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21.01.2020

Stefan Zecha im exklusiven Interview mit der Form+Werkzeug

Der Vorsitzende des VDMA Präzisionswerkzeuge hofft auf einen Aufschwung im zweiten Halbjahr

"Jetzt haben wir Zeit, Dinge nachzuholen, die wir die letzten Jahre liegen gelassen haben“, sagt Zecha. Im Rahmen der Jahrespressekonferenz traf die Form+Werkzeug-Redaktion den Zecha-Geschäftsführer und Vorsitzenden des VDMA Präszisionswerkzeuge zum Interview.

Stefan Zecha © Hanser/Schröder

Stefan Zecha © Hanser/Schröder

Stefan Zecha ist seit Mitte letzten Jahres Vorsitzender des VDMA Präzisionswerkzeuge. Seine erste Jahrespressekonferenz leitete er mit den Worten „So ist das Leben – Es geht weiter“ ein. Trotz eines erwarteten Produktionsrückgangs von sieben Prozent zeigt er sich vorsichtig optimistisch. Im Interview analysiert Zecha, wie das kommende Jahr aussehen wird, und welche Chancen sich ergeben könnten.

Herr Zecha, Sie haben sich kein gutes Antrittsjahr ausgesucht. Nach acht guten Jahren sehen die Zahlen jetzt eher schlecht aus. Was nun?

Mein Vorgänger Lothar Horn hat gesagt, auch er habe sein Amt in einer beginnenden Krise angetreten. Ich sage, es kann jetzt nur noch aufwärts gehen. Es ist, wie es ist, und deshalb gibt es nichts zu beschönigen. 2020 muss genutzt werden, um Dinge wie Umstrukturierungen oder das Thema Ausbildung voranzutreiben. Aber es wird letztendlich wieder aufwärts gehen.

Wie kommt der VDMA an Zahlen für seine Prognosen?

Aus unterschiedlichsten Quellen. Dazu zählen eigene Erhebungen, amtliche Quellen und Informationen aus unserer Statistikabteilung. Wichtige Basis sind die Angaben unserer ca. 180 Mitgliedsunternehmen mit rund 60.000 Mitarbeitern. Diese Unternehmen werden befragt und aus den Antworten ein Durchschnitt ermittelt. Mit dieser Anzahl an Beschäftigten können wir einen repräsentativen Schnitt für diese Branche bilden.

Wie geht es der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH?

Aufgrund der Historie hat Zecha den Vorteil, größtenteils Mikrowerkzeuge für den Formenbau sowie Sonderanfertigungen zu fertigen - und weniger für die Automobilindustrie zu produzieren. Allerdings müssen auch wir einen leichten Rückgang von fünf bis sechs Prozent verzeichnen. 2020 rechnen wir für das erste halbe Jahr mit einer Stagnation und hoffen auf einen anschließenden Aufschwung.

Wie motivieren Sie dieses Jahr Ihre Mitarbeiter?

Jetzt haben wir Zeit, spannende Projekte anzugehen und Dinge nachzuholen, die wir die letzten Jahre liegen gelassen haben. Außerdem haben unsere Mitarbeiter in den letzten vier Jahren einige Überstunden geleistet und waren permanent am Anschlag beschäftigt. So ist es schön, mal wieder Luft holen zu können und uns für einen kommenden Aufschwung zu wappnen.

Wie steuern Sie in Ihrem Unternehmen der gegenwärtigen Abwärtsentwicklung entgegen?

Eine goldene Regel meines Vaters besagte, kein Kunde sollte mehr Auftragsanteile als zehn Prozent haben. Das spielt uns nun in die Karten, auch wenn das natürlich viel Vertriebsarbeit nach sich zieht. Wir sind breit aufgestellt, wodurch schwankende Kunden abgefedert werden. Unternehmen, die sich in den letzten Jahren diese Vertriebsarbeit gespart und auf nur drei bis vier Kunden gesetzt haben, holt das jetzt ein.

Worauf kann man in Zukunft hoffen bzw. wo sehen Sie die Chancen für die deutsche Metallbearbeitung?

Die Chancen sehe ich ganz klar in der Technologie. Unser Kapital ist unser Wissen bzw. der technische Fortschritt. Aus diesem Grund lege ich auch so viel Wert auf Ausbildung. Nicht umsonst sind wir im internationalen Vergleich immer ein Stück weiter vorne und produzieren technologisch hochwertige Werkzeuge für die automatisierte Produktion von morgen.

Weiterführende Information
  • 21.01.2020

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Unternehmensinformation

VDMA Werkzeugbau

Lyoner Straße 18
DE 60528 Frankfurt
Fax: 069 6603-2269

Zecha GmbH Hartmetall-Werkzeugfabrikation

Benzstraße 2
DE 75203 Königsbach-Stein
Tel.: 07232 3022-0
Fax: 07232 302225

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