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04.07.2019

Additive Manufacturing in der Kirche

FIT fertigt Kirchenretabel im 3D-Druck

In den Werkshallen der FIT Additive Manufacturing Group wurde in den vergangenen Monaten ein außergewöhnliches Kunstwerk gefertigt, das nun den Altarraum der Kirche St. Laurentius in Mühldorf schmückt. Das 3D-gedruckte Retabel ragt dabei acht Meter hinter dem Altar in die Höhe und beeindruckt durch seine komplexe Gitterstruktur und die spezielle, goldfarbene Beschichtung. Entstanden ist so eine faszinierende Symbiose aus zeitgenössischer Kunst im historischen Umfeld einer gotischen Kirche.

  • Gesamtansicht des Retabels von St. Laurentius © EOM/Achim Bunz

    Gesamtansicht des Retabels von St. Laurentius © EOM/Achim Bunz

  • Die Baustruktur des Kunstwerks ist zum einen von der Bionik, zum anderen von gotischen Spitzbögen inspiriert. © FIT/Bauer

    Die Baustruktur des Kunstwerks ist zum einen von der Bionik, zum anderen von gotischen Spitzbögen inspiriert. © FIT/Bauer

  • Das Retabel besteht aus 60 unterschiedlichen Einzelteilen aus PA 12, verarbeitet im SLS-Verfahren. © FIT/Kirk

    Das Retabel besteht aus 60 unterschiedlichen Einzelteilen aus PA 12, verarbeitet im SLS-Verfahren. © FIT/Kirk

  • Jedes Element wurde in einem speziell entwickelten Verfahren goldfarben gefinisht. © FIT/Kirk

    Jedes Element wurde in einem speziell entwickelten Verfahren goldfarben gefinisht. © FIT/Kirk

  • Anfang Mai konnte das 8 m hohe Werk seiner Bestimmung in St. Laurentius übergeben warden. © FIT/Bauer

    Anfang Mai konnte das 8 m hohe Werk seiner Bestimmung in St. Laurentius übergeben warden. © FIT/Bauer

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Als St. Laurentius in Mühldorf grundsaniert werden musste, fiel eine mutige Entscheidung der Kirchenstiftung: der Altarraum sollte völlig neu und modern gestaltet werden. Das Münchner Künstlerduo Empfangshalle Michael Gruber und Corbinian Böhm entwickelte den spektakulären Entwurf für ein modernes Retabel als Herzstück des Altarraums. Oliver Tessin, Spezialist für Computational Design, erstellte das Design, und der Fertigungsspezialist FIT Additive Manufacturing Group setzte das Kunstobjekt in 3D-Druck-Techniken um.

Die schiere Größe des Entwurfs sorgte für technische Herausforderungen

Für die technische Umsetzung und Fertigstellung des Objekts war die FIT Additive Manufacturing Group verantwortlich. Ein sakrales Kunstwerk wie ein Retabel zu fertigen, ist auch für die Lupburger 3D-Druck-Spezialisten keine alltägliche Aufgabe. Die technische Herausforderung lag dabei zum einen in der erheblichen Größe von 8 m Höhe und 2,5 m Breite, zum anderen in der goldfarbenen Metallbeschichtung der großen und komplex geformten einzelnen Kunststoffsegmente.

Individuelle Lösung mit vielen innovativen Prozessentwicklungen

Das digitale Modell wurde in 60 jeweils unterschiedliche Einzelteile zerteilt, die FIT dank seiner hohen Maschinenkapazitäten im SLS-Verfahren in nur 120 Maschinenlauftagen aus weißem Polyamid PA 12 fertigen konnte.

Die dreidimensionalen Strukturen wurden in einem speziell dafür entwickelten Prozess durch thermisches Spritzen metallbeschichtet, eine Bronzelegierung sorgt dabei für den matt-goldenen Grundton sowie für Stabilität.

Eine besonders anspruchsvolle Aufgabe war das Fügen der Einzelteile, denn 2000 verschiedene, filigrane Anschlussstellen mussten durch sorgfältige Handarbeit exakt, stabil und unsichtbar miteinander verbunden werden.


Anfang Mai 2019 konnte in der fertig restaurierten Kirche die Altarweihe stattfinden.

Weiterführende Information
  • 10.04.2017

    1200 Besucher beim FIT-Technologietag

    Spezialist für Rapid Prototyping und Additive Manufacturing präsentiert 20-Millionen-Projekt

    Eine additive Fabrik, Formenbau, Schweinebraten und hoher Besuch.   mehr

Unternehmensinformation

Fit AG

Eichenbühl 10
DE 92331 Lupburg
Tel.: 09492 9429-0

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