nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
09.08.2016

Roboter spricht mit Maschine

Erster internationaler Schnittstellen-Standard für die automatisierte Fertigung

Industrie 4.0 ist in aller Munde, aber an der praktischen Umsetzung hapert es noch. Das liegt unter anderem auch an fehlenden Standards für die Verbindung der digitalen Maschinen untereinander. Das will der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main nun ändern.

Wenn Schnittstellen nicht zueinander passen, können sich Roboter und Maschine nicht über das weitere Vorgehen verständigen. © VDW

Der VDW hat erstmals einen umfassenden und doch flexibel anwendbaren Standard formuliert, mit dem Roboter oder andere Werkstück-Trägersysteme einfacher in ein Fertigungssystem integriert werden können. Dieser Standard soll in den kommenden Wochen auch dem zuständigen technischen Komitee der Internationalen Organisation für Standardisierung ISO vorgelegt werden. „Damit leiten wir eine erste weltweit gültige Norm für Schnittstellen in automatisierten Fertigungssystemen in die Wege“, freut sich Dr. Hartmuth Müller, Vorsitzender der VDW- Arbeitsgruppe „Schnittstelle Werkzeugmaschine – Automation“, die den Standard erarbeitet hat.

Schub für die Automatisierung

„Wir leiten die weltweit erste Schnittstelle für automatisierte Fertigungssysteme in die Wege“, so Dr. Hartmuth Müller, VDW. © VDW

Erst vor kurzem hat die WGP (ein Zusammenschluss führender deutscher Professoren des Fachgebiets) – die kleinen und mittelständischen Betriebe gewarnt, die Revolution der digitalisierten Wertschöpfungsketten nicht zu verpassen. Die fehlenden Standards für die Vernetzung von Produktionsanlagen bemängeln nicht nur Wissenschaftler. „Die Betriebe tragen oft lange Kämpfe aus, bis ihre Maschinen in einer automatisierten Produktionskette miteinander kommunizieren können“, weiß auch Ralf Reines, technischer Referent beim VDW. Das Problem: „Untereinander verstehen sich Maschinen nicht, wenn die Schnittstellen nicht zueinander passen, weil sie nicht normiert sind, so wie Menschen nicht miteinander sprechen können, wenn sie nicht dieselbe Sprache sprechen.“ Je nach Hersteller werden Signale wie „Lasse das Werkstück los“ und „Lege das Werkstück in die Ladestation“ unterschiedlich benannt und die Bedeutung dahinter nicht gleichermaßen definiert. Deshalb kann beispielsweise ein Roboter mit der zu bestückenden Maschine nicht zwangsläufig die Befüllung und anschließende Bearbeitung der Werkstücke „absprechen“.

Neue Norm ist flexibel anwendbar

Ein flexibel anwendbarer Standard soll helfen, Roboter einfach in ein Fertigungssystem zu integrieren. © Handtmann A-Punkt Automation

Der neu erstellte Standard ist modular anwendbar, um unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden – überall dort, wo bestimmte Werkstücke von transportierenden Maschinen zu bearbeitenden Maschinen gebracht werden müssen. Insgesamt kann zwischen drei Stufen und verschiedenen Optionen gewählt werden, um die Standards projektspezifisch auszulegen.Um eine einfache Anwendbarkeit zu garantieren, haben die Experten vom VDW den Standard in einer Excel-Datei beschrieben, mit der die Signale zu den verschiedenen Stufen und Optionen leicht gefiltert werden können.

Weiterführende Information
  • 27.06.2016

    Industrie 4.0 in der Produktion möglich machen

    Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik veröffentlicht Standpunktpapier zu Industrie 4.0

    WGP-Autoren listen technische und politische Voraussetzungen auf, damit produzierende Unternehmen die Herausforderungen durch Industrie 4.0 meistern können.   mehr

  • 06.06.2016

    VDWF-Workshop Werkzeugbau 4.0

    Wo macht 4.0 im Werkzeugbau Sinn? Wie kann man es einführen? Mit Workshop und Arbeitskreis macht der VDWF das 4.0-Thema für die Branche greifbar.   mehr

  • Industrieller Werkzeugbau
    FORM + Werkzeug 04/2015, SEITE 28 - 30

    Industrieller Werkzeugbau

    Robotergestützte Fertigungssysteme im Werkzeug- und Formenbau

    Von der 3- bis 5-Achs-Bearbeitung zur hochautomatisierten Produktion von Werkzeugbau-Teilen: Mithilfe eines flexiblen Fertigungssystems...   mehr

Unternehmensinformation

VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: 069 756081-0
Fax: 069 75608111741-1574

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
November 2018

Automatisierung: Best-Practice-Beispiele, Ideen und Entdeckungen

Mehr

Jobbörse für Fachkräfte

Täglich die neuesten Stellenangebote für Formenbauer und Werkzeugmacher aus ganz Deutschland


Zu den Stellenangeboten

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen

VDMA Werkzeugbau