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16.12.2017

EOS: Neuer 3D-Drucker, neue Software

Kunststoffbauteile im industriellen Maßstab drucken

Mit dem EOS P 500 hat EOS einen neuen 3D-Drucker für die Verarbeitung von Polymerwerkstoffen auf den Markt gebracht. Das System ist automatisierbar und kann Polymerwerkstoffe bei Betriebstemperaturen von bis zu 300 °C verarbeiten. Anwender können damit flexibel, zuverlässig und wirtschaftlich Kunststoffbauteile im industriellen Maßstab fertigen.

EOS P 500

Hohe Baurate und optimierte Betriebszeit für gesteigerte Produktivität

EOS P 500 ist eine automatisierbare Fertigungsplattform zum Laser-Sintern von Kunststoffteilen im industriellen Maßstab. © EOS

Der EOS P 500 zeichnet sich durch eine doppelt so hohe Aufbaurate aus, verglichen mit dem derzeit schnellsten EOS-Laser-Sinter-System im Polymerbereich, der EOS P 396. Zahlreiche Faktoren tragen dazu bei, darunter zwei leistungsstarke 70 Watt Laser zum Aufschmelzen des Werkstoffs und ein Beschichter. Dieser ist präzise steuerbar und trägt eine neue Schicht Kunststoffpulver mit sehr hoher Geschwindigkeit (600 mm/s) auf die Bauplattform auf. Ebenso wurde der Materialfluss innerhalb des Systems optimiert. Anders als bisherige EOS-Systeme bringt der EOS P 500 den Werkstoff bereits beim Auftragen auf optimale Verarbeitungstemperatur und verkürzt damit die Dauer für Beschichtung und Belichtung.

Die Arbeitsschritte vor und nach dem eigentlichen Bauprozess laufen ebenfalls deutlich zügiger ab. Im Ergebnis können Nutzer bereits fünfzehn Minuten nach dem Abschluss eines Baujobs einen neuen Fertigungsvorgang starten. Außerdem ist das System sehr wartungsfreudig: es muss nur selten gereinigt oder gewartet werden. Dadurch steigt die Betriebszeit des EOS P 500 um bis zu 75 Prozent verglichen mit Vorgängersystemen.

Bereit für die digitale Steuerung der Fertigung

Der EOS P 500 umfasst eine Reihe von Lösungen für Prozessüberwachung und Systemintegration. Die Software-Integration spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung eines AM-Bauauftrags. EOS P 500 ist das erste EOS-System für die Verarbeitung von Polymeren, das von dem intuitiv bedienbaren, offenen und produktiven CAM-Tool EOS Print 2 unterstützt wird. Die Software ist bereits für zahlreiche EOS-Metallsysteme verfügbar und ermöglicht Ingenieuren die Optimierung von CAD-Daten.

Verarbeitung neuer Werkstoffe

EOS P 500 verarbeitet Kunststoffe bei Betriebstemperaturen bis zu 300°C. © EOS

EOS P 500 kann Kunststoffe bei Betriebstemperaturen bis zu 300 °C verarbeiten, was die Nutzung von Polymermaterialklassen wie PA6, PBT, PET, PPS, PEKK und anderen ermöglicht. Als erstes Hochleistungspolymer für die EOS P 500 wird PEKK verfügbar sein. Der Werkstoff weist eine hohe Temperaturbeständigkeit auf und ist flammhemmend, wodurch er sich als eine leichte Alternative zu Metall eignet. Für die Entwicklung eines solchen Materials arbeitet EOS mit Arkema zusammen, einem führenden internationalen Hersteller von Spezialchemikalien und fortschrittlichen Werkstoffen. Für die Entwicklung zukünftiger Polymere kooperiert EOS bereits heute mit Evonik und BASF.

Neue Software-Generation

Mit den EOS-Softwarelösungen können Unternehmen den industriellen 3D-Druck in ihre Fertigungsprozesse integrieren und so die Produktion flexibler und produktiver gestalten.

EOS Print 2 – Job- und Prozessmanagement

Die neue Software-Generation von EOS: voll integriert in industrielle Produktionsabläufe. © EOS

Das Tool für die computergestützte Fertigung (CAM) ermöglicht die Optimierung von CAD-Daten für EOS-Systeme. Mit neuen Funktionen wie der Ebenen-Segmentierung und neuen Belichtungsmustern unterstützt EOS Print 2 die Integration des industriellen 3D-Drucks in die Serienproduktion. Kunden, die additive Fertigung und maschinelle Nachbearbeitung integrieren möchten, profitieren von der neuen Referenzpunkt-Kalibrierung. Ebenso ermöglicht EOS Print mit Design-of-Experiments-Expertenfunktionen (DoE) eine verbesserte Material- und Prozessentwicklung.

EOS Tate – Echtzeitüberwachung für den industriellen 3D-Druck

Die EOS Tate Monitoring Suite ist ein automatisiertes und intelligentes Multifunktionstool, das Anwendern in Echtzeit alle produktions- und qualitätsrelevanten Daten zur Kontrolle an die Hand gibt. Es umfasst die folgenden vier Module: System, PowderBed, MeltPool und Exposure OT (optische Tomografie).

EOS Connect – Konnektivität für die Industrie

EOS Connect bietet Möglichkeiten zur Steigerung von Flexibilität und Produktivität: So lassen sich damit Maschinen- und Produktionsdaten sammeln und nahezu in Echtzeit abrufen. EOS hat zudem eine intuitive App für die Darstellung der Daten in einem Dashboard entwickelt. Dies ermöglicht eine umfassende und benutzerfreundliche Überwachung des Maschinenparks.

Industrieller 3D Druck ist ein Schlüsselelement der digitalen Fabrik der Zukunft. © EOS

EOS bleibt auf Wachstumskurs

Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (2015/2016) um zehn Prozent auf voraussichtlich 345 Millionen Euro steigern. In diesem Zeitraum lieferte EOS etwa 450 Systeme aus. Damit stieg die Zahl der weltweit installierten Systeme auf knapp 3.000 - davon entfallen circa 51 Prozent auf Polymer- und 49 Prozent auf Metallsysteme.

Der geschäftliche Erfolg des Unternehmens wird auch im stetigen Wachstum der weltweiten Standorte deutlich. Im Sommer 2017 verlagerte EOS die Produktion, Lager, Qualitätskontrolle, die Bereiche Schulungen und Labore an einen neuen, 9.000 qm großen Standort in Maisach bei Krailling, um auch künftig eine kontinuierliche Erweiterung seiner Produktions- und Schulungskapazitäten zu gewährleisten. Auf internationaler Ebene vergrößerten sich zudem die Niederlassungen in Frankreich und Singapur. Im Zuge des geschäftlichen Wachstums verstärkt EOS auch seine Belegschaft. Im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen weitere 200 Branchenexperten ein und beschäftigt heute weltweit knapp 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Unternehmensinformation

EOS GmbH Electro Optical Systems

Robert-Stirling-Ring 1
DE 82152 Krailling
Tel.: 089 89336-0
Fax: 089 89336-285

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