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06.11.2017

3D-Zahnbürste aus Metall

Additive Manufacturing im Consumer-Bereich

Denkt man an italienisches Design, kommen uns Autos mit eleganten Linien, edle Möbel oder kultige Haushaltsgegenstände in den Sinn. Nun präsentiert das Unternehmen Zare Prototipi aus Boretto mit dem Designbüro von Christoph Nussbaumer ein neues Zahnbürsten-Design. Unter dem Markennamen Mio stellte Zare kürzlich eine 3D-gedruckte Zahnbürste vor, deren zeitloses Design sich nur mittels additiver Fertigung herstellen lässt. Höchst ungewöhnlich: Die Zahnbürste ist aus Metall.

  • © Zare

    Aus dem 3D-Drucker: Luxus-Zahnbürsten-Set Mio aus Metall, die 3D-gedruckte Verpackung ist aus Kunststoff © Zare

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    Andrea Pasquali, Mitinhaber von Zare: „Additive Manufacturing bedeutet für uns: Jedes Produkt kann kreativer gestaltet und neu gedacht werden.“ © Zare

  • © Zare

    Eine der Design-Varianten der Mio-Zahnbürste © Zare

  • © Zare

    3D-Fabrik von Zare mit Maschinen von Concept Laser © Zare

  • © Zare

    Über den größten Bauraum fürs Laser Cusing bei Zare verfügt die X Line 2000R. © Zare

  • © Zare

    Zare-Firmensitz in Boretto (Italien) © Zare

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Wie Zare vom Prototyping zum 3D-Druck kam

Andrea Pasquali, Mitinhaber von Zare: „In der Krisenzeit 2008 bis 2010 suchten wir als Dienstleister im Prototyping und der Kleinserienfertigung nach neuen Geschäftsfeldern und Herstellungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang sind wir auf das Thema Additive Manufacturing und dessen Chancen gestoßen. Relativ schnell erkannten wir die besonderen Stärken dieser Fertigungstechnologie gegenüber konventionellen Verfahren für unsere Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Medizin- und Dentaltechnik, dem Motorsport oder der Verpackungsindustrie. Die Vorteile lagen auf der Hand – AM sparte Zeit und Geld. Produkte waren schneller verfügbar, es gab keine Werkzeuge oder Vorlaufkosten. In Bezug auf Funktionalität und Geometriefreiheit liegen hier bislang unbekannte Möglichkeiten, ein Bauteil zu designen. Im Jahr 2009 schafften wir uns daher den ersten 3D-Kunststoffdrucker an.“

Seit 2013 bietet das Unternehmen auch 3D-Metalldruck an

Zunehmende Anfragen nach metallischen Produkten signalisierten Zare die wachsende Bedeutung des 3D-Metalldrucks. So begann man zunächst, Metallprojekte mit einem Dienstleister abzuwickeln. Schnell zeigten sich aber Stolpersteine, insbesondere bei der Oberflächengüte. Im Jahr 2013 kaufte Zare daher seinen ersten eigenen 3D-Metalldrucker – eine M2 cusing von Concept Laser. „Heute liegt unser Verhältnis von Kunststoff- zu Metallprodukten bei 40 zu 60“, erläutert Andrea Pasquali. Durch die Erfahrungen mit konventionellen Techniken der Zerspanung oder dem Prototyping in Kunststoff konnte Zare demgegenüber sehr frühzeitig die Stärken des 3D-Metalldrucks erkennen und seine Kunden auf die neuen Möglichkeiten einstimmen.

Concept Laser bei Zare

Zare stieg im Jahr 2013 mit dem Kauf einer Concept Laser M2 cusing in den 3D-Metalldruck ein. Es folgte zunächst eine Mlab cusing R, bald kamen drei weitere M2 cusing Multilaser und schließlich eine X Line 2000R hinzu, um auch sehr große Teile anbieten zu können. Besonders beeindruckt ist Zare von der Verlässlichkeit der Concept Laser-Maschinen sowie vom guten Handling durch die Concept Laser-typische Trennung von Prozessstufe und Handling-Stufe.
Andrea Pasquali weiter: „Überraschend einfach waren Materialwechsel für uns. Auf anderen am Markt verfügbaren Maschinen dauerte ein Materialwechsel sehr lange und war zudem kompliziert. Wollten wir flexibel in der Produktion sein, dann waren Materialwechsel wirtschaftlich nur auf den Maschinen von Concept Laser möglich. Die Laser Cusing-Maschinen sind sehr viel einfacher einsetzbar und bieten deutlich mehr Flexibilität und Sicherheit als andere Maschinen, die wir kennen.“
Aber auch auf anderen Feldern der Verfahrenstechnik wusste Concept Laser bei Zare zu überzeugen, wie etwa bei der Oberflächengüte, die durch die Umstellung auf eine 3D-Optik noch gesteigert werden konnte. Als vorteilhaft erweist sich auch die erhöhte Flexibilität durch die Möglichkeit einer variablen Laserspoteinstellung.
Bei den neuesten drei Maschinen von Concept Laser in Multilaser-Ausführung wurde die Produktivität deutlich gesteigert. Andrea Pasquali: „Die M2 cusing Multilaser eröffnet uns ganz andere Aufbaugeschwindigkeiten. Je nach Bauteilgeometrie und Werkstoff liegt hier die Steigerung der Produktivität bei 30 bis 40 Prozent.“

Luxus fürs Badezimmer

Aus der Begeisterung für die Möglichkeiten der AM-Technologie entstand die Idee, aus einem Gegenstand des alltäglichen Gebrauchs ein Luxusgut zu kreieren, welches formbedingt nur additiv herzustellen wäre. Die Wahl fiel auf eine „individualisierbare“ Zahnbürste aus Metall. Die Herstellkosten waren dabei nicht entscheidend. Das einzigartige Design (das Zare gemeinsam mit dem österreichischen Designer Christoph Nussbaumer entwickelt), der Exklusivitätsgedanke sowie die Benutzerfreundlichkeit, in diesem Fall die Ergonomie, standen im Vordergrund. Beim Material entschied man sich für Edelstahl und Titan. Beide Materialien sind für den Einsatz in der Dentaltechnik zertifiziert und strahlen Wertigkeit und Exklusivität aus. Die Erfahrung versprach auch: Mit einer M2 cusing Multilaser von Concept Laser wäre auch eine sehr gute Oberflächenqualität zu erzielen – wichtig im sensiblen Mundraum. Deshalb erfolgt auch eine manuelle Nacharbeit der Zahnbürste, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Zahnbürste aus Edelstahl oder Titan, Verpackung aus Kunststoff

Letztendlich entschied Zare sich für zwei Design-Varianten, welche jeweils in der Ausführung für Rechtshänder und Linkshänder sowie in zwei verschiedenen Materialen (Edelstahl 316L und Titan) erhältlich sind. Beide Design-Versionen wurden patentiert. Jede Zahnbürste hat eine Seriennummer und ist individualisierbar. Die Oberfläche kann matt, poliert oder galvanisiert geordert werden, oder in der Version Mio Raw ohne weitere Oberflächenbehandlung. Mit seinem ergonomischen Design und wechselbarem Borstenkopf, dessen Grundkörper aus Silber besteht, ist die 3D-gedruckte Zahnbürste sehr langlebig. Die hohe Wertigkeit unterstreicht zusätzlich die hochwertige 3D-gedruckte Kunststoffverpackung.

Unternehmensinformation

Concept Laser GmbH

An der Zeil 8
DE 96215 Lichtenfels
Tel.: 09571 -1679251
Fax: 09571 -1679299

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