nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
05.02.2016

Guss-Spanntechnik für filigrane Prototypen

RPT GmbH setzt Witte Weiguss ein

Fertig für die nächsten Schritte: Das in der ersten Aufspannung bearbeitete Werkstück. © Horst Witte

Die mechanische Bearbeitung geometrisch komplizierter und oft empfindlicher Werkstücke stellt besondere Ansprüche an das Spannmittel. Filigrane Stege oder extreme Hinterschnitte erschweren eine prozesssichere Werkstückspannung, fehlende An- und Auflageflächen ebenso. Mit der niedrigschmelzenden Wismut-Legierung Weiguss bietet Witte eine attraktive Lösung.

Thomas Schlottmann, Techniker bei der RPT Rapid Prototyping Technologie GmbH, ist vom Arbeiten mit Witte Weiguss überzeugt: „Unsere Geschäftsbereiche wurden durch Witte Weiguss enorm erweitert. Wir reden von einer Erweiterung des Spektrums um das Doppelte bis Dreifache.“ Beim Gießspannverfahren gibt es kein Rattern, kein Vibrieren und auch kein Lösen des Bauteils – es wird durch die erstarrte Legierung festgehalten.

Witte Weiguss wird bei etwa 70 °C flüssig und lässt sich um das Werkstück gießen. © Horst Witte

So einfach ist das Gießspannverfahren

Im ersten Schritt wird das Bauteil soweit gefräst, bis es wieder gespannt werden soll. Das in Stangenform gelieferte Weiguss wird auf etwa 70 °C erhitzt und verflüssigt sich. Mit dieser Gießmasse wird das soeben zerspante Werkstück aufgefüllt und umgossen, wobei das flüssige Metall in alle Hinterschnitte und Hohlräume des Prototypen gelangt.

Während des Erstarrungsprozesses dehnt sich die Gussmasse um etwa 0,6 % aus, wodurch der gewünschte Spannungseffekt entsteht. Jetzt fräst der Anwender Bezugspunkte beziehungsweise Bezugsflächen in das Weiguss, damit das Werkstück inklusive der Vorrichtung auch in einer anderen Aufspannung wieder aufgenommen werden kann. Das Werkstück kann nun von den letzten zu bearbeitenden Seiten gefräst werden.

Die in das erstarrte Weiguss geschnittenen Gewinde dienen als Befestigungsmöglichkeit.
© Horst Witte

Nach Abschluss der Bearbeitung lässt sich das fertige Bauteil in 70 °C heißem Wasser aus der Gussmasse herausschmelzen. Dabei vermengt sich die Gussmasse weder mit dem Wasser noch verringert sich seine Masse. Die Legierung erstarrt zu einem Klumpen, und so lässt sich das Weiguss beliebig oft einschmelzen und wiederverwenden. Verloren gehen lediglich die geringen Mengen, die bei der Fräsbearbeitung als Späne anfallen und beim Schmelzen als Schlacke entstehen.

Hier ist das Bauteil in einer Negativform mit Gewindestiften fixiert und kann weiter spanend bearbeitet werden. © Horst Witte

Für Toleranzen im Hundertstelbereich

Außerdem ist die gute Fräsbarkeit ein großer Pluspunkt der Wismut-Legierung. Denn bei der Rückseitenbearbeitung fährt der Fräser durchaus einmal in das erstarrte Weiguss. Da sich die Legierung ähnlich wie Aluminium fräsen lässt und nur kleine Späne anfallen, werden Probleme wie Aufbauschneiden am Werkzeug oder Werkzeugbruch vermieden.

Seit bereits sechs Jahren arbeitet die Firma RPT mit Witte Weiguss. Die spezielle Spanntechnik ermöglicht eine einfache Fräsbearbeitung filigraner, komplizierter Bauteile mit Toleranzwerten im Hundertstelbereich.

Was die Rapid Prototyping Technologie GmbH bietet

Seit 20 Jahren besteht die Rapid Prototyping Technologie GmbH in Gifhorn und beschäftigt heute 50 Mitarbeiter auf einer Produktionsfläche von 2800 m². Das Unternehmen bietet Dienstleistungen von der CAD-Konstruktion über Rapid Prototyping, klassischen Modellbau und Metallbau bis hin zur Vervielfältigung der Prototypen in gewünschter Zahl durch Vakuum-Gießtechnik.

Unternehmensinformation

Witte Barskamp KG

Horndorfer Weg 26-28
DE 21354 Bleckede
Tel.: 05854 89-0
Fax: 05854 89-40

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Januar 2019

5-Achs-Bearbeitung: Neuheiten und Weiterentwicklungen von Herstellern und Anwendern

Mehr

Favoriten der Leser
Jobbörse für Fachkräfte

Täglich die neuesten Stellenangebote für Formenbauer und Werkzeugmacher aus ganz Deutschland


Zu den Stellenangeboten

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen