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09.04.2012

›IonoFil‹ für die Drahterosion

Kohlenwasserstoff-Dielektrikum ersetzt Wasser

Das neu entwickelte Dielektrikum ›IonoFil‹ von Oelheld ermöglicht bei der Drahterosion kleinere Funkenspalte, wodurch sich mit demselben Drahtdurchmesser kleinere Innenradien herstellen lassen. Es kann Wasser als Dielektrikum ersetzen und löst somit das Problem der Korrosion.

Während es sich bei der Senkerosion schon seit Jahrzehnten bewährt hat, mit hochwertigen Kohlenwasserstoffen zu erodieren, kam bisher bei der Drahterosion immer noch Wasser zum Einsatz. Gerade bei der Hartmetallbearbeitung ist dabei Cobalt-Leaching und somit auch Korrosion ein Problem, das schwer in den Griff zu bekommen ist. Deshalb hat sich Oelheld zusammen mit führenden Unternehmen der Erodierbranche und der Universität in Leuven (Belgien) zu einem Forschungsprojekt entschlossen, um ein auf Kohlenwasserstoff basierendes Dielektrikum zu entwickeln, das direkt auf die Drahtschneidetechnik abgestimmt ist.

›IonoFil‹ von Oelheld

Oberflächenschutz durch Behandlung mit dem System ›IonoFil‹ von Oelheld.

Vor allem die Standzeiten von Hartmetallstempeln können durch den Ausschluss von Cobalt-Leaching deutlich verlängert werden. Aufwändiges und kostenintensives Deionisieren des Wassers mit Harzen, Korrosionsschutz – vor, während und nach der Bearbeitung – sowie häufige Wechsel des Mediums sollen mit dieser Entwicklung der Vergangenheit angehören. Außerdem lässt sich laut Oelheld eine höhere Qualität der Oberflächen mit Rauheiten von bis zu Ra 0,01 µm schneller und leichter als mit Wasser erreichen.

Oelheld auf der [wfb], Stand D 06

Unternehmensinformation

oelheld GmbH

Ulmer Str. 135-139
DE 70188 Stuttgart
Tel.: 0711 16863-0
Fax: 0711 16863-40

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