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04.01.2017

Lasertec 65 3D von DMG Mori/Sauer

Laserauftragschweißen in vollwertige 5-Achs-Fräsmaschine integriert

Die Lasertec 65 3D von DMG Mori/Sauer kombiniert die Technolgien Laserauftragschweißen mittels Pulverdüse einerseits und Fräsen andererseits. Das ermöglicht eine schnellere Herstellung komplexer Geometrien und individualisierter Bauteile. Insbesondere große Bauteile bis zu einem Durchmesser von 500 mm und einer Höhe von 400 mm lassen sich laut Hersteller mit dieser Hybridlösung schnell und effizient herstellen. Der flexible Wechsel zwischen Laser- und Fräsbearbeitung ermöglicht zudem die direkte Bearbeitung von Bauteilsegmenten, welche am Fertigteil später nicht mehr erreichbar sind.

Bei dem von der Sauer GmbH entwickelten Verfahren wird das Material über eine Coaxial-Pulverdüse bis zu zehnmal schneller aufgetragen, als das beim Generieren im Pulverbett möglich wäre. Störende Stützgeometrien sind durch das 5-achsige Auftragen nicht notwendig, so DMG Mori, außerdem wird weniger Material benötigt.

Anwendungsbeispiel aus der Automotive-Branche

Hybride Fertigung eines Schneidmessers für die Blechbearbeitung in der Automobilindustrie. © DMG Mori

Ein Anwendungsbeispiel aus der industriellen Praxis ist ein Schneidmesser für die Blechbearbeitung in der Automobilproduktion. Es kann auf der Lasertec 65 3D bei sehr guter Qualität schneller und kostengünstiger hergestellt werden als in konventioneller Gusstechnik. Zudem lassen sich Änderungen der Bauteilgeometrie noch während des Prozesses adaptieren.

DMG Mori bietet für die Bearbeitung die komplette Prozesskette: angefangen bei der NC-Programmierung im hybriden CAD/CAM, über Technologieparameter aus einer Materialdatenbank, bis zur eigentlichen Bauteilbearbeitung, Prozessüberwachung und -dokumentation.

Die Lasertec 65 3D: 5-Achs-Fräsmaschine mit integriertem Laserauftragschweißen © DMG Mori

Zum Aufbau des Schneidmessers werden die 3D-CAD-Daten in Siemens NX übernommen und alle additiven und konventionellen Bearbeitungsstrategien programmiert. Zudem wird eine 3D-Simulation zur Kollisionskontrolle unter Berücksichtigung des integrierten Laserkopfes gezeigt. Dann wird das komplette Bearbeitungsprogramm an die Maschine übermittelt und der Fertigungsprozess kann sofort gestartet werden.

Auf eine Bodenplatte wird das Schneidmesser per Laserauftragsschweißen aufgebaut und frästechnisch bearbeitet. Hier werden zwei verschiedene Materialien in einem Prozess aufgebaut. Eines für das Hauptvolumen und ein zweites, hartes Material für die Schneidkante (zum Beispiel ein HSS 63 HRC). Die Schneidkante wird dann konventionell bearbeitet oder über die optionale Ultrasonic-Technologie zerspannt. Durch dieses Verfahren verkürzt sich der Herstellungsprozess von 60 auf 3 Tage, so DMG Mori.


Weiterführende Information
  • Erschienen am 06.09.2016

    Additive Manufacturing beschleunigt Formänderungen im Werkzeug- und Formenbau

    Vollautomatisches DMD-Verfahren steigert Prozessgeschwindigkeit

    Mit einer neuen Pulverauftragdüse von OR Laser baut die hessische Firma HWF heute im DMD-Verfahren vollautomatisiert Strukturen in 24 Stunden auf, wo früher bis zu 80 Stunden erforderlich waren.   mehr

    HWF Hessische Werkzeug- und Formenbau GmbH
    O.R. Lasertechnologie GmbH

  • Erschienen am 27.07.2016

    DMG: Neue Werkzeugmaschinen auf der AMB 2016

    Verbesserte Bearbeitungszentren und weiterentwickelte Software

    Auf über 2.000 m² zeigt der Werkzeugmaschinenhersteller in Stuttgart rund 30 Exponate aus den Bereichen Drehen, Fräsen und Advanced Technologies. Darunter einige Weltpremieren.   mehr

    DMG Mori Aktiengesellschaft

Unternehmensinformation

DMG Mori Aktiengesellschaft

Gildemeisterstraße 60
DE 33689 Bielefeld
Tel.: 05205 74-0
Fax: 05205 74-2239

SAUER GmbH Lasertec / Ultrasonic

Deckel-Maho-Str. 1
DE 87459 Pfronten

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