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05.07.2016

Mannloses HSC-Fräsen beschleunigt den Formenbau

Werkzeugbau Kneifel setzt auf Eagle V9 von OPS-Ingersoll

Seit 2014 ist eine HSC-Fräsmaschine vom Typ Eagle V9 beim Werkzeugbau Kneifel in Bad Aibling im Einsatz – bisher konnte sie bis auf wenige Verschleißteile durch absolute Zuverlässigkeit punkten. Angetan ist Kneifel auch davon, dass sich etwaige Problemfälle innerhalb kürzester Zeit über die Fernwartung lösen lassen.

Zunächst ging es beim Werkzeugbau Kneifel darum, eine schnelle und vor allem zuverlässige Maschine zu finden, um die Produktivität messbar zu steigern. Investiert hat das Unternehmen schließlich in die HSC-Fräsmaschine High Speed Eagle V9 mit Heidenhain-Steuerung von OPS-Ingersoll.

  • 20 Stunden pro Einsatz, Fräsen rund um die Uhr, davon 80 % mannlos – diese Parameter sind in Bad Aibling nichts Besonderes. © OPS-Ingersoll/Kneifel

    20 Stunden pro Einsatz, Fräsen rund um die Uhr, davon 80 % mannlos – diese Parameter sind in Bad Aibling nichts Besonderes. © OPS-Ingersoll/Kneifel

  • Bei der Entscheidung für die V9 konnte die HSC-Maschine vor allem mit enormen Zeitvorteilen punkten. Als positiv sieht der Anwender auch, dass die Fräsmaschine platzsparend baut. © OPS-Ingersoll/Kneifel

    Bei der Entscheidung für die V9 konnte die HSC-Maschine vor allem mit enormen Zeitvorteilen punkten. Als positiv sieht der Anwender auch, dass die Fräsmaschine platzsparend baut. © OPS-Ingersoll/Kneifel

  • Die HSC-Fräsmaschine Eagle V9 wird ausschließlich im Finish-Bereich genutzt. Besonderheit: Die Maschine erfasst Temperaturen und reguliert diese nach. © OPS-Ingersoll/Kneifel

    Die HSC-Fräsmaschine Eagle V9 wird ausschließlich im Finish-Bereich genutzt. Besonderheit: Die Maschine erfasst Temperaturen und reguliert diese nach. © OPS-Ingersoll/Kneifel

  • Zufriedene Anwender (von links): Bernhard Hutter, Reshep Gashi, Sigfried Ebenbeck und Andreas Kneifel. Die Maschine von OPS-Ingersoll hatte schon bei den ersten Tests vor allem durch ihre Dynamik überzeugt. © OPS-Ingersoll/Kneifel

    Zufriedene Anwender (von links): Bernhard Hutter, Reshep Gashi, Sigfried Ebenbeck und Andreas Kneifel. Die Maschine von OPS-Ingersoll hatte schon bei den ersten Tests vor allem durch ihre Dynamik überzeugt. © OPS-Ingersoll/Kneifel

  • Kurze Durchlaufzeiten: Einsätze bzw. Trennungen werden geschlichtet, das Werkzeug zusammengebaut und dann geht es ohne Tuschieren auf die Maschinen zum Spritzgießen. © OPS-Ingersoll/Kneifel

    Kurze Durchlaufzeiten: Einsätze bzw. Trennungen werden geschlichtet, das Werkzeug zusammengebaut und dann geht es ohne Tuschieren auf die Maschinen zum Spritzgießen. © OPS-Ingersoll/Kneifel

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In Sachen Geschwindigkeit um Welten besser

Seither haben sich die Durchlaufzeiten deutlich reduziert, außerdem wird die geforderte Präzision mit einem wesentlich geringeren Aufwand erreicht. Einsätze beziehungsweise Trennungen werden geschlichtet, das Werkzeug zusammengebaut und dann geht es ohne Tuschieren auf die Maschinen zum Spritzgießen.

Diese Vorgehensweise ist der Anspruch beim Werkzeugbau Kneifel – um absolute Dichtigkeit am Spritzgießwerkzeug sicherzustellen, müssen die geforderten 2/100 mm über die komplette Kontur in den Trennungen zuverlässig gehalten werden. Mit den bisherigen Maschinen war diese Präzision nur mit erheblich größerem Aufwand realisierbar.

Bernhard Hutter, Leiter des Werkzeugbaus, führt die Entscheidungsfindung aus: „Auf Grund unserer Werkzeuge, das sind u.a. Fräser mit einem Durchmesser von 1 mm, wollten wir natürlich eine HSC-Fräsmaschine. Allerdings sollte die Maschine wesentlich stabiler sein als das, was wir bisher hatten. Bei der Bearbeitung des Testwerkstücks war die Maschine von OPS-Ingersoll dann nicht nur stabil, sondern auch in anderen Belangen um Welten besser.“

„Andere Liga“ bei Dynamik, Stabilität und Präzision

Hutter fügt hinzu: „Uns hat überrascht, was damit alles möglich ist. In Sachen Dynamik und Präzision waren zwar alle getesteten Maschinen ähnlich, aber bei der Geschwindigkeit hatte die V9 beispielsweise enorme Zeitvorteile. Positiv war aber auch, dass die V9 kompakter und damit platzsparender als alle anderen Maschinen baut.“

Den enormen Zeitgewinn führt Andres Kneifel, verantwortlich für das Fräsen beim Werkzeugbau Kneifel, vor allem auf die Dynamik zurück: „Vergleichbare Maschinen schleppen da wesentlich mehr Massen mit. So wie die V9 ihre Rundachsen bewegt und positioniert, das ist einfach eine andere Liga. Das gilt allerdings auch für die Stabilität bzw. die Präzision. Ich habe noch keine Maschine erlebt, die den Z-Nullpunkt, ob 8.000 min-1 oder 36.000 min-1 , so exakt hält.“

Für Andres Kneifel ging mit der Investition in die Maschine ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Ich hatte früher kein einziges freies Wochenende. Ich musste ständig zugegen sein, Vorschübe nachregulieren etc. Wurden bei torischen Fräsern beispielsweise die Wege zu gering, begann die Maschine zu rattern. Das waren für mich teilweise echte Angstzustände.“

Mehr Produktivität kommt den Kunden zugute

Heute arbeitet die Maschine üblicherweise 20 Stunden pro Einsatz rund um die Uhr, davon 80 % mannlos. Wesentlichen Anteil daran hat der doppelte Gantry-Antrieb in der X- und Y-Achse, denn hieraus ergibt sich einerseits eine hohe Stabilität, die für das Finish notwendig ist. Andererseits resultiert daraus auch die Dynamik, denn die zwei Antriebe regeln einen möglichen Verzug automatisch nach.

Ausgerüstet mit der HSK-E50-Spindel mit 36.000 min-1 und 17 kW ist man beim Werkzeugbau Kneifel hinsichtlich der beabsichtigten Produktivitätssteigerung auf einem guten Weg. In Summe ließ sich der Aufwand für die erforderliche Präzision auch hinsichtlich der Man-Power deutlich reduzieren.

Zudem hat der Werkzeugbau durch die Verdoppelung des Drehzahlspektrums bei Fräsern kleiner als 2 mm die Laufzeit halbiert und bei Fräsern größer als 4 mm immerhin um 20 % reduziert. Die dadurch freigewordenen Kapazitäten sind weiteren Aufträgen der Bestandskunden vorbehalten, die Auftragspakete ungern splitten und deshalb Gesamtpakete über mehrere Werkzeuge vergeben.

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Unternehmensinformation

OPS-Ingersoll Funkenerosion GmbH

Daimlerstr. 22
DE 57299 Burbach
Tel.: 02736 446-0
Fax: 02736 446-510

Werkzeugbau Kneifel GmbH

Ebersberger Straße 69
DE 83043 Bad Aibling
Tel.: 08061 4999-0

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