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14.11.2016

Hurco vertreibt Takumi-Bearbeitungszentren

Maschinen mit ‚handwerklichem Geschick‘

Ein Jahr ist es nun her, dass der US-amerikanische Werkzeugmaschinenhersteller Hurco Companies seine international ausgerichtete Firmenstrategie mit dem Kauf von Milltronics CNC Machines aus Nordamerika und Takumi Machinery aus Taiwan weiter vorangetrieben hat. Seitdem verfügt der Global Player mit der deutschen Tochter Hurco GmbH in Pliening bei München über eines der breitesten Produktportfolios in der Werkzeugmaschinenindustrie mit über 150 verschiedenen Maschinenmodellen – mehr als 100 davon sind in Europa verfügbar.

Michael Auer, Hurco-Geschäftsführer (links) und Eugen Fetsch, Produktmanager Takumi, vor einer H10. © Hanser

Michael Auer, Hurco-Geschäftsführer (links) und Eugen Fetsch, Produktmanager Takumi, vor einer H10. © Hanser

Diesen Schritt kommentierte Hurco-Geschäftsführer Michael Auer einst wie folgt: „Milltronics und Takumi vergrößern mit mehr als 18.000 installierten Maschinen in 30 Ländern unseren Kundenstamm und stärken darüber hinaus unsere Präsenz in Zukunftsmärkten wie Lateinamerika und China.“ Anfang November 2016 begann nun von Pliening aus der Verkauf von Takumi-BAZ in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie, unterstützt durch 24 Kooperationspartner, auch im übrigen Europa. Zuvor wurde im abgelaufenen Jahr der Produktionsstandort des 1988 gegründeten Werkzeugmaschinenbauers Takumi inklusive der 60 Mitarbeiter ins Produktionswerk 3 von Hurco in Taichung transferiert und die Maschinen einem Redesign unterworfen.

3-Achs-HSC-Portal-BAZ Takumi H10 © Hurco

Stabil, präzise und zuverlässig

Von in Summe 5000 Takumi-Maschinen wurden in den knapp 30 Jahren des Bestehens über 200 in Europa installiert, vorwiegend in Südeuropa und im Premium-Segment des Werkzeug- und Formenbaus, einer klaren Domäne von Takumi. Das überrascht insofern, als es sich im Standard ausschließlich um dreiachsige Portal-Fräsmaschinen respektive Hochgeschwindigkeits-BAZ handelt. Dafür jedoch arbeiten diese infolge eines extrem stabilen Aufbaus in Portalbauweise mit stufenförmig versetzten Führungsbahnen in der X-Achse mit einer überdurchschnittlichen Laufruhe, was sich in sehr hohen Oberflächengüten und Kreisformgenauigkeiten sowie geringem Werkzeugverschleiß und ausdauernder Leistungsentfaltung niederschlagen soll.

„Takumi-Maschinen sind konzipiert für hochpräzise Teile. Sie lassen sich infolge eines herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses in Deutschland und Europa sehr gut positionieren. Denn die Maschinen sind stabil und trotzdem hochdynamisch, arbeiten genau und erzielen eine ausgezeichnete Oberflächengüte“, berichtet Eugen Fetsch, Produktmanager der Marke Takumi. Das wird unter anderem durch eine hochentwickelte Sensorik erreicht. Sie registriert thermische Ausdehnungen der Maschine und meldet sie an die Steuerung weiter, die diese Messwerte als Korrekturdaten in die laufende Bearbeitung einfließen lässt. Die aktuell elf Maschinenmodelle der H-Baureihe mit stabiler Doppelständerkonstruktion und einer hohen Temperaturbeständigkeit sind mit einer Heidenhain-Steuerung vom Typ iTNC 530, absoluten Direktwegmesssystemen und Inline- Hochgeschwindigkeitsspindeln mit innerer Kühlmittelzufuhr ausgestattet.

Die H-Baureihe liefert hervorragende Oberflächengüten. © Hurco

Durch die geringe Entfernung zwischen Spindel und Portalkonstruktion wird ein geringstmöglicher Überhang erreicht. Gleichzeitig sorgt die Treppenbauweise des Portalrahmens für eine optimale Lastverteilung des Spindelkopfs.

Ergonomisch und schnell

Die Hochgeschwindigkeits-BAZ erreichen einen Vorschub von 20 m/min, im Eilgang bis zu 32 m/min. Die absoluten Direktwegmesssysteme ermöglichen einen schnellen Maschinenstart. Die direkt angetriebenen Spindeln erreichen Drehzahlen bis 24 000 min-1. Der Arbeitsraum ist komplett von einer Einhausung umgeben. Die Türen lassen sich weit öffnen und erleichtern das Be- und Entladen der Maschinen. Während der Bearbeitung bieten die großen Kabinenfenster gute Einsicht. In jede Maschine ist ein Spänespül- und Spänemanagementsystem integriert.

Die H10 hat einen ergonomisch gut zugänglichen Arbeitsraum und Tisch. © Hurco

Die Baureihe reicht von der kleinsten H7 mit 750/600/ 500 mm Verfahrweg in X/Y/Z und einem 810 × 620 mm großen Tisch für maximal 500 kg schwere Teile bis zur H32 mit 3200/2250/800 mm Verfahrweg und einem 3320 × 2100 mm großen Tisch für bis zu 8500 kg schwere Werkstücke. Dabei überzeugen die Maschinen mit einem überproportional großen Y-Verfahrweg bezogen auf die Standfläche.

Die H-Baureihe ist im Standard mit einem umfassenden Grundpaket ausgestattet und ist dank eines europäischen Zwischenlagers im niederländischen Venlo rasch verfügbar. Geringe Modifikationen in Richtung Downsizing sind problemlos möglich, kundenspezifische Modelle, die Optionen wie einen Rundtisch mit 4. und 5. Achse, programmierbare Kühlluft oder Ölnebelschmierung und -abscheider et cetera beinhalten, werden in Taiwan gefertigt und erfordern eine Lieferzeit von circa sechs bis acht Monaten. Über den Werkzeug- und Formenbau hinaus – ein für Hurco Deutschland bislang eher selten bedientes Anwendungsfeld – sieht Geschäftsführer Michael Auer gute Chancen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automotive, Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik und Optik. „Mit den Takumi-Maschinen können wir unseren Kunden von Grund auf neue Konzepte bieten, die wir in das gewohnt gute Servicekonzept einbetten. Das Potenzial sehen wir in den ersten Jahren bei etwa 20 bis 30 Maschinen pro Jahr“, so Auer.

Unternehmensinformation

Hurco GmbH Werkzeugmaschinen

Gewerbestraße 5 a
DE 85652 Landsham
Tel.: 089 905094-0
Fax: 089 90509450

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