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05.10.2020

Modell von Fischertechnik simuliert Abläufe

BMW-Leichtmetallgießerei nutzt virtuelles Fabrikmodell

In der Leichtmetallgießerei des BMW Group Werks Landshut sollen die Anläufe der Produktionsanlagen mit Hilfe von Standardisierung und virtueller Inbetriebnahme sicherer und effizienter gestaltet werden. Ein Fabrikmodell von Fischertechnik unterstützt die Gießereispezialisten bei der Simulation.

Bei BMW in Landshut werden mehr als vier Millionen Gussteile jährlich hergestellt. Bei einem so hohen Produktionsvolumen müssen effiziente Fertigungsprozesse sichergestellt sein. Gleichzeitig müssen die Teile höchste Qualitätsansprüche erfüllen.

Um die komplexen Abläufe zu verdeutlichen, greifen die Spezialisten der BMW Group auf ein Fabrikmodell von Fischertechnik zurück. (© Fischertechnik)

Um die komplexen Abläufe zu verdeutlichen, greifen die Spezialisten der BMW Group auf ein Fabrikmodell von Fischertechnik zurück. (© Fischertechnik)

Das Ziel: Die Anlagentechnik soll übergreifend immer nach gleichen Rahmenbedingungen erstellt werden. Diese definieren sich sowohl in Hardware wie auch Software. Letztere soll immer die gleichen Grundfunktionen beinhalten und sich in Struktur und Ausführung von Anlage zu Anlage nicht unterscheiden. Zusätzlich notwendige Applikationen, die nicht jede Produktionsanlage benötigt, werden über einen definierten Bausteinkatalog zur Verfügung gestellt, aus welchem sich dann der externe Anlagenprogrammierer bedient. Dasselbe Prinzip gilt für die Visualisierung und Bedienlogik der Fertigungsanlage.

Fehler in der Anlagenprogrammierung rechtzeitig erkennen

Ein weiterer wichtiger Baustein zur effizienten Inbetriebnahme von automatisierten Produktionsabläufen ist die virtuelle Inbetriebnahme (VIBN). Hier wird die Anlagenprogrammierung vor Realisierung virtuell, unter anderem anhand eines virtuellen Abbilds, getestet, um mögliche Fehler im Programm und Ablauf schon vor der realen Inbetriebnahme beheben zu können. Um die komplexen Abläufe zu verdeutlichen, greifen die Spezialisten der BMW Group auf ein Fabrikmodell von Fischertechnik zurück. Sie haben dazu ein virtuelles Abbild erstellt und das Modell an eine reale SPS-Steuerung angeschlossen. Die Simulationen verdeutlichen die virtuelle Inbetriebnahme anschaulich.

Miniatur-Fabrik vollzieht alle programmierten Fertigungsschritte

Angeschlossen an eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) vollzieht die Miniatur-Fabrik die von der Software vorgegebenen Fertigungsschritte. (© Fischertechnik)

Angeschlossen an eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) vollzieht die Miniatur-Fabrik die von der Software vorgegebenen Fertigungsschritte. (© Fischertechnik)

Das Fabrikmodell von Fischertechnik besteht aus einer Produktionsanlage im Miniaturformat mit verschiedenen Fertigungsschritten, die über ein Transportband und einen Vakuumsauggreifer miteinander verbunden sind. Die im Modell enthaltene Sortierstrecke, Fräszelle, das Hochregallager und die simulierte Wärmebehandlung sind Arbeitsschritte, die auch in der Leichtmetallgießerei anfallen. Angeschlossen an eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) vollzieht die Miniatur-Fabrik die von der Software vorgegebenen Fertigungsschritte.

Durch das Zusammenspiel dieser beiden Projekte – Standardisierung und virtuelle Inbetriebnahme – soll die Projektierungszeit und Inbetriebnahmephase verkürzt und die Anlaufqualität der Anlagen erhöht werden. Während der Entwicklungsphase von Standardbausteinen für weitere Applikationen, wird dieses fischertechnik Modell auch zum Validieren und Testen genutzt und Fertigungsabläufe realitätsnah nachgestellt.

Fischertechnik GmbH

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