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17.12.2017

Flexibilität beim Drucken großer Metallteile

Neue Anlage von GE Additive/Concept Laser

Auf der formnext 2017 hat GE Additive/Concept Laser die erste Beta-Maschine vorgestellt, die das Unternehmen im Rahmen seines A.T.L.A.S.-Programms (Additive Technology Large Area System) entwickelt hat.

  • © Hanser/Schröder

    Enthüllung auf der formnext: GE Additive präsentiert die erste Beta-Maschine aus seinem Entwicklungsprogramm A.T.L.A.S. © Hanser/Schröder

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    Die skalierbare Anlage wurde für die Fertigung von großen Bauteilen entwickelt – sie soll auch in Sachen Präzision und Geschwindigkeit neue Maßstäbe setzen. © Hanser/Schröder

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    Mit einem Bauraum von 1,1 x 1,1 x 0,3 m (x,y,z) ist die Anlage laut GE der derzeit größte Drucker im Bereich des Laserstrahlschmelzens am Markt. © Hanser/Schröder

  • © GE

    Die Entwicklungszeit für den neuen 3D-Metalldrucker betrug nur neun Monate. Produziert werden soll er in Deutschland und den USA. © GE

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Die Anlage, die auf der Technologie des pulverbettbasierten Laserschmelzens beruht, wurde speziell entwickelt, um Herstellern großer Bauteile mit komplexen Geometrien eine skalierbare Lösung an die Hand zu geben, die sich exakt an die jeweiligen spezifischen Applikationsanforderungen anpassen lässt. Skalierbar bedeutet, dass die z-Achse bei Bedarf auf über einen Meter verlängern lässt.

Die Beta-Maschine ist das Ergebnis eines Zusammenspiels bereits existierender GE-Technologie und der Expertise von Concept Laser im Bereich der Herstellung pulverbettbasierter Laserschmelzanlagen. Die ersten Beta-Maschinen werden derzeit von einer ausgewählten Kundengruppe getestet. Weitere Geräte stehen ab 2018 zur Verfügung.

Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen 3D-Metalldruckers zählen unter anderem:

  • Bauraum: 1,1 x 1,1 x 0,3 m (x,y,z)
  • Gantry-basierte Architektur
  • hochmoderner 1kW-Laser (kann um weitere Laserquellen erweitert werden)
  • 3D-Scanner
  • innovative Pulverdosierung
  • optimierte Schutzgasführung über der Bauplatte
  • hohe Präzision
  • Überwachung des Prozesses und des Maschinenzustandes mit Predix-Software, dem cloudbasierten OS von GE

Die Entwicklung im Rahmen des Innovationsprogramms A.T.L.A.S. nahm lediglich neun Monate in Anspruch. Die Maschinen sollen im deutschen Lichtenfels und in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio hergestellt werden.

Unternehmensinformation

Concept Laser GmbH

An der Zeil 8
DE 96215 Lichtenfels
Tel.: 09571 -1679251
Fax: 09571 -1679299

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