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20.09.2018

VDW startet umati als Marke für Standardschnittstelle

Konnektivitätsinitiative zeigt erste Anwendungen auf der AMB

Vor einem Jahr startete der VDW die Brancheninitiative Konnektivität für Industrie 4.0. Auf der AMB sind nun erste Ergebnisse zu sehen. Außerdem erhält die Initiative einen eigenen Markennamen: umati - für universal machine tool interface.

Auf der AMB stellte der VDW Marke und Logo sowie erste Anwendungen vor. © VDW

Auf der AMB stellte der VDW Marke und Logo sowie erste Anwendungen vor. © VDW

Die Demoanwendungen, die auf der AMB Stuttgart zu begutachten sind, erarbeitete ein Kernteam von acht Werkzeugmaschinen-
anbietern gemeinsam mit den wichtigsten deutschen Steuerungsherstellern. Sie haben innerhalb eines Jahres über 100 Parameter bestimmt, die als Grundlage für die Erarbeitung der gemeinsamen Schnittstelle dient. Die Arbeitsgruppe konnte zudem 21 Use Cases für die neue, auf dem offenen Kommunikationsprotokoll OPC UA basierende Standardschnittstelle für Werkzeugmaschinen definieren.

Unter der Adresse www.umati.info lassen sich ab sofort die Projektfortschritte im Internet nachverfolgen.

Maschinen unterschiedlicher Hersteller kommunizieren

Die an der Initiative beteiligten Unternehmen integrierten einen entsprechend konfigurierten OPC-Server in ihre jeweilige Maschinensteuerung und konnten sich „danach in kürzester Zeit mit dem jeweiligen Kommunikationspartner verbinden und Daten austauschen“, freut sich Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW.

Zu sehen sind in Stuttgart erste Anbindungen an unterschiedliche Steuerungen etwa für Vertikaldrehmaschinen, Rundtaktmaschinen, Verzahnungsfräs- und Schleifmaschine sowie für ein Dreh-Fräs-Komplettbearbeitungszentrum. „Wir wollen mit diesen Anwendungen demonstrieren, dass mit unserer Lösung robuste Systeme realisierbar sind, in denen der Datenaustausch an Werkzeugmaschinen funktioniert“, erläuterte der VDW-Vorsitzende. „Darüber hinaus wollen wir auch selbst möglichst frühzeitig praktische Erfahrungen sammeln und aus den sich ergebenden Herausforderungen lernen.“

Internationalisierung kommt gut voran

Als rein deutsche Arbeitsgruppe gestartet, war internationale Kooperation von Anfang an das Ziel der Brancheninitiative. So laufen Gespräche zum Beispiel mit dem US-amerikanischen Schwesterverband AMT, besonders bezüglich deren offener Schnittstelle MTConnect. Derzeit wird geprüft, inwieweit Teile davon in umati übernommen werden können oder langfristig eine Angleichung beider Standards realisiert werden kann. Auch Japan, China und Südkorea signalisierten bereits Interesse an dem neuen Standard. „In Europa berichten wir regelmäßig bei den Treffen des europäischen Werkzeugmaschinenverbandes Cecimo über den Projektfortschritt und werden interessierte Unternehmen einbeziehen“, teilte Prokop mit.

Nicht zuletzt ist der VDW seit Juni dieses Jahres Mitglied der OPC Foundation, dem Träger von OPC UA. „Um die Jahreswende werden wir für unsere Aktivität eine so genannte Joint Working Group mit der OPC Foundation einrichten“, kündigte Prokop an. „Ab dem Zeitpunkt kann sich die internationale Werkzeugmaschinengemeinde an der Revision und Verbreitung unseres Standards beteiligen. Diese Rückmeldungen zu den Kundenbedürfnissen aus aller Welt wird uns dem Ziel eines einheitlichen, weltweit akzeptierten Konnektivitätsstandards einen weiteren, wichtigen Schritt näherbringen.“

Schnittstellen im Vergleich

Was genau sind eigentlich OPC UA und MTConnect? Kurz gesagt: Zwei Schnittstellen mit unterschiedlichen Ansätzen, aber ähnlichen Anwendungsgebieten. Wer sich genauer informieren möchte, klickt hier .

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Weiterführende Information
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  • 10.01.2018

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Unternehmensinformation

VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: 069 756081-0
Fax: 069 75608111741-1574

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