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03.05.2019

VDWF voll wild on tour in Portugal, Teil 1

Besuch bei JDD Moldes, Simoldes, Moldit und Cheto

Der VDWF tourte Anfang Mai vier Tage durch Portugal. Die 30 Verbandsmitglieder – größtenteils Werkzeugmacher/innen – machten sich beim Besuch von acht Betrieben rund um Porto und Marinha Grande, dem Werkzeugbaucluster nahe Lissabon, ein Bild vom Werkzeugbau in Portugal.

  • Rund 30 Teilnehmer gingen Anfang Mai auf Tour in Portugal. © Hanser/Schröder

    Rund 30 Teilnehmer gingen Anfang Mai auf Tour in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Die Reisegruppe war schon am Flughafen gut zu erkennen … © Hanser/Schröder

    Die Reisegruppe war schon am Flughafen gut zu erkennen … © Hanser/Schröder

  • Erster Stopp auf der Reise: JDD Moldes. © Hanser/Schröder

    Erster Stopp auf der Reise: JDD Moldes. © Hanser/Schröder

  • Erster Stopp auf der Reise: JDD Moldes. © Hanser/Schröder

    Erster Stopp auf der Reise: JDD Moldes. © Hanser/Schröder

  • Rund 70 Mitarbeiter fertigen bei JDD Moldes Großwerkzeuge für die Automobilindustrie. © Hanser/Schröder

    Rund 70 Mitarbeiter fertigen bei JDD Moldes Großwerkzeuge für die Automobilindustrie. © Hanser/Schröder

  • Geschäftsführer Hugo Henriques Pinto leitet das Familienunternehmen in zweiter Generation. © Hanser/Schröder

    Geschäftsführer Hugo Henriques Pinto leitet das Familienunternehmen in zweiter Generation. © Hanser/Schröder

  • Werkzeug mit erodierten und laserstrukturierten Oberflächen bei JDD Moldes. © Hanser/Schröder

    Werkzeug mit erodierten und laserstrukturierten Oberflächen bei JDD Moldes. © Hanser/Schröder

  • Open House: Die VDWF-Gruppe darf sich frei in der Produktion bewegen … © Hanser/Schröder

    Open House: Die VDWF-Gruppe darf sich frei in der Produktion bewegen … © Hanser/Schröder

  • Open House: Die VDWF-Gruppe darf sich frei in der Produktion bewegen … © Hanser/Schröder

    Open House: Die VDWF-Gruppe darf sich frei in der Produktion bewegen … © Hanser/Schröder

  • … und gerne auch mal genauer hinschauen. © Hanser/Schröder

    … und gerne auch mal genauer hinschauen. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei JDD Moldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zum Abschluss überreicht VDWF-Geschäftsführer Ralf Dürrwächter den Gastgebern den Verbandswimpel. © Hanser/Schröder

    Zum Abschluss überreicht VDWF-Geschäftsführer Ralf Dürrwächter den Gastgebern den Verbandswimpel. © Hanser/Schröder

  • Nächster Halt der VDWF-Gruppe bei der Simoldes Group, die weltweit 6000 Mitarbeiter beschäftigt. © Hanser/Schröder

    Nächster Halt der VDWF-Gruppe bei der Simoldes Group, die weltweit 6000 Mitarbeiter beschäftigt. © Hanser/Schröder

  • … 1400 davon arbeiten im Formenbau. © Hanser/Schröder

    … 1400 davon arbeiten im Formenbau. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

    Zu Besuch bei Simoldes in Portugal. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Im neuen Technikum bei Simoldes werden gerade zwei Engel-Maschinen aufgebaut: mit 4000 und 5500 t Schließkraft. © Hanser/Schröder

    Im neuen Technikum bei Simoldes werden gerade zwei Engel-Maschinen aufgebaut: mit 4000 und 5500 t Schließkraft. © Hanser/Schröder

  • Im neuen Technikum bei Simoldes werden gerade zwei Engel-Maschinen aufgebaut: mit 4000 und 5500 t Schließkraft. © Hanser/Schröder

    Im neuen Technikum bei Simoldes werden gerade zwei Engel-Maschinen aufgebaut: mit 4000 und 5500 t Schließkraft. © Hanser/Schröder

  • Weiter geht’s zur nächsten Produktionshalle: MDA ist ein Tochterunternehmen von Simoldes. © Hanser/Schröder

    Weiter geht’s zur nächsten Produktionshalle: MDA ist ein Tochterunternehmen von Simoldes. © Hanser/Schröder

  • Zu 98% kommen die MDA-Kunden aus dem Automotivebereich. © Hanser/Schröder

    Zu 98% kommen die MDA-Kunden aus dem Automotivebereich. © Hanser/Schröder

  • Blick in die Produktionshalle von MDA. © Hanser/Schröder

    Blick in die Produktionshalle von MDA. © Hanser/Schröder

  • In Sachen Tieflochbohren setzt man ganz auf Cheto. © Hanser/Schröder

    In Sachen Tieflochbohren setzt man ganz auf Cheto. © Hanser/Schröder

  • Und tschüss: Nach dem Gruppenfoto… © Hanser/Schröder

    Und tschüss: Nach dem Gruppenfoto… © Hanser/Schröder

  • … geht’s weiter zum Mittagessen mit portugiesischen Spezialitäten... © Hanser/Schröder

    … geht’s weiter zum Mittagessen mit portugiesischen Spezialitäten... © Hanser/Schröder

  • … im wunderschönen Porto. © Hanser/Schröder

    … im wunderschönen Porto. © Hanser/Schröder

  • Ein ziemlicher Hingucker: voll wild gekleidete Brückenspringer! © Hanser/Schröder

    Ein ziemlicher Hingucker: voll wild gekleidete Brückenspringer! © Hanser/Schröder

  • Nächster Agendapunkt: ein Besuch bei Moldit. © Hanser/Schröder

    Nächster Agendapunkt: ein Besuch bei Moldit. © Hanser/Schröder

  • Rund 190 Mitarbeiter arbeiten bei Moldit in Formenbau und Kunststoffproduktion. © Hanser/Schröder

    Rund 190 Mitarbeiter arbeiten bei Moldit in Formenbau und Kunststoffproduktion. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Die Werkzeuge mit einem Gewicht bis 50 t werden zu 95 % exportiert. © Hanser/Schröder

    Die Werkzeuge mit einem Gewicht bis 50 t werden zu 95 % exportiert. © Hanser/Schröder

  • Die Werkzeuge mit einem Gewicht bis 50 t werden zu 95 % exportiert. © Hanser/Schröder

    Die Werkzeuge mit einem Gewicht bis 50 t werden zu 95 % exportiert. © Hanser/Schröder

  • Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

    Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

  • Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

    Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

  • Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

    Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

  • Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

    Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

  • Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

    Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

  • Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

    Einblicke in die Produktion von Moldit. © Hanser/Schröder

  • Neben Werkzeugen dieser Größe darf man sich auch mal klein fühlen… © VDWF

    Neben Werkzeugen dieser Größe darf man sich auch mal klein fühlen… © VDWF

  • Bei Moldit sehen wir eine der wenigen automatisierten Fertigungsanlagen in Portugal. © Hanser/Schröder

    Bei Moldit sehen wir eine der wenigen automatisierten Fertigungsanlagen in Portugal. © Hanser/Schröder

  • Zum Endspurt des ersten Besuchstages geht’s zu Cheto. © Hanser/Schröder

    Zum Endspurt des ersten Besuchstages geht’s zu Cheto. © Hanser/Schröder

  • Der Maschinenhersteller setzt nicht nur bei seinen Maschinen auf gutes Design. Im modern eingerichteten Büro besticht das viele Holz. © Hanser/Schröder

    Der Maschinenhersteller setzt nicht nur bei seinen Maschinen auf gutes Design. Im modern eingerichteten Büro besticht das viele Holz. © Hanser/Schröder

  • Cheto-Geschäftsführer Carlos Teixeira führt die VDWF-Gruppe durch den Betrieb. © Hanser/Schröder

    Cheto-Geschäftsführer Carlos Teixeira führt die VDWF-Gruppe durch den Betrieb. © Hanser/Schröder

  • Cheto wurde 2009 gegründet und produziert Tieflochbohr- und Fräsmaschinen für den Formenbau. © Hanser/Schröder

    Cheto wurde 2009 gegründet und produziert Tieflochbohr- und Fräsmaschinen für den Formenbau. © Hanser/Schröder

  • Die Bearbeitungszentren sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. © Hanser/Schröder

    Die Bearbeitungszentren sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. © Hanser/Schröder

  • Die Bearbeitungszentren sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. © Hanser/Schröder

    Die Bearbeitungszentren sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Besonderheit bei Cheto-Tieflochbohrzentren: Die Tieflochbohreinheiten können vollautomatisch gewechselt werden. © Hanser/Schröder

    Besonderheit bei Cheto-Tieflochbohrzentren: Die Tieflochbohreinheiten können vollautomatisch gewechselt werden. © Hanser/Schröder

  • Besonderheit bei Cheto-Tieflochbohrzentren: Die Tieflochbohreinheiten können vollautomatisch gewechselt werden. © Hanser/Schröder

    Besonderheit bei Cheto-Tieflochbohrzentren: Die Tieflochbohreinheiten können vollautomatisch gewechselt werden. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Rund 35 Mitarbeiter arbeiten am Cheto-Stammsitz im portugiesischen Loureiro. © Hanser/Schröder

    Rund 35 Mitarbeiter arbeiten am Cheto-Stammsitz im portugiesischen Loureiro. © Hanser/Schröder

  • Für Sie wie immer gerne vor Ort: Susanne Schröder, Chefradakteurin der Form+Werkzeug. © VDWF

    Für Sie wie immer gerne vor Ort: Susanne Schröder, Chefradakteurin der Form+Werkzeug. © VDWF

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Das Fazit der Teilnehmer: auf Augenhöhe

Die Werkzeugmacher in Portugal produzieren Werkzeuge, die sich sehen lassen können. „Qualitativ liegen wir auf Augenhöhe“, so die Meinung mehrerer Teilnehmer der Gruppe. Was auffällt: Die portugiesischen Betriebe sind oft größer als deutsche Werkzeugbauunternehmen und beschäftigen mehr Mitarbeiter - was an niedrigen Lohnkosten liegt. Es wird kräftig investiert, was durch Subventionen der EU stark gefördert wird. Die Maschinenparks sind zum Teil sehr modern, es findet sich aber wenig Automatisierung. Dabei sollte man wissen: Die VDWF-Gruppe besuchte nach Angabe von VDWF-Geschäftsführer Ralf Dürrwächter die ‚Champions League‘ des portugiesischen Werkzeugbaus.

VDWF-Geschäftsführer Ralf Dürrwächter. © Hanser/Schröder

Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des VDWF:

„Bei unseren Delegationsreisen geht es immer darum, über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, mit welchem Wasser die anderen kochen. Wir waren sehr von der portugiesischen Gastfreundschaft und Offenheit überrascht. Ebenso vom exzellent deutsch sprechenden Personal. Interessant für mich war, dass die Fertigungen bei Weitem nicht so automatisiert sind wie in Deutschland – trotz zum Teil sehr neuem Maschinenpark. Was mir noch auffiel: Selbst bei unserer letzten Besichtigung am Freitagnachmittag um 17.00 Uhr liefen noch alle Maschinen unter Span.“

Dr. Claus Hornig. © Hanser/Schröder

Dr. Claus Hornig, Claho Unternehmensberatung GmbH :

„Ich schaue eher unternehmerisch/betriebswirtschaftlich auf das Ganze. Da kann man schon erkennen, dass es sehr interessante Ansätze gibt. Die Portugiesen haben erkennt, dass sie eine gewisse Größe brauchen – die Betriebe sind ja tendenziell größer als ein durchschnittlicher deutscher Werkzeugbaubetrieb. Dadurch rentieren sich andere Dinge. Viele haben einen deutschsprachigen Vertrieb, sind sehr gut in der Kundenbetreuung aufgestellt und nutzen geschickt alle Fördermöglichkeiten für ihre Investitionen. Wenn man sieht, in welcher Größenordnung investiert wird, sind auf den ersten Blick die erreichten Umsätze sehr gering. Vielleicht haben die Portugiesen auch einfach mehr unternehmerischen Mut.“

Christof Wagner, Hans Hermann Bosch GmbH. © Hanser/Schröder

Christof Wagner und Tanja Bosch, Hans Hermann Bosch GmbH:

Christof Wagner: „Wir haben jetzt die Premium-Betriebe besucht – nicht den Durchschnitt. Was auffällt ist die Betriebsgröße. Ich kenne in Deutschland kaum Formenbauer mit so vielen Mitarbeitern. Was die Portugiesen sicherlich gut machen ist, dass sie ganz nah am Kunden sind – schon von der Produktentwicklung an. Außerdem setzen einige Betriebe stark auf Mitarbeiterentwicklung und -bindung.“
Tanja Bosch: „Viele Betriebe haben eine sehr große Kundenorientierung. Da sind sie einigen von uns voraus. Bei einer Exportquote zwischen 90 und 95% ist das aber natürlich auch zwingend notwendig. Der Vertrieb ist sehr dynamisch organisiert.“

JDD Moldes – bezahlt seinen Mitarbeitern auch Überstunden

Erster Stopp der voll wild-Truppe: Das Familienunternehmen JDD Moldes, das in der zweiten Generation geleitet wird. Rund 70 Mitarbeiter fertigen Großwerkzeuge für die Automobilindustrie. Geschäftsführer Hugo Henriques Pinto legt großen Wert auf Mitarbeiterbindung: bei ihm werden Überstunden bezahlt, was in Portugal nicht unbedingt Standard ist. Wobei seine Löhne nach eigenen Angaben sowieso schon etwas über dem Mittel liegen. Gleich bei diesem ersten Besuch genießt die Gruppe Offenheit und Gastfreundschaft – die Gäste dürfen sich frei in der Produktion bewegen.

Simoldes Group: der CEO gründete den Betrieb mit 17 Jahren und baute es zu einem Imperium mit heute 6000 Mitarbeitern auf

Wir werden in der ‚Simoldes-City‘ begrüßt, da die einzelnen Tochterunternehmen der Gruppe mehr oder weniger ein ganzes Viertel einnehmen. Die Simoldes Group beschäftigt weltweit ca. 6000 Mitarbeiter auf drei Kontinenten und in 11 Ländern. Rund 1400 davon arbeiten im Formenbau, der Rest in der Kunststoffproduktion. Der heute 77jährige António Rodrigues, der sich mit der VDWF-Gruppe zum Mittagessen traf, gründete den Betrieb nach Besuch der Volksschule und einer Werkzeugmacherlehre im Alter von 17 Jahren. Gefertigt werden Werkzeuge mit Gewichten zwischen 20 und 120 Tonnen. Die Gruppe besteht aus mehreren Firmen, davon alleine sieben im Formenbau. Die VDWF-Gruppe besuchte die Firma MDA, die pro Jahr ca. 65 Stoßfängerformen produziert. Zu 98 % kommen die Kunden aus dem Automotive-Bereich. Die neueste Investition der Simoldes Gruppe: ein Technikum mit zwei Engel-Spritzgießmaschinen (4000 und 5500 t Schließkraft).

Man setzt auf 100 % Fertigungstiefe – nichts wird nach außen vergeben. Außerdem wird auf Wunsch des CEOs nichts ausgemustert. Im Maschinenpark befinden sich neben neuen Bearbeitungszentren (z.B. eine Portalfräsmaschine von fpt) auch ‚alte Schätzchen‘ wie Fräsmaschinen von Rambaudi, wo die Späne noch aufgekehrt werden. Simoldes auf der MEX: Halle 7, Stand B 31

95 % Exportquote: Moldit

Rund 190 Mitarbeiter arbeiten bei Moldit in Formenbau und Kunststoffproduktion. Das 1990 gegründete Unternehmen erwirtschaftet pro Jahr 19 Mio Euro. Einen zweiten Standort betreibt das Unternehmen in Brasilien. Die Werkzeuge bis 50 t Gewicht werden zu 95 % exportiert. Neben dem Automobilbereich gehören auch Stühle, Vasen oder Maxi Cosis zum Repertoire. Moldit auf der MEX: Halle 5, Stand D 43

Schicke Tieflochbohrmaschinen: die Cheto Corporation SA

Cheto wurde 2009 gegründet und produziert Tieflochbohr- und Fräsmaschinen für den Formenbau. Am Stammsitz im portugiesischen Loureiro arbeiten rund 35 Mitarbeiter. Die Bearbeitungszentren in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich u.a. mit 5 oder 6 Achsen, Heidenhain-Steuerung, Blum-Messtester und einer Ausstattung zum vollautomatischen Wechsel der Tiefbohreinheit. Cheto auf der MEX: Halle 3, Stand C 53

Die nächste voll wild on tour-Reise findet vom 29.9. bis 2.10.2019 im Nordwesten Deutschlands statt. Der Tourbus hält bei OPS Ingersoll, Formotion, Schwarz Werkzeugbau, Kunststoff-Institut Lüdenscheid, Fooke, Teegen Formenbau, Farmingtons Automotive, Müller Technik, Brinkmann Formenbau, Burwinkel Kunststoffe, Dotherm und Huissel. Anmeldungen sind noch möglich.

zusätzliche Links

Zu den Homepages von JDD Moldes , der Simoldes Group , Moldit und Cheto .

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

VDWF Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer e.V.

Gerberwiesen 3
DE 88477 Schwendi

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