nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
28.02.2018

Gasdruckfedern für Presswerkzeuge: optimal überwacht

Monitoring-System WPM von Fibro

Mit dem ‚Fibro Wireless Pressure Monitoring Bluetooth LE 4.0‘ stellt das Unternehmen ein intelligentes Werkzeug zur drahtlosen Druck- und Temperaturüberwachung von Gasdruckfedern auf Basis von Bluetooth LE 4.0 vor. Das Monitoring-System erhöht die Prozesssicherheit und -transparenz beim Einsatz von Pressenwerkzeugen und ist nach eigenen Angaben ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Industrie-4.0-Szenarien in der Blechverarbeitung. Zusätzlich soll es die Kosten für Konstruktion, Bau und Wartung der Werkzeuge senken.

  • Mit dem WPM-Tool wreden die Gasdruckfedern per Bluetooth überwacht. © Fibro

    Mit dem WPM-Tool wreden die Gasdruckfedern per Bluetooth überwacht. © Fibro

  • Dank Bluetooth benötigen die WPM-Sensoren in den Gasdruckfedern keine Elektroleitungen. © Fibro

    Dank Bluetooth benötigen die WPM-Sensoren in den Gasdruckfedern keine Elektroleitungen. © Fibro

  • Das WPM-System ermöglicht eine permanente, drahtlose Überwachung. © Fibro

    Das WPM-System ermöglicht eine permanente, drahtlose Überwachung. © Fibro

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Die Gasdruckfedern sind nach DGRL 2014/68/EU für mindestens zwei Millionen Hübe bei maximal zulässigem Fülldruck und maximal zulässiger Betriebstemperatur zugelassen. Zusätzlich sind die Fibrofedern zum Schutz vor Unfällen und Schäden serienmäßig mit einem Überhub-, Rückhub- und Überdruckschutz ausgestattet. Ein patentiertes Führungssystem minimiert zudem die Reibung der Kolbenstange und senkt die Betriebstemperatur, wodurch die Lebensdauer der Gasdruckfedern steigt und hohe Hubfrequenzen möglich sind. Zusätzlich zu diesen konstruktiven Finessen, die sich seit Jahren bewährt haben, schafft der Hersteller nun mit dem intelligenten Druck- und Temperatur-Monitoring auf zukunftsweisender Bluetooth-LE-Basis eine Möglichkeit zur voll automatisierten Prozessüberwachung. Wo Bediener aus Gründen der Prozesssicherheit bislang im laufenden Prozess immer wieder aufwendig Manometer überwachen oder zum Teil mehrmals pro Jahr Gasdruckfedern inspizieren mussten, genügt künftig ein einziger Blick auf den Monitor.

Die Feder meldet einen Druckabfall direkt an die Pressensteuerung

Das System sorgt für eine permanente Kontrolle und Dokumentation des Drucks und der Temperatur. Tritt während des Abpressbetriebs plötzlich ein Druckabfall in den Gasdruckfedern auf, leitet das Überwachungssystem die Meldung direkt an die Pressensteuerung weiter, sodass entsprechende Maßnahmen ausgelöst werden können, noch bevor ein Schaden entsteht. Darüber hinaus ermöglicht Fibro WPM eine gezielte Fehlersuche und gibt frühzeitig Hinweise auf einen vorzeitigen Verschleiß einzelner Federn.

Das Risiko ungeplanter Anlagenausfälle geht damit deutlich zurück, und Folgeschäden werden vermieden. Bei Abweichungen lässt sich anhand des Prozessverlaufs sehr präzise einschätzen, ob eine Charge noch fertig produziert werden kann, bevor ein Bedienereingriff erfolgt. Zudem können die Instandhaltungsintervalle der Gasdruckfedern durch eine bedarfsweise Wartung ersetzt werden. Das intelligente Überwachungssystem ist denkbar einfach aufgebaut: Die kompakten WPM-Sensoren übernehmen die Druck- und Temperaturüberwachung der Gasdruckfedern und gleichen die Werte automatisch mit individuell definierbaren Alarm- und Grenzwerten ab. Darüber hinaus übermitteln sie die Werkzeugnummer, die Werkzeug-ID, die Sensor-ID, die Position im Werkzeug sowie die Zykluszeiten zum Messen und Senden.

Sie werden über Minimess-Anschlüsse unmittelbar an den einzelnen Gasdruckfedern installiert und verbinden sich via Bluetooth LE 4.0 automatisch mit dem zentralen WPM-Datenhalter des Werkzeugs.

Ein echter Dauerläufer – dank Low-Energy-Technologie

Dank Low-Energy-Technologie beträgt die Lebensdauer der Sensorbatterie im Dauersendebetrieb rund ein Jahr, bei gewöhnlicher Werkzeugnutzung drei bis vier Jahre. Der Datenhalter überwacht selbstständig die korrekte Funktion des Sensor-Netzwerks, speichert die Werkzeugdaten sowie die Daten aus dem Sensor-Netzwerk und übermittelt diese ebenfalls via Bluetooth LE 4.0 automatisch an ein Gateway. Dieses bündelt die Kommunikation zwischen den Sensoren, dem Datenhalter und der WPM-Software. Zugleich dient es als Interface zur Pressensteuerung. Hierfür ist es mit Digital-IO-, Profibus-, Ethernet- und CAN-Schnittstellen ausgestattet. Nach einem Werkzeugwechsel verbindet der Bediener den Datenhalter ganz einfach per Knopfdruck mit dem Gateway. Moderne Steuerungen gehen sogar noch weiter: Sie erkennen den Datenhalter automatisch als neuen Teilnehmer und verbinden sich autonom. Da die komplette Kommunikation über Bluetooth erfolgt und die Sensoren über Batterie versorgt werden, müssen bei der Werkzeugkonstruktion und im Werkzeugbau weder Elektro- noch Stickstoffleitungen berücksichtigt werden – ein deutlicher Vorteil gegenüber bisherigen Drucküberwachungssystemen. Vorhandene Werkzeuge mit konventioneller Drucküberwachung oder Gasdruckfedern, die bislang bauraumbedingt nicht überwacht werden konnten, lassen sich einfach mit dem WPM-System nachrüsten.

Intuitiv: die Sensoren per Drag & Drop zuordnen

Zur Konfiguration des Gateways, der Sensoren und des Datenhalters sowie zur Verwaltung der Werkzeugdaten und zur Auswertung der Messergebnisse ist das WPM-System mit einer intuitiv bedienbaren Software ausgestattet. Nach Eingabe der Werkzeug-Parameter werden die einzelnen Sensoren und der Datenhalter einfach per Drag & Drop zugeordnet und die Konfiguration gespeichert. Anschließend können zu jedem Sensor individuelle Grenzwerte für Druck und Temperatur sowie die jeweiligen Alarmgrenzen hinterlegt werden, außerdem die jeweilige Position des Sensors am Werkzeug. So lässt sich im Falle eines Fehlers schnell lokalisieren, welche Gasdruckfeder betroffen ist. Da die Programmierung der Komponenten über eine verschlüsselte Bluetooth-Verbindung im Master/Slave-Modus erfolgt, ist eine Manipulation des Systems ausgeschlossen.

zusätzliche Links
Unternehmensinformation

FIBRO GmbH Werk II

August-Läpple-Weg
DE 74855 Hassmersheim
Tel.: 06266 730
Fax: 06266 73-237

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
August 2018

Zerspanung: "Geld wird nur verdient, solange Späne fliegen."

Mehr

Favoriten der Leser
Jobbörse für Fachkräfte

Täglich die neuesten Stellenangebote für Formenbauer und Werkzeugmacher aus ganz Deutschland


Zu den Stellenangeboten

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen