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07.03.2017

High Speed-Fräsmaschine für die Elektrodenfertigung

V9 von OPS-Ingersoll eröffnet neue Möglichkeiten beim Fertigungsdienstleister Kallinger

Die Dieter Kallinger GmbH wurde 1977 gegründet und konzentriert sich mit 35 Mitarbeitern auf die komplette mechanische Bearbeitung für den Werkzeug- und Formenbau, sowie Erodieraufgaben aus verschiedenen anderen Branchen. Als vor kurzem der Kauf einer neuen Fräsmaschine anstand, sollte diese nicht nur ein hohes Maß an Präzision mitbringen, eine Steigerung der Produktivität und damit einen Ausbau der Kapazitäten ermöglichen, sondern man wollte damit auch das Teilespektrum im Kallinger-Portfolio erweitern.

Der Kauf einer High Speed Eagle V9 führte bei Kallinger zu einer erheblichen Erweiterung des Teilespektrums. © OPS-Ingersoll/Kallinger

Schließlich entschloss man sich in dem Familienbetrieb aus Uhingen zum Kauf einer OPS-Ingersoll-Fräsmaschine High Speed Eagle V9. Seit Inbetriebnahme der Maschine im Oktober 2016 konnte Kallinger die Durchlaufzeiten halbieren und damit zusätzliche Kapazitäten für Aufträge schaffen.

Geschäftsführer Timo-Alexander Kallinger sieht die Investition deshalb als einen notwenigen Schritt in die Zukunft: „Unsere Fertigungsdienstleistung ist die komplette mechanische Bearbeitung von Formteilen. Wir müssen schnell und flexibel reagieren können. Mit der High Speed Eagle V9 haben wir eine signifikante Steigerung der Auftragssicherheit geschaffen, denn wir fräsen damit sowohl Stahleinsätze als auch nachts mannlos Elektroden. Das ist einzigartig. Diese Flexibilität haben wir zwar von Beginn an erwartet, wurden dann aber noch von zahlreichen weiteren positiven Begleiterscheinungen überrascht. Mittlerweile haben wir damit 2,5 Schichten gut ausgelastet. Zudem haben wir festgestellt, dass die Mitarbeiter wesentlich weniger in den Prozess eingebunden sind.“

Friedhelm Sturm, Dieter und Timo-Alexander Kallinger (von links) © OPS-Ingersoll/Kallinger

Durchlaufzeiten stark reduziert

Im Detail beginnen diese „Begleiterscheinungen“ in Uhingen bei Präzision, Power, Perfektion und Automatisierung. Mit der Automationslösung MultiChange easy hat man sich bei Kallinger für den preiswerten Einstieg in die automatisierte HSC-Bearbeitung entschieden. Gleichzeitig wurde man dem Wunsch der Durchgängigkeit gegenüber vorhandenerer Automatisierungskomponenten gerecht. Bei wiederkehrenden Aufträgen im Elektrodenfräsen konnte eine Reduzierung der Durchlaufzeiten um nahezu 50 Prozent erzielt werden. Diese Einsparung führt man vor allem auf die hohe Dynamik der V9 zurück. Für Friedhelm Sturm, Projektmanagement bei OPS-Ingersoll kommen derartige Einsparungen nicht überraschend: „Die Firma Kallinger arbeitet mit der Hochfrequenzspindel HSK E 50, mit einer Leistung von 17 kW und 36.000 min-1. Diese Spindel bietet den optimalen Mix für Elektroden und Stahl.“

Beim Elektrodenfräsen konnten die Durchlaufzeiten mit der V9 halbiert werden. © OPS-Ingersoll/Kallinger

Auch bei anspruchsvollen Fräsarbeiten deckt die V9 die komplette Finish-Bearbeitung ab. © OPS-Ingersoll/Kallinger

Die primäre Anforderung an die Maschine liegt bei Kallinger mit 85 Prozent jedoch eindeutig auf dem Elektrodenfräsen, das Fräsen von Stahleinsätzen beziffert man derzeit noch mit nur 15 Prozent. Das Elektrodenfräsen dagegen boomt derzeit und das Spektrum variiert dabei enorm.

Zusätzliche Manpower relativiert sich schnell

Die schnelleren Durchlaufzeiten haben zur Folge, dass zwei bis drei Mitarbeiter mit dem Programmieren beschäftigt sind. Diese zusätzlich benötigte Manpower relativiert Geschäftsführer Dieter Kallinger: „Zunächst haben wir deshalb in neue Module bei der CAD-Programmierung investiert. Wir konnten aber durch die Produktivität der Maschine Durchlaufzeiten halbieren und durch die Präzision der V9 die manuelle Nacharbeit, wie beispielsweise das Glätten der Elektroden, komplett eliminieren. Außerdem sind wir mit dieser Investition einen großen technologischen Schritt gegangen. Durch das 5-Achs-Simultan-Fräsen ergeben sich ja ganz neue Möglichkeiten. Aufgrund dessen und mit der Automatisierung binden wir an der Maschine zudem wesentlich weniger Mann-Kapazität. In der Summe rechnet sich das also auf alle Fälle.“

Mehraufwand beim Programmieren wird durch die Einsparungen an der Maschine wettgemacht. © OPS-Ingersoll/Kallinger

Präzision und Flexibiliät

Die notwendige Präzision von wenigen Hundertstel Millimeter erreicht man in Uhingen problemlos. Die High Speed Eagle V9 ist mit dem neuen ATS Aerosol-Kühlmittel-Management ausgerüstet: Feines Aerosol wird der Werkzeugschneide zugeführt, das reduziert wirkungsvoll das Entstehen von Reibungswärme. Damit ist ein Wechselbetrieb zwischen der Grafit- und Stahlbearbeitungen ohne aufwendiges Reinigen der Maschine realisierbar. Weiterhin ist die Maschine mit einem Präzisionspaket mit Sensorerweiterung ausgestattet. Besonderheiten, die man bei Kallinger auch bei der Finish-Bearbeitung begrüßt.

Dieter und Timo-Alexander Kallinger sind also rundum zufrieden mit der Neuanschaffung: „Wir haben uns vor der Investitionsentscheidung in einigen Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus informiert und gesehen, was mit der V9 gefertigt wird. Das heißt, wir sind kein großes Risiko eingegangen. Außerdem ist uns OPS-Ingersoll seit langem ein Begriff, deshalb hatten wir technologisch keinerlei Bedenken.“

Unternehmensinformation

Kallinger Dieter GmbH

Bleichereistr. 55
DE 73066 Uhingen
Tel.: 07161 93334-0
Fax: 07161 93334-35

OPS-Ingersoll Funkenerosion GmbH

Daimlerstr. 22
DE 57299 Burbach
Tel.: 02736 446-0
Fax: 02736 446-510

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