganz ohne Werkzeug. Ideal speziell für die Medizintechnik, wo es bei oft kurzen Lebensphasen der Produkte auf die schnelle Umsetzung von neuen Ideen entscheidend ankommt.

Unternehmensinformation

Messe Düsseldorf GmbH

Stockumer Kirchstr. 61
DE 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 4560-01
Fax: 0211 4560668

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