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17.01.2017

Concept Laser: Neues Anlagenkonzept für den 3D-Metalldruck

M Line Factory geht neue Wege

Für seine neue Anlagenarchitektur hat Concept Laser Bauteilproduktion einerseits und Auf- und Abrüstvorgänge in zwei unabhängige Maschineneinheiten verlegt, die zudem beliebig kombinierbar sind. Dies ermöglicht es, Produktionsabläufe parallel statt sequentiell ablaufen zu lassen, sodass Stillstandzeiten deutlich reduziert werden und somit die Verfügbarkeit und Ausbringungsmenge der Prozesskette erhöht wird.

Getrennte Maschineneinheiten für Bauteilproduktion und das Auf- und Abrüsten bilden zusammen die M Line Factory © Concept Laser

Beide Einheiten sind beliebig kombinierbar. Hier: Eine Prozess- mit zwei Produktionseinheiten. © Concpet Laser


Production Unit M Line Factory PRD

Die M Line Factory PRD als Production Unit verfügt über einen max. Bauraum von 400 x 400 x 425 mm (x,y,z) und ist wahlweise mit ein bis vier Laserquellen mit je 400 W oder 100 0W Laserleistung ausgestattet. Das Herzstück bilden drei voneinander unabhängige Module, das Dosiermodul, das Baumodul und das Überlaufmodul, welche erstmals einzeln angesteuert werden können und somit keine zusammenhängende Einheit bilden. Dabei werden die einzelnen Module über ein Tunnelsystem im Inneren der Anlage bewegt. So kann zum Beispiel ein leeres Modul der Pulverbevorratung durch ein neues Modul sofort automatisiert ersetzt werden, ohne dass der Bauvorgang zwingend unterbrochen werden muss. Auch fertige Baujobs können nun mit dem eigenen Modul aus der Maschine gefahren werden und direkt durch ein neues vorbereitetes Baumodul ersetzt werden, sodass der Produktionsbetrieb sofort wieder aufgenommen werden kann.

Verbesserter Beschichtungsprozess

Des Weiteren wurde ein neuer 2-Achsen-Beschichtungsprozess realisiert, welcher es erlaubt, die Rückfahrt des Beschichters parallel zur Belichtung durchzuführen. Das verhindert Probleme mit Schweißspritzern wie sie bei Systemen auftreten, die in beide Richtungen beschichten, und führt zu einer wesentlichen Zeitersparnis beim Beschichtungsprozess.

In Vorbereitung befindet sich zudem die Integration eines automatisierten Werkzeugwechselsystems, wie in der CNC-Maschinentechnik, welches Flexibilität sowie Zeitvorteile beim Rüsten der Maschine verspricht und den manuellen Eingriff des Bedieners weiter reduziert.

Processing Unit M Line Factory PCG

Mehrere Processing Units können eine zentrale Metallpulver-Aufbereitungseinheit bilden. © Concept Laser

Für Aufrüst- und Abrüstvorgänge steht die räumlich getrennte, autarke M Line Factory PCG als Processing Unit zur Verfügung. Sie verfügt über eine integrierte Siebstation und ein Pulver-Management. Es werden keine Container mehr für den Transport zwischen Maschine und Siebstation benötigt. Entpacken, Vorbereitungen für den nächsten Baujob sowie Sieben finden in einem geschlossenen System statt, ohne dass der Bediener in Kontakt mit dem Pulver gerät. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist laut Hersteller ein automatisierter Materialfluss über geschlossene Module für Transport und Materialbereitstellung.

System arbeitet mit Software-Suite CL WRZ 3.0

Die M Line Factory arbeitet mit der Software-Suite CL WRX 3.0. Diese beinhaltet verschieden Benutzerrollen mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen, die eine bedienerspezifische, transparente Kontrolle und Steuerung aller Prozessabläufe ermöglicht. Zudem handelt es sich um eine offene Struktur mit Schnittstellen zu CLS, ERP, Maschinen- und Automationstechnik. Das System soll Ferndiagnose, Service-Monitoring und später auch Diagnosegeräte einbinden können. Einen weiteren Vorteil bietet die Konnektivität zu verschiedenen Ausgabemedien wie Panel, PC, Laptop oder Smartphone, die ein Mitarbeiter einsetzen kann, um auf dem Stand der Dinge zu bleiben.

Die Idee der AM Factory of Tomorrow: flexibel erweiterbar, hochgradig automatisiert und zentral steuerbar © Concept Laser

Schritt zur AM Factory of Tomorrow

Das Konzept der M Line Factory ermöglicht, so Concept Laser, im Idealfall eine 24/7-Verfügbarkeit der Anlagentechnik. Außerdem bildet die modulare Anlagentechnik der M Line Factory das Herzstück des Konzeptes der „AM Factory of Tomorrow“ von Concept Laser, welches auch vor- und nachgelagerte Stufen des Produktionsprozesses sowie die Anbindung konventioneller Fertigungsmethoden vorsieht. Das Konzept setzt den Industrie 4.0-Leitgedanken in Form von Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung konsequent um und erlaubt so die wirtschaftliche Serienproduktion additiver Metallbauteile, so Concept Laser.



Mediathek

Metav: 3D-Drucker und Hybridmaschinen

Weiterführende Information
  • Auf dem Weg zur Serie
    FORM + Werkzeug 06/2016, SEITE 28 - 29

    Auf dem Weg zur Serie

    Anbindung von 3D-Druckern in die Produktion

    Die additive Fertigung soll Einzug in die industrielle Serienfertigung halten. Concept Laser hat dafür neue Maschinen-, Software- und...   mehr

  • 22.02.2016

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    Stand-Alone-Maschinen waren gestern. Additive und konventionelle Technologien müssen Hand in Hand arbeiten. Wie Concept Laser die Zukunft des Additive Manufacturing sieht.   mehr

Unternehmensinformation

Concept Laser GmbH

An der Zeil 8
DE 96215 Lichtenfels
Tel.: 09571 -1679251
Fax: 09571 -1679299

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