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03.07.2017

MRK-Greifer im Umfeld der Werkzeugmaschine

Mensch-Roboter-Kollaboration von Schunk

Die Befreiung der Roboter aus ihren Käfigen ist in vollem Gange. In wenigen Jahren schon, so die Ansicht vieler Handhabungsspezialisten, wird die unmittelbare Kollaboration des Menschen mit dem Roboter ein fester Bestandteil der Produktionsautomatisierung sein. Das betrifft auch den Bereich der Fertigung. Vor allem einfache Tätigkeiten wie das Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen werden nach Ansicht der Spezialisten sukzessive durch kollaborierende Systeme ersetzt. Während die Mitarbeiter für das Management mehrerer Maschinen sowie der Roh- und Fertigteile zuständig sind, übernehmen kollaborierende Roboter, sogenannte Cobots, die Beladung.

  • © Schunk

    Schunk MRK-Greifer verleihen Cobots die nötige Fingerfertigkeit. © Schunk

  • © Schunk

    Bei der Beladung von Werkzeugmaschinen ermöglichen Schunk Co-act Greifer ein flexibles Zusammenspiel von Mensch und Maschine.© Schunk

  • © Schunk

    Zur Röntgenprüfung von Gussteilen wird dieser Co-act Greifer eingesetzt. Anschließend übernimmt der Mitarbeiter die weiteren Prozessschritte. © Schunk

  • © Schunk

    Über LED kann der Co-act-Greifer dem Mitarbeiter permanent seinen aktuellen Status signalisieren. © Schunk

  • © Schunk

    Der Co-act-Greifer JL1 ist laut Schunk das weltweit erste intelligente Greifmodul für die Mensch-Roboter-Kollaboration, das unmittelbar mit dem Menschen interagiert und kommuniziert. © Schunk

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Im Gegensatz zu klassischen Automationslösungen mit Roboter und Schutzzaun bleibt die Werkzeugmaschine bei einem solchen kollaborativen Ansatz jederzeit frei zugänglich. So können Einzelaufträge und Kleinserien auch weiterhin individuell vom Mitarbeiter umgesetzt werden. Sinnvoll ist der Einsatz der Cobots vor allem dort, wo eine Vollautomatisierung nicht wirtschaftlich ist.

Sicherer Umgang mit Gefahren

Schunk definiert für seine MRK-Greifer drei zentrale Prinzipien unter Berücksichtigung der zugrundeliegenden Normen und Richtlinien: Erstens, ein Greifer verletzt nie beim Greifen. Zweitens, ein Greifer erkennt immer den Kontakt des Menschen und drittens, ein Greifer verliert nie das Werkstück. Hierfür nutzt das innovative Familienunternehmen je nach Anwendung ein Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien und Komponenten: In der Basisversion, bei den sogenannten inhärenten MRK-Greifern, zählt dazu eine Greifkraftbegrenzung, die in einer Gefahrensituation aktiviert wird und die Greifkraft auf 140 N limitiert. Zusätzlich minimiert ein MRK-gerechtes Design mit abgerundeten Ecken und Kanten das Verletzungsrisiko.

Darüber hinaus werden sich Schunk Co-act-Greifer künftig mit zusätzlichen Features ausstatten lassen: Sicherere Antriebe gewährleisten, dass gerade schwere Teile auch bei einem Not-Stopp zuverlässig gehalten werden. Eine Umfeldsensorik überwacht permanent die Umgebung des Greifers. Intelligente Software wertet Sensorsignale aus und verarbeitet sie.

Greifer mit sensorischer Aura

Was in der Spitze möglich sein wird, zeigt Schunk auf der EMO mit dem Co-act-Greifer JL1, dem nach Angaben des Unternehmens weltweit ersten kollaborativen Greifer, der unmittelbar mit dem Menschen interagiert und kommuniziert. Für seinen hohen Innovationsgrad wurde der MRK-Greifer im April 2017 mit dem begehrten Hermes Award ausgezeichnet.

Mithilfe einer sensorischen Aura sowie einer künstlichen Intelligenz, die vollständig in den Greifer integriert wurde, ist der Co-act Greifer JL1 in der Lage, permanent Informationen über das gegriffene Bauteil sowie über das Umfeld zu erfassen, diese zu verarbeiten und situationsabhängig adäquate Reaktionen auszuführen. Hierfür ist der Greifer mit einer innovativen Kinematik ausgestattet, die sowohl einen Parallel- als auch einen Winkelgriff ermöglicht. So können flexibel unterschiedlichste Teile im Wechsel gehandhabt werden. Dabei überwachen taktile Sensoren in den Fingern, dass die Teile zuverlässig gegriffen sind und sensible Teile nicht beschädigt werden.

Mithilfe eigens entwickelter Greifstrategien stimmt der feinfühlige Greifer sein Verhalten in Echtzeit darauf ab, ob das vorgesehene Bauteil oder womöglich eine menschliche Hand gegriffen wird. Ein Touch-Screen sowie integrierte LED-Panel ermöglichen die Kommunikation und die intuitive Interaktion mit dem Menschen. Über OPC UA-Schnittstellen ist der Greifer darüber hinaus in der Lage, mit dem Roboter sowie mit der übergeordneten Anlagensteuerung zu kommunizieren.

Schunk auf der EMO 2017: Halle 3, Stand E55

Unternehmensinformation

Schunk GmbH & Co. KG Spann- und Greiftechnik

Bahnhofstr. 106-134
DE 74348 Lauffen (am Neckar)
Tel.: 07133 103-0
Fax: 07133 103-2160

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