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14.02.2020

Samag Gruppe setzt auf neue Strukturen

Ein Interview über die künftige Unternehmensausrichtung

Der Maschinenhersteller aus Thüringen stellt sich für zukünftige Herausforderungen neu auf. Was das beinhaltet, erläutern Christian Kleinjung, Geschäftsführer der Samag Gruppe, und Martin Hüttmann, Leiter des Geschäftsfelds Maschinenbau.

Martin Hüttmann (li) und Christian Kleinjung wollen Samag in die Zukunft führen. © Samag

Martin Hüttmann (li) und Christian Kleinjung wollen Samag in die Zukunft führen. © Samag

Herr Kleinjung, seit August 2019 agieren Sie als Alleingeschäftsführer. Ab 1. September kam Martin Hüttmann als Leiter des Geschäftsfeldes Maschinenbau ins Unternehmen. Wie ist die Arbeitsteilung jetzt organisiert?

Kleinjung: Martin Hüttmann übernahm am 1. September 2019 zunächst die Leitung des Geschäftsfelds Maschinenbau. Seit dem 1. Januar 2020 trägt er als geschäftsführender Gesellschafter die volle unternehmerische Verantwortung für diesen ausgegliederten Unternehmensteil.
Ich selbst bin alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Samag Gruppe mit mehreren Standorten und Bereichen. Das sind in Saalfeld die Serienfertigung, die Kleinserie und die mechanische Fertigung. Am Standort Gera ist es die AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH sowie weiterhin die Samag Truck Components GmbH in Königsee-Rottenbach.

Bereits auf der EMO 2019 in Hannover haben Sie verkündet, dass einzelne Bereiche neu strukturiert werden sollen. Warum ist das notwendig?

Kleinjung: Wir wollen gezielt auf die Anforderungen der Märkte reagieren und klar auf unsere Stärken fokussieren. Durch die neue, klare Abgrenzung der Unternehmensbereiche entstehen autark arbeitende und wirtschaftlich selbstständige Einheiten, sodass nun auch Synergien zwischen den Bereichen besser generiert werden können. Uns ist es wichtig, dass am Markt eine transparente Unternehmensstruktur mit den einzelnen Kompetenzfeldern deutlich erkennbar ist.

Wie soll das konkret aussehen?

Kleinjung: Natürlich ist eine klare Struktur auch mit einer klaren räumlichen Trennung verbunden. Dies ist notwendig, um für alle Bereiche die richtigen Rahmenbedingungen und damit verbunden auch Wachstum zu ermöglichen. Der Optimierung von Schnittstellen, Prozessen und insbesondere der logistischen Abläufe gilt hier das Hauptaugenmerk. Vor diesem Hintergrund wurde bereits vor einiger Zeit ein Standortkonzept entwickelt. Ein Kernpunkt dieses Konzeptes ist der Neubau für den Samag Maschinenbau, den wir im Sommer 2021 beziehen wollen.

Herr Hüttman, Sie sind verantwortlich für das Geschäftsfeld Maschinenbau. Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzen Sie?

Hüttmann: Im Maschinenbau agiert ein hervorragend ausgebildetes Team. Auch das Produktportfolio überzeugt. Inhaltlich ist es nach der Neustrukturierung jetzt erforderlich, die Prozesse zu optimieren. Wir werden einen klaren Fokus auf Qualitätsanforderungen des Maschinenbaus legen, effiziente Abläufe gestalten und Entscheidungswege verschlanken. Außerdem sollen einzelne Geschäftsbereiche besser vernetzt werden, sodass Kundenanfragen in kürzeren Zeiträumen als bisher bearbeitet werden können.
Das Produktportfolio soll marktgerecht weiterentwickelt und im Detail verbessert werden. Zusätzlich sind Automatisierungsmöglichkeiten angedacht, die kundenindividuell angepasst werden.
Für die Tiefbohrmaschinen und Tiefbohr-Fräszentren der TFZ-Baureihe sind einige Erweiterungsoptionen geplant, beispielsweise mit Blick auf die Schwerlastautomation oder auf die Werkzeugwechselkapazitäten.
Ein weiterer Punkt ist die Dienstleistung rund um die Maschine. Hier werden wir unsere Maschinen schrittweise für eine vorausschauende Wartung auslegen und je nach Kundenbedarf verschiedene Lösungen anbieten.

Wie ist Samag für die Herausforderungen der Digitalisierung aufgestellt, also beispielsweise vernetzte Prozessketten?

Hüttmann: Die Digitalisierung steht im Mittelpunkt verschiedener Aktivitäten. Grundsätzlich ist jedoch mit Blick auf die Kundenanforderungen und die Programmierumgebung des Kunden immer Augenmaß gefragt.
Unsere mehrspindligen horizontalen Bearbeitungszentren der MFZ-Baureihe sind mit Siemens-Steuerungen ausgerüstet, unsere TFZ-Anlagen mit Heidenhain-Steuerungen. Entsprechend greifen wir in der Zusammenarbeit mit diesen Steuerungsherstellern auch aktuelle Feature wie den umati-Schnittstellenstandard auf und setzen diese für Kundenanforderungen um. Bereits seit einiger Zeit bieten wir die Unterstützung des State-Monitors von Heidenhain, der dem Kunden in Echtzeit den Zustand der Maschinenauslastung aufzeigt.

Welche globalen Themen stehen für Samag in den nächsten fünf Jahren auf der Tagesordnung?

Martin Hüttmann: „Tradition, Leistungsstärke und Qualität der Marke Samag sollen deutlicher am Markt präsentiert werden. Wir wollen zeigen, dass die hohen Anforderungen der Kunden stets im Mittelpunkt stehen und umgesetzt werden. Die Neustrukturierung soll sich am Markt bewähren und zu mehr Wirtschaftlichkeit führen. Zudem planen wir individuelle Erweiterungen für die Tiefbohrmaschinen der TBM-Reihe.“

Christian Kleinjung: „Wir möchten weiterhin zu den attraktivsten Arbeitgebern Thüringens gehören und sichere Arbeitsplätze anbieten. Ein neues Thema wird die Elektromobilität sein. Unser Ziel ist es zudem, den Kundennutzen zu erhöhen, neue Märkte zu erschließen und unsere Netzwerkaktivitäten auf globale Märkte auszurichten.“

Das Interview führte Annedore Bose-Munde, Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik.

Weiterführende Information
  • Bohren und Fräsen auf einer Maschine
    FORM + Werkzeug 04/2018, SEITE 34

    Bohren und Fräsen auf einer Maschine

    Mit den Tiefbohr- und Fräsbearbeitungszentren der Baureihe TFZ ist die Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH seit etwa 10 Jahren am...   mehr

Unternehmensinformation

Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH

Hüttenstr. 21
DE 07318 Saalfeld
Tel.: 03671 585-0
Fax: 03671 585-402

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