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08.09.2020

VDW startet Podcast-Reihe „Tech Affair – Industry for Future“

Folge 1: Resilienz – Wege zur krisenfesten Industrie

Für seine Podcast-Reihe Tech Affair – Industry for Future holt der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft an einem Tisch, die über neueste Entwicklungen und Ideen für eine Industrie mit und für Menschen debattieren. „Die deutsche Industrie ist ein wichtiger Eckpfeiler für unser aller Wohlstand“, gibt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, zu bedenken. „Die Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Mit Tech Affair wollen wir daher Meinungen und Lösungen zu diesem Thema für jeden verständlich transportieren.“

Resilienz – Was heißt das mit Blick auf die Produktion?

Podcast-Moderatorin Stefanie Burmeister, Techniker 
Nicolas Söhnel-Cordt  (© VDW)

Podcast-Moderatorin Stefanie Burmeister, Techniker
Nicolas Söhnel-Cordt (© VDW)

Die erste Folge von Tech Affair: „Resilienz – Wege zur krisenfesten Industrie“ widmet sich einem brandaktuellen Thema, wobei der Begriff der Resilienz den meisten wohl aus der Medizin oder Psychologie bekannt ist. Er steht für psychische Widerstandskraft und die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne größere Beeinträchtigungen zu meistern. Resiliente Produktion ist in den vergangenen Jahren zu einem neuen Schlagwort geworden, das beschreibt, wie Unternehmen ihre Produktion ausrichten können, um gegen Krisen gewappnet zu sein und weniger störanfällig auf Änderungen in ihrem Umfeld zu reagieren.
Es gibt konkrete Maßnahmen, die Firmen ergreifen können, um resilienter und damit krisenfester zu werden. Hierzu debattieren bei Tech Affair ein Wissenschaftler, eine Unternehmensvertreterin und ein Berater, die jeweils ganz eigene Erfahrungen aus der derzeitigen Corona-Krise gezogen haben.

Prof. Peter Nyhuis, Vorstandsmitglied in der WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik) und Leiter des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz-Universität Hannover, erläutert darin die Prinzipien einer Produktionsplanung und -steuerung (PPS), die weniger störanfällig auf einbrechende Märkte und wegbrechende Lieferketten reagiert. Er forscht seit vielen Jahren zur Wandlungsfähigkeit und Agilität von produzierenden Unternehmen. Mehrere WGP-Institute haben unter seiner Leitung kürzlich eine PPS-Studie herausgebracht, die das brachliegende Potenzial einer optimalen Planung und Steuerung der Produktion insbesondere auch für Krisenzeiten aufzeigen.

Diese Forschungsansätze ergänzt Dr. Tobias Heinen, Geschäftsführer und Gründer der Grean GmbH in Hannover. Er berät Unternehmen, wenn es darum geht, die Produktion effizienter und resilienter zu machen. Seiner Erfahrung nach hat Covid-19 unter anderem zu einer neuen, sich gegenseitig befruchtenden Gesprächsbereitschaft unter Unternehmern geführt. Er betont aber auch, dass bestimmte Konstanten in der Produktion nun keine Konstanten mehr sind.

Melanie Wendt, Bereichsleiterin für Fertigung, Konstruktion und Logistik bei Engie Axima in Hamburg, einem Zulieferer im Schiffsbau, zeigt konkrete Beispiele auf, bei denen ein Überdenken bisheriger Gegebenheiten sogar zu effizienteren, kostengünstigeren und umweltschonenderen Prozessen geführt hat.

Hier gibts den Podcast zum Anhören und Abonnieren: www.techaffair.de

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Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: 069 756081-0
Fax: 069 75608111741-1574

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