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31.05.2016

Aluminium-Fräsen für Fortgeschrittene

Hartmut Keck arbeitet mit VHM-Werkzeugen von HAM

Für die Aluminium-Bearbeitung: Die neuen VHM-Schaftfräser 40-5390. © HAM

Höhere Stückzahlen in immer kürzeren Durchlaufzeiten zu fertigen, ist eine der Herausforderungen für den mittelständischen Lohnfertiger Hartmut Keck. Seit 1990 fertigt der Werkzeug- und Vorrichtungsbau in Reutlingen hochwertige Präzisionsteile unterschiedlicher Geometrien und Materialien.

Erfahrungsaustausch vor Ort (von links): Geschäftsführer Hartmut Keck, Sohn Julian und Achim Schweikart, Leiter Vertrieb Außendienst der HAM-Vertriebsgesellschaft Fritz Hartmann. © HAM

Der Einsatz eines neuen Vollhartmetall-Schaftfräsers der HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH hat sich für Hartmut Keck bereits amortisiert. Denn er spart nach eigenen Angaben beim Hochgeschwindigkeitsfräsen 60 % Zeit und erzielt um 30 % längere Standzeiten im Vergleich zu namhaften Wettbewerbsprodukten.

Die Aufgabe: Fräsen von hochfester Alu-Legierung

Für optimierte Spanabfuhr: Die Spankanten sind sauber, es gibt keine Risse an den Ecken. © HAM

Für einen Hersteller von Trockeneisanlagen fräst Keck spezielle Handstücke mit komplizierter Geometrie aus dem Vollen. Sie bestehen aus der Aluminium-Legierung Al Cu Mg 1. Dieser Werkstoff ist hochfest und anspruchsvoll in der Bearbeitung. Außerdem: „Die Stückzahlen haben sich mittlerweile verdoppelt. Dadurch sind wir in gewisser Weise unter Preisdruck geraten und haben uns nach Optimierungsmöglichkeiten in der Fertigung umgesehen“, beschreibt Geschäftsführer Hartmut Keck.

Um diesen komplexen Herausforderungen zu begegnen, hat der Lohnfertiger Achim Schweikart zu Rate gezogen. Der Außendienst- Vertriebsleiter der HAM-Vertriebsgesellschaft Fritz Hartmann hat nach Analyse der Lage den Einsatz des neuen Vollhartmetall-Schaftfräsers 40-5390 empfohlen. Mit dem Werkzeug lassen sich alle Aluminium- und Kunststoffsorten gratfrei bearbeiten.

Hartmut Keck setzt den HAM-Fräser zunächst zum Schruppen, später zum Schlichten ein. © HAM

Der Fräser besitzt eine spezielle Geometrie mit ungleicher Drallsteigung, wodurch ein hohes Zerspanvolumen mit maximaler Zustellung im Vollschnitt bis 1,5 x D möglich wird. Der Schaftfräser bietet eine hohe Laufruhe und sorgt für vibrationsarme Bearbeitung. Er zielt auf das Schruppen und Schlichten mit hohen Vorschüben.

Weiches und ruhiges Fräsverhalten

Bereits nach dem Schruppen sind Oberflächengüten von Ra = 0,6 möglich. Dies gilt auch bei Eckradien und Umschlingungen. HAM bietet das Fräswerkzeug für Aluminium aktuell in Durchmessern von 3 bis 20 mm in zwei Längen standardmäßig an. Allerdings hat der Hersteller bereits zahlreiche Kundenwünsche mit anderen Längenbaumaßen und Eckradien realisiert.

„Uns ist bei ersten Versuchen das weiche und ruhige Fräsverhalten aufgefallen“, sagt Hartmut Keck, und sein Sohn Julian ergänzt: „Im Vergleich dazu waren Wettbewerbsprodukte schrill und laut. Dies wirkte sich auch auf die Spindelleistung aus.“ Die Lohnfertiger für den Werkzeug- und Vorrichtungsbau setzen den Fräser in drei Durchmessern im HSC-Modus ein.

Bei der Bearbeitung vom Rohling bis hin zum fertigen Werkstück spart der neue Fräser viel Zeit ein. © HAM

Neben dem anspruchsvollen, achsparallelen Fräsen eignet sich die Reihe 40-5390 auch für konventionelle Arbeiten wie das Nuten- oder Taschenfräsen. Keck verwendet den unbeschichteten Fräser mit 16 mm Durchmesser zum Schruppen und Schlichten, das Werkzeug mit 8 mm zum Konturschlichten und den Fräser mit 6 mm ebenfalls zum Schruppen und Schlichten.

Top-Oberflächen, reduzierte Fräszeit

Für den Lohnfertiger macht sich der Einsatz des HAM-Aluminiumfräsers gleich auf mehreren Ebenen bezahlt: „Wir erzielen heute wesentlich höhere Oberflächenqualitäten als früher. Die reine Fräszeit pro Werkstück konnten wir von vorher 12,5 auf 5,25 Minuten reduzieren. Das spart enorm Zeit“, resümiert Hartmut Keck und ergänzt: „Wir sind mit diesem Werkzeug sehr zufrieden und ziehen es vergleichbaren Produkten vor. Da es sich um ein unbeschichtetes Werkzeug handelt, erhalte ich es schnell innerhalb einer Woche vom Nachschleifen zurück.“ Auch die Zusammenarbeit mit der HAM-Vertriebsgesellschaft Fritz Hartmann bezeichnet Keck als vorbildlich.

Auch in den Eckenradien erzeugt die Reihe 40-5390 beste Oberflächen. © HAM

Unternehmensinformation

HAM Präzision Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH

Stegwiesen 2
DE 88477 Schwendi-Hörenhausen
Tel.: 07347 61-0
Fax: 07347 61207

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