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17.02.2017

Okuma stellt neue Werkzeugmaschinen vor

Neue Modelle für die Smart Factory

Smart Factory, Just-in-Time-Produktion und stark variierende Auftragsgrößen – so lauten die Anforderungen, denen die neuen Okuma-Maschinen gerecht werden wollen.

“Smart Machine” für die vertikale 5-Achsen Bearbeitung

Die MU-S600V wurde als Kernstück einer Smart Factory konzipiert. © Okuma

Konzipiert als Kernstück einer Smart Factory, erlaubt die Okuma MU-S600V das flexible Reagieren auf veränderte Vorlaufzeiten und die Anpassung an unterschiedliche Fertigungsszenarien: von kleinen Stückzahlen unterschiedlicher Komponenten bis hin zur Massenproduktion.

Die MU-S600V benötigt mit einer Maschinenbreite von 140 cm nur eine geringe Aufstellfläche und ermöglicht die Zerspanung von Werkstücken mit einem Durchmesser von bis zu 600 mm. Die kompakten Dimensionen und das Maschinendesign sorgen für einfache Bedienbarkeit und leichtes Beladen. Der automatisierte Maschinentisch gewährleistet komplett unbemannte Anwendungen und erlaubt ein voll automatisches Werkstückhandling, einschließlich der direkten Übergabe an eine zweite Maschine des gleichen Typs.

"Done on One Machine" für die prozessintensive Bearbeitung

Mit den Modellen MU-6300V Laser EX und der Multus U3000 Laser EX bringt Okuma die ersten „Done-on-One“-Maschinen für prozessintensive Anwendungen auf den Markt. Die Möglichkeiten zur Komplettbearbeitung umfassen neben Dreh- und Fräsanwendungen auch die Schleifbearbeitung, 3D-Metalldruck und Wärmebehandlung.

Laut Aussagen von Okuma ist das Härten in der Maschine, verglichen mit dem Härten durch konventionelle Wärmebehandlung, schneller und verursacht weniger Verformung, was den Durchsatz signifikant erhöht.

MU-6300V Laser EX © Okuma

Multus U3000 Laser EX © Okuma


Mit einem leistungsstarken Trumpf-Laser ermöglichen die Laser EX-Modelle eine stabile Laserbearbeitung über die gesamte Prozessdauer hinweg. Das Laserauftragsschweißen (Laser Metal Deposition – LMD) gewährleistet hochauflösende additive Fertigung bei einem variablen Laserstrahldurchmesser von 0,4 bis 8,5 mm. Anwendungen wie 3D-Moulding, das Auftragen von Schutzschichten aus hitzebeständigen oder verschleißfesten Legierungen sowie der Materialauftrag für Abschnittsreparaturen runden die Liste der Features ab.

Der gesamte Prozess wird durch die bewährte Okuma OSP-Steuerung überwacht und gesteuert. Weitere Modelle mit Laser-Funktionen sollen folgen.

Intelligentes horizontales Dreh-/Fräszentrum

Industrie 4-0-fähig: die Multus U5000 © Okuma

Um die prozessintensive Fertigung in einer Smart Factory zu gewährleisten, ergänzt Okuma die Maschinenflotte der Multus U Baureihe um die Multus U5000. Sie bearbeitet auch schwer zu zerspanende Materialien wie Titan und Inconel und ist mit der stärksten Drehspindel ihrer Klasse ausgestattet.
Die Multus U5000 zählt auch Wälzschäl- und Wälzfräsoperationen zum Funktionsumfang und ermöglicht so die Herstellung von Verzahnungen in-house. Das integrierte Softwarepaket erlaubt zudem ein schnelles und einfaches Programmieren der Werkstücke.

Die Multitasking-Maschine ist mit der Okuma Steuerung OSP-P300A inklusive OSP suite ausgestattet, die Zugriff auf die leistungssteigernde Intelligent Technology des Herstellers gewährt. Die Applikationen sorgen für eine hohe Konnektivität und die problemlose Integration der Maschine in ein Industrie 4.0-Konzept.
Entwickelt wurde das Modell vor allem für die Fertigung mittelgroßer bis großer Komponenten in der Luftfahrt- und Energieindustrien sowie im Bereich Infrastruktur.

Unternehmensinformation

Okuma Europe GmbH

Europark Fichtenhain A 20
DE 47807 Krefeld
Tel.: 02151 374-0
Fax: 02151 374-100

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