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17.01.2018

VDMA Pressekonferenz 2018

Präzisionswerkzeugbaubranche wächst 2017 um rund 7 Prozent

  • Die Veranstalter: von links Markus Heseding (Geschäftsführer Fachverband Präzisionswerkzeuge), Hans-Joachim Molka (Vorsitzender Fachabteilung Spannzeuge), Lothar Horn (Vorsitzender VDMA Präzisionswerkzeuge) und Marco Schülken (Vorsitzender VDMA Werkzeugbau). © Hanser/Schröder

    Die Veranstalter: von links Markus Heseding (Geschäftsführer Fachverband Präzisionswerkzeuge), Hans-Joachim Molka (Vorsitzender Fachabteilung Spannzeuge), Lothar Horn (Vorsitzender VDMA Präzisionswerkzeuge) und Marco Schülken (Vorsitzender VDMA Werkzeugbau). © Hanser/Schröder

  • Rund 25 Fachjournalisten kamen zur Jahrespressekonferenz des VDMA Präzisionswerkzeuge. © Hanser/Schröder

    Rund 25 Fachjournalisten kamen zur Jahrespressekonferenz des VDMA Präzisionswerkzeuge. © Hanser/Schröder

  • Edler Rahmen: Das Hotel hessischer Hof in Frankfurt. © Hanser/Thyrauer

    Edler Rahmen: Das Hotel hessischer Hof in Frankfurt. © Hanser/Thyrauer

  • „Wir erwarten für 2018 ein Wachstum von 7 %“, so Lothar Horn über die Entwicklung der Präzisionswerkzeuge-Produktion in Deutschland. © Hanser/Schröder

    „Wir erwarten für 2018 ein Wachstum von 7 %“, so Lothar Horn über die Entwicklung der Präzisionswerkzeuge-Produktion in Deutschland. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Führte durch den Tag: Graf Alfred Zedwitz, Pressesprecher des VDMA Präzisionswerkzeuge. © Hanser/Schröder

    Führte durch den Tag: Graf Alfred Zedwitz, Pressesprecher des VDMA Präzisionswerkzeuge. © Hanser/Schröder

  • Stand der Presse Rede und Antwort: Markus Heseding, Geschäftsführer Fachverband Präzisionswerkzeuge. © Hanser/Schröder

    Stand der Presse Rede und Antwort: Markus Heseding, Geschäftsführer Fachverband Präzisionswerkzeuge. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • „In der Spannzeug-Industrie erwarten wir  für das Inland und den europäischen Markt ein leichtes Wachstum in 2018“, so Hans-Joachim Molka, Vorsitzender Fachabteilung Spannzeuge. © Hanser/Schröder

    „In der Spannzeug-Industrie erwarten wir für das Inland und den europäischen Markt ein leichtes Wachstum in 2018“, so Hans-Joachim Molka, Vorsitzender Fachabteilung Spannzeuge. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Marco Schülken, VDMA Werkzeugbau, zum Thema Fachkräftemangel: „Gerade im Umfeld von großen OEMs ist die Suche nach Fachkräften schwer. Die Märkte sind leergesaugt.“  © Hanser/Schröder

    Marco Schülken, VDMA Werkzeugbau, zum Thema Fachkräftemangel: „Gerade im Umfeld von großen OEMs ist die Suche nach Fachkräften schwer. Die Märkte sind leergesaugt.“ © Hanser/Schröder

  • Das Team vom VDMA nach der Fragestunde der Presse. © Hanser/Schröder

    Das Team vom VDMA nach der Fragestunde der Presse. © Hanser/Schröder

  • Für Sie vor Ort: Die Form+Werkzeug-Redaktion Susanne Thyrauer (links) und Susanne Schröder. © Hanser/Pfeiffer.

    Für Sie vor Ort: Die Form+Werkzeug-Redaktion Susanne Thyrauer (links) und Susanne Schröder. © Hanser/Pfeiffer

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Lothar Horn, Vorsitzender des VDMA Präzisionswerkzeuge, eröffnete die Jahrespressekonferenz mit drei Kernaussagen:

  • Wir sind mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Präzisionswerkzeugbaubranche im vergangenen Jahr zufrieden und freuen uns über das Umsatzwachstum von rund 7 Prozent. Damit hat das Umsatzvolumen der Präzisionswerkzeuge die 10 Milliarden-Euro-Marke überschritten.
  • Die Inlandnachfrage ist bei den Zerspanwerkzeugen und den Spannzeugen endlich wieder angesprungen, sodass wir für diese Bereiche 2018 ein ordentliches Wachstum erwarten.
  • Die Welt ist leider nicht übersichtlicher geworden. Wir blicken mit Spannung auf die Tarifverhandlungen, die Rohstoffpreisentwicklung und die weltpolitische Wetterlage.

Für 2018 erwartet der Verband für die deutsche Präzisionswerkzeugindustrie im Durchschnitt ein Wachstum von 5 Prozent.

Teilbranche Werkzeugbau wächst um 5 Prozent

Marco Schülken, Vorsitzender VDMA Werkzeugbau © Hanser/Schröder

E-Mobilität braucht weniger Werkzeuge und ist deshalb zweifellos ein Risiko für die Branche. Bei genauer Betrachtung könnten sich aber auch neue Geschäftsfelder entwickeln.“ Marco Schülken, Vorsitzender VDMA Werkzeugbau (Bild: © Hanser/Schröder)

Wie schon im Vorjahr konnte der Werkzeugbau 2017 nach vorläufigen Berechnungen ein Umsatzwachstum von 5 Prozent verbuchen.

Dabei hat der Inlandsmarkt einen deutlich höheren Anteil als in den anderen Teilbranchen. Das gilt zum einen, weil viele Werkzeuge im internen Werkzeugbau erstellt und direkt im eigenen Produktionsbetrieb eingesetzt werden. Zum anderen schätzen viele Kunden die Nähe zum Werkzeugbauer nach wie vor sehr.

Das Exportgeschäft hat zwar insgesamt einen geringeren Stellenwert, trotzdem verlässt rund jedes zweite Werkzeug das Land. Hauptabsatzmärkte sind die USA, China und Mexiko, das Tschechien von dieser Position verdrängt hat. Innerhalb Europas entwickelten sich die Märkte unterschiedlich gut, was im Ergebnis zu einem Plus von 5 Prozent bei Exporten in die EU führte. Außerhalb der EU entwickelten sich die Schweiz und Russland mit Plus 8 und die Türkei mit Plus 16 Prozent überdurchschnittlich gut.

Das Gros der Aufträge kam erneut aus der Automobilbranche, aber dank der insgesamt guten Konjunktur trugen insgesamt viele Branchen zum guten Ergebnis bei.

Ausblick und Herausforderungen

"Wir erwarten für 2018 eine überwiegend stabile Auftragsentwicklung auf dem Niveau von 2017. Der Heimatmarkt Deutschland und die Lieferungen in die europäischen Nachbarländer könnten sich eventuell leicht abschwächen. Gute Wachstumschancen bietet am ehesten der chinesische Markt. Ein Umsatzwachstum von gesamt 3 Prozent liegt im Bereich des Möglichen", resümiert Schülken.

Herausforderungen sieht Schülken vor allen bei der Unternehmensnachfolge. Eine ganze Gründergeneration steht altersbedingt vor dem Ausscheiden, ohne dass die Nachfolge geregelt ist. Das dürfte zum einen zu Firmenzusammenschlüssen führen, aber auch die Gefahr des Knowhow-Verlusts durch Unternehmensaufgaben und der Aufkauf durch ausländische Firmen sind real.

Auch beim Thema IT-Sicherheit hat die Branche Handlungsbedarf, wie Betrugsfälle mit gefälschten Kontodaten in jüngster Vergangenheit zeigen. Der Verband bietet in 2018 eine Reihe von Veranstaltungen zur Cyber-Security an, zu erfragen direkt beim VDMA .

Teilbranche Zerspanwerkzeuge: Aufwärtstrend im In- und Ausland

Lothar Horn ist auch Vorsitzender der Fachabteilung Wendeschneidplatten im VDMA © Hanser/Schröder

„Die Automobilindustrie fragt verstärkt neue Werkzeugkonzepte nach.“ Lothar Horn, Vorsitzender der Fachabteilung Wendeschneidplatten im VDMA (Bild: © Hanser/Schröder)

Bei den Zerspanwerkzeugen setzte sich die Ende 2016 begonnene Aufwärtsbewegung fort, sodass die Branche 2017 letztlich ein unerwartet starkes Umsatzwachstum von 7 Prozent erreichen konnte. Dabei zog vor allem die Nachfrage aus China wieder an und auch der Auftragseingang aus den USA lag in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um rund 4 Prozent über dem Vorjahr. Die Exporte in die EU-Partnerländer stiegen um 7 Prozent.
Das Inlandgeschäft begann 2017 zwar schwach, konnte sich aber steigern und macht Hoffnung für 2018.

Ein ähnliches Bild zeigt das Wachstumstempo bei den beiden wichtigsten Kundenbranchen Maschinenbau und Automobil. Zwar legte der deutsche Maschinenbau um 3 Prozeent zu, weltweit wuchs die Maschinenproduktion aber um 6 Prozent, vor allem getrieben durch Nachfrage aus China. Im Automobilsektor lagen die deutschen Werke 2017 mit 2 Prozent leicht im Minus, während die Weltproduktion um 2 Prozent anzog. Erfreulich: Durch geänderte Anforderungen fragt die Automobilindustrie derzeit verstärkt neue Werkzeugkonzepte nach.

Ausblick und Herausforderungen

Das Risiko einer Abschwächung der Märkte wird allgemein gering eingeschätzt. Insgesamt rechnet der Verband im Bereich Zerspanwerkzeuge mit einem Umsatzwachstum um erneut 7 Prozent für 2018.

Große Herausforderungen kommen auf die Branche beispielsweise durch stark steigende Preise bei Rohstoffen wie Kobalt zu. Kobalt wird auch für Lithium-Ionen-Akkus in Elektroautos benötigt. In der Folge steigen auch die Materialkosten für VHM-Rohlinge, Bohrer oder Fräser um bis zu 50 Prozent.

Teilbranche Spannzeuge: Export als Wachstumstreiber

Hans-Joachim Molka, Vorsitzender der Fachabteilung Spannzeuge im VDMA © Hanser/Schröder

„Das optimale Zusammenspiel von Maschine, Werkzeug und Spanntechnik sorgt für einen wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Fertigungsprozess.“ Hans-Joachim Molka, Vorsitzender der Fachabteilung Spannzeuge im VDMA (Bild: © Hanser/Schröder)

Der Sektor Spannwerkzeuge wuchs von allen Teilbranchen mit einem Plus von 9 Prozent am stärksten. Auch hier war der Export der Wachstumstreiber, auch hier allen voran China und in geringerem Umfang die USA. Indien lag in den ersten neun Monaten 2016 mit 12 Prozent im Plus. Auch die EU-Märkte entwickelten sich mit einem Plus von 9 Prozent sehr positiv, mit Ausnahme von Großbritannien (minus 5 Prozent).

Ausblick und Herausforderungen

Für 2018 geht der VDMA für die Spannzeugindustrie von einem abermalig hohen Wachstum von 8 Prozent aus.

Problematisch ist die Situation am Arbeitsmarkt. Kleine und mittlere Unternehmen sind in ihren Wachstumsmöglichkeiten begrenzt, weil die nötigen Fachkräfte am Arbeitsmarkt nicht verfügbar sind. Das führte in 2016 zu erheblichen Überstunden. Trotz der gespannten Lage am Arbeitsmarkt rechnet der Verband hier für 2017 mit einem leichten Rückgang der geleisteten Überstunden.

Die technischen Herausforderungen sind weiterhin hoch. Die zunehmende Bearbeitung von dünnwandigen, sehr kleinen Werkstücken bei engen Fertigungstoleranzen stellen hohe Ansprüche an die Hersteller von Spannmitteln. Daneben gilt es, eine gute Zugänglichkeit für die Werkzeuge sicherzustellen, was schlanke Bauformen und kompakte Spannelemente erfordert.

Im Rahmen eines GTDE -Projekts arbeitet die Branche außerdem an der Standarisierung der Werkstückspanntechnik, was insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen durch Industrie 4.0 unerlässlich ist.

Nachwuchssorgen: Alle sind betroffen

Alle drei Teilbranchen betonen die Bedeutung des Themas Fachkräftegewinnung und Nachwuchsförderung. Die Unternehmen müssen mit den vorhandenen Arbeitskräften weitgehend auskommen. Spezialisten für neue Themen wird man nur selten am Arbeitsmarkt finden. Gerade im Umfeld großer OEM´s und anderer Global Player sei die Suche nach Fachkräften enorm schwer. Dort sei der Markt wie leergesaugt, so Marco Schülken. Das bedeutet, dass es immer wichtiger wird, die eigenen Mitarbeiter weiter zu qualifizieren. Viele Unternehmen engagieren sich bereits überdurchschnittlich für die Nachwuchsgewinnung - Paul Horn beispielsweise in der Nachwuchsstiftung Maschinenbau . Diese Kooperation wird nun noch ausgebaut: Veranstaltungen der Stiftung finden jetzt auch in den Räumen am Firmensitz Tübingen statt.

Weiterführende Information
  • 06.12.2017

    Vorglühen zur Metav 2018: Presseforum bei Phoenix Contact

    Mit der 20. METAV vom 20. bis 24. Februar 2018 feiern der Messeveranstalter VDW und die Messe Düsseldorf 40 Jahre Zusammenarbeit

    Was das Messeteam den rund 45 Fachjournalisten zu erzählen hatte ...   mehr

  • Die Welt des Werkzeugbaus
    FORM + Werkzeug 05/2017, SEITE 50 - 52

    Die Welt des Werkzeugbaus

    Studie über die internationalen Werkzeugbaumärkte

    Wer ausländische Werkzeugmacher einzig als ‚lästigen Wettbewerb‘ ansieht, macht es sich zu einfach. Werkzeuge werden an allen...   mehr

    Diesen Artikel bieten wir Ihnen mit freundlicher Unterstützung der Redaktion Form+Werkzeug kostenlos als PDF-Datei zum Download an.

Unternehmensinformation

VDMA Werkzeugbau

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DE 60528 Frankfurt
Fax: 069 6603-2269

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