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12.06.2018

Rapid.Tech 2018: 5000 Gäste erleben 3D-Druck in allen Facetten

Das Netzwerk der Additive-Manufacturing-Familie wächst weiter

Knapp 5000 Gäste waren zur 15. Auflage der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien nach Erfurt gekommen- Sie informierten sich bei 208 Ausstellern aus 14 Ländern über Innovationen im industriellen und kreativen 3D-Druck. Auch die Veranstaltungen des Rapid.Tech-Fachkongresses und der 3D Printing Conference stießen auf starkes Besucherinteresse.

  • Herzlich Willkommen in den Erfurter Messehallen. © Hanser/Thyrauer

    Herzlich Willkommen in den Erfurter Messehallen. © Hanser/Thyrauer

  • Jeder Messetag beginnt mit einer Key-Note. Hier referiert Scott Crump, Gründer von Stratasys, über die Zukunft des Additive Manufacturing für die Industrielle Fertigung und andere Anwendungsgebiete. Crump gilt als einer der Erfinder des 3D-Drucks und ist nach dreißig Jahren noch so begeistert wie am ersten Tag. © Hanser/Thyrauer

    Jeder Messetag beginnt mit einer Key-Note. Hier referiert Scott Crump, Gründer von Stratasys, über die Zukunft des Additive Manufacturing für die Industrielle Fertigung und andere Anwendungsgebiete. Crump gilt als einer der Erfinder des 3D-Drucks und ist nach dreißig Jahren noch so begeistert wie am ersten Tag. © Hanser/Thyrauer

  • Das Konferenzprogramm – zentraler Bestandteil der Rapid.Tech – war gut besucht und bot im Anschluss an die Vorträge Gelegenheit, Fragen zu stellen und das Thema zu vertiefen. © Hanser/Thyrauer

    Das Konferenzprogramm – zentraler Bestandteil der Rapid.Tech – war gut besucht und bot im Anschluss an die Vorträge Gelegenheit, Fragen zu stellen und das Thema zu vertiefen. © Hanser/Thyrauer

  • So zum Beispiel beim Vortrag von Peter Jaim von Desktop Metal über die 3D-Drucktechnologie BMD (Bound Metal Deposition). © Hanser/Thyrauer

    So zum Beispiel beim Vortrag von Peter Jaim von Desktop Metal über die 3D-Drucktechnologie BMD (Bound Metal Deposition). © Hanser/Thyrauer

  • Schon im Foyer zur Fachmesse erwarten die Besucher die ersten Exponate. Beim BMW i8 Roadster werden serienmäßig AM-Bauteile aus Metall eingesetzt. © Hanser/Thyrauer

    Schon im Foyer zur Fachmesse erwarten die Besucher die ersten Exponate. Beim BMW i8 Roadster werden serienmäßig AM-Bauteile aus Metall eingesetzt. © Hanser/Thyrauer

  • Im Mini kann der stolze Besitzer Bauteile im Innen- und Außenraum individualisieren lassen. Gefertigt werden die Einleger für den Blinker oder Abdeckleisten für das Handschuhfach im SLS-Verfahren. © Hanser/Stein

    Im Mini kann der stolze Besitzer Bauteile im Innen- und Außenraum individualisieren lassen. Gefertigt werden die Einleger für den Blinker oder Abdeckleisten für das Handschuhfach im SLS-Verfahren. © Hanser/Stein

  • Ein absolutes Unikat ist das Fahrzeug des Formula Students-Teams der TU Ilmenau, das ebenfalls zu bestaunen war. Einige der verbauten Teile sind ebenfalls 3D-gedruckt. © Hanser/Thyraue

    Ein absolutes Unikat ist das Fahrzeug des Formula Students-Teams der TU Ilmenau, das ebenfalls zu bestaunen war. Einige der verbauten Teile entstanden im 3D-Drucker. © Hanser/Thyrauer

  • Schon im industriellen Einsatz ist diese 3D-gedruckte Klebevorrichtung, damit die Buchstaben V–O–L–V–O perfekt sitzen. Gesehen bei Materialise. © Hanser/Thyrauer

    Schon im industriellen Einsatz ist diese 3D-gedruckte Klebevorrichtung, damit die Buchstaben V–O–L–V–O perfekt sitzen. Gesehen bei Materialise. © Hanser/Thyrauer

  • Rund 5000 Besucher nutzten die drei Messetage für Besuche bei 208 Ausstellern aus 14 Ländern. © Hanser/Thyrauer

    Rund 5000 Besucher nutzten die drei Messetage für Besuche bei 208 Ausstellern aus 14 Ländern. © Hanser/Thyrauer

  • Einen der größten Messestände belegte die Firma Igus. © Hanser/Thyrauer

    Einen der größten Messestände belegte die Firma Igus. © Hanser/Thyrauer

  • Die Rapid.Tech ist auch für viele junge Leute ein Magnet. © Hanser/Thyrauer

    Die Rapid.Tech ist auch für viele junge Leute ein Magnet. © Hanser/Thyrauer

  • Wissen über additive Technologien schon in die Ausbildung zu integrieren ist eine der Aufgaben des GoetheLabs der RWTH Aachen. Im FabBus reist das Team mit einem mobilen 3D-Druck-Labor durchs Land und besucht weiterführende Schulen, aber auch Unternehmen. Hier ein Blick ins Innere. © Hanser/Thyrauer

    Wissen über additive Technologien schon in die Ausbildung zu integrieren ist eine der Aufgaben des GoetheLabs der RWTH Aachen. Im FabBus reist das Team mit einem mobilen 3D-Druck-Labor durchs Land und besucht weiterführende Schulen, aber auch Unternehmen. Hier ein Blick ins Innere. © Hanser/Thyrauer

  • Spritzgießwerkzeuge für Prototypen oder Kleinserien stellt 1st mould her. © Hanser/Thyrauer

    Spritzgießwerkzeuge für Prototypen oder Kleinserien stellt 1st mould her. © Hanser/Thyrauer

  • Spritzgießwerkzeuge für Prototypen oder Kleinserien stellt 1st mould her. © Hanser/Thyrauer

    Spritzgießwerkzeuge für Prototypen oder Kleinserien stellt 1st mould her. © Hanser/Thyrauer

  • Spritzgießwerkzeuge für Prototypen oder Kleinserien stellt 1st mould her. © Hanser/Thyrauer

    Spritzgießwerkzeuge für Prototypen oder Kleinserien stellt 1st mould her. © Hanser/Thyrauer

  • Exponate von FIT aus der Medizintechnik © Hanser/ThyrauerExponate von FIT aus der Medizintechnik © Hanser/Thyrauer

    Exponate von FIT aus der Medizintechnik © Hanser/Thyrauer

  • Exponate von FIT aus der Medizintechnik © Hanser/Thyrauer

    Exponate von FIT aus der Medizintechnik © Hanser/Thyrauer

  • Bei FIT zu sehen waren auch Teile, die im WAAM-Verfahren hergestellt werden: Die Teile werden zuerst im Lichtbogenaufschweißverfahren additiv hergestellt, dann konventionell nachbearbeitet. © Hanser/Thyrauer

    Bei FIT zu sehen waren auch Teile, die im WAAM-Verfahren hergestellt werden: Die Teile werden zuerst im Lichtbogenaufschweißverfahren additiv hergestellt, dann konventionell nachbearbeitet. © Hanser/Thyrauer

  • Auf dem WAAM-Verfahren beruht auch die 3DMP-Technologie, die Gefertec verwendet. Statt aus dem vollen zu Fräsen, wird das Teil erst aus Metalldraht aufgebaut, dann die Endkontur gefräst. Spart Zeit und Kosten. © Gefertec

    Auf dem WAAM-Verfahren beruht auch die 3DMP-Technologie, die Gefertec verwendet. Statt aus dem vollen zu Fräsen, wird das Teil erst aus Metalldraht aufgebaut, dann die Endkontur gefräst. Spart Zeit und Kosten. © Gefertec

  • Auf dem WAAM-Verfahren beruht auch die 3DMP-Technologie, die Gefertec verwendet. Statt aus dem vollen zu Fräsen, wird das Teil erst aus Metalldraht aufgebaut, dann die Endkontur gefräst. Spart Zeit und Kosten. © Gefertec

    Auf dem WAAM-Verfahren beruht auch die 3DMP-Technologie, die Gefertec verwendet. Statt aus dem vollen zu Fräsen, wird das Teil erst aus Metalldraht aufgebaut, dann die Endkontur gefräst. Spart Zeit und Kosten. © Gefertec

  • Diese additiv gefertigten Formeinsätze werden auf 3D-Druckern von EOS mit Materialien von Stratasys hergestellt. © Messe Erfurt

    Diese additiv gefertigten Formeinsätze werden auf 3D-Druckern von EOS mit Materialien von Stratasys hergestellt. © Messe Erfurt

  • Ebenfalls bei EOS: Ein achtarmiger Krake aus Titan. Alle Glieder sind voll beweglich. © Hanser/Stein

    Ebenfalls bei EOS: Ein achtarmiger Krake aus Titan. Alle Glieder sind voll beweglich. © Hanser/Stein

  • Kleine, filigrane Prototypen lassen sich auf dem FabPro 1000 von 3D Systems herstellen. © Hanser/Thyrauer

    Kleine, filigrane Prototypen lassen sich auf dem FabPro 1000 von 3D Systems herstellen. © Hanser/Thyrauer

  • Qualitätsstandards und Qualitätsprüfung für AM-Teile stecken teils noch in den Kinderschuhen. Zeiss steht mit seinen Inspektions- und Messgeräten bereit. © Hanser/Thyrauer

    Qualitätsstandards und Qualitätsprüfung für AM-Teile stecken teils noch in den Kinderschuhen. Zeiss steht mit seinen Inspektions- und Messgeräten bereit. © Hanser/Thyrauer

  • Teilnehmer am 3D Pioneers Challenge müssen mit ihren Einreichungen 3D-Druck-Neuland beschreiten. 32 Projektarbeiten zählten in diesem Jahr zu den Finalisten. Die mehr als 60 qm große Sonderausstellungsfläche war ein besonderes Highlight der Messe und zog Besucher wie Pressevertreter gleichermaßen an. © Hanser/Thyrauer

    Teilnehmer am 3D Pioneers Challenge müssen mit ihren Einreichungen 3D-Druck-Neuland beschreiten. 32 Projektarbeiten zählten in diesem Jahr zu den Finalisten. Die mehr als 60 qm große Sonderausstellungsfläche war ein besonderes Highlight der Messe. © Hanser/Thyrauer

  • Für die kreativen Sieger im 3D Pioneers Challenge gab es Preise von insgesamt 20.000 Euro zu gewinnen. © Messe Erfurt

    Für die kreativen Sieger im 3D Pioneers Challenge gab es Preise von insgesamt 20.000 Euro zu gewinnen. © Messe Erfurt

  • Auch die Sieger des Start Up-Awards freuten sich über Schecks und professionelles Coaching für Ihre Ideen. © Hanser/Stein

    Auch die Sieger des Start Up-Awards freuten sich über Schecks und professionelles Coaching für Ihre Ideen. © Hanser/Stein

  • Für die Jury gab´s Blumen und Schokolade. © Hanser/Thyrauer

    Für die Jury gab´s Blumen und Schokolade. © Hanser/Thyrauer

  • Bei toolcraft zu sehen: Konturnahe Kühlung, im 3D-Druck hergestellt. © Hanser/Thyrauer

    Bei toolcraft zu sehen: Konturnahe Kühlung, im 3D-Druck hergestellt. © Hanser/Thyrauer

  • Zu Recht stolz ist man bei toolcraft über die kürzlich erworbene Nadcap-Zertifizierung im AM-Bereich. © Hanser/Thyrauer

    Zu Recht stolz ist man bei toolcraft über die kürzlich erworbene Nadcap-Zertifizierung im AM-Bereich. © Hanser/Thyrauer

  • Ebenfalls im 3D-Druck hergestellt: ein Fenchelbrenner von toolcraft. © toolcraft

    Ebenfalls im 3D-Druck hergestellt: ein Fenchelbrenner von toolcraft. © toolcraft

  • Happy Birthday, Rapid.Tech: Auf einem großen Plakat konnten Besucher ihre Glückwünsche hinterlassen. © Hanser/Thyrauer

    Happy Birthday, Rapid.Tech: Auf einem großen Plakat konnten Besucher ihre Glückwünsche hinterlassen. © Hanser/Thyrauer

  • Protolabs stellte eine Turbine aus, für deren Herstellung exemplarisch alle im Unternehmen verfügbaren 3D-Verfahren eingesetzt wurden. © Hanser/Thyrauer

    Protolabs stellte eine Turbine aus, für deren Herstellung exemplarisch alle im Unternehmen verfügbaren 3D-Verfahren eingesetzt wurden. © Hanser/Thyrauer

  • Protolabs stellte eine Turbine aus, für deren Herstellung exemplarisch alle im Unternehmen verfügbaren 3D-Verfahren eingesetzt wurden. © Hanser/Thyrauer

    Protolabs stellte eine Turbine aus, für deren Herstellung exemplarisch alle im Unternehmen verfügbaren 3D-Verfahren eingesetzt wurden. © Hanser/Thyrauer

  • Ein ähnliches Exponat zeigte auch Protiq. © Messe Erfurt

    Ein ähnliches Exponat zeigte auch Protiq. © Messe Erfurt

  • Modell einer Motorsport-Scheibenbremse von Protolabs. © Hanser/Thyrauer

    Modell einer Motorsport-Scheibenbremse von Protolabs. © Hanser/Thyrauer

  • An einem großen Messestand zeigte GE Additive Drucker, Verfahren und Materialien seiner Marken. © Hanser/Thyrauer

    An einem großen Messestand zeigte GE Additive Drucker, Verfahren und Materialien seiner Marken. © Hanser/Thyrauer

  • An einem großen Messestand zeigte GE Additive Drucker, Verfahren und Materialien seiner Marken. © Hanser/Thyrauer

    An einem großen Messestand zeigte GE Additive Drucker, Verfahren und Materialien seiner Marken. © Hanser/Thyrauer

  • An einem großen Messestand zeigte GE Additive Drucker, Verfahren und Materialien seiner Marken. © Hanser/Thyrauer

    An einem großen Messestand zeigte GE Additive Drucker, Verfahren und Materialien seiner Marken. © Hanser/Thyrauer

  • Die Fußball-WM lässt grüßen: Fußballschuhe gehörten zu den beliebten Beispielexponaten 2018. Gesehen zum Beispiel bei 3DX. © Hanser/Thyrauer

    Die Fußball-WM lässt grüßen: Fußballschuhe gehörten zu den beliebten Beispielexponaten 2018. Gesehen zum Beispiel bei 3DX. © Hanser/Thyrauer

  • Ein alter Bekannter wartete bei Canto auf Besucher: Der Riesen-Arsch mit Ohren. © Hanser/Thyrauer

    Ein alter Bekannter wartete bei Canto auf Besucher: Der Riesen-Arsch mit Ohren. © Hanser/Thyrauer

  • Himmel und Hölle, ganz nah: Am Stand von Stratasys. © Hanser/Thyrauer

    Himmel und Hölle, ganz nah: Am Stand von Stratasys. © Hanser/Thyrauer

  • Stimmung: gut, nicht nur beim freundlichen Standpersonal von Kegelmann. © Hanser/Thyrauer

    Stimmung: gut, nicht nur beim freundlichen Standpersonal von Kegelmann. © Hanser/Thyrauer

  • Am Stand von Trumpf © Hanser/Thyrauer

    Am Stand von Trumpf © Hanser/Thyrauer

  • Mit der MPA-Technologie von Hermle lassen sich konturnahe Kühlungen für Spritzgusswerkzeuge realisieren: Der im Rohling vorgefräste Kühlkanal wird zunächst per MPA Materialauftrag mit einem wasserlöslichen Material verfüllt. Mit einem Fräser wird dann überschüssigens Füllmaterial entfernt und die Oberflächenkontur für den Stahlmantel definiert. Anschließend erfolgt der Auftrag des Deckmantels aus Stahl. Das Füllmaterial kann nun ausgelöst und das Bauteil dann einer Wärmebehandlung unterzogen werden, bevor es in die finale Form gefräst wird. © Hermle

    Mit der MPA-Technologie von Hermle lassen sich konturnahe Kühlungen für Spritzgusswerkzeuge realisieren: Der im Rohling vorgefräste Kühlkanal wird zunächst per MPA Materialauftrag mit einem wasserlöslichen Material verfüllt. Mit einem Fräser wird dann überschüssigens Füllmaterial entfernt und die Oberflächenkontur für den Stahlmantel definiert. Anschließend erfolgt der Auftrag des Deckmantels aus Stahl. Das Füllmaterial kann nun ausgelöst und das Bauteil dann einer Wärmebehandlung unterzogen werden, bevor es in die finale Form gefräst wird. © Hermle

  • Ein zur konturnahem Kühlung konträres Anwendungsbeispiel stellen Bauteile mit integrierten Heizelementen dar. Bei der Fertigung werden dazu in einen Rohling Kanäle gefräst, in die isolierte Heizleiter eingepresst werden. Anschließend werden Sie per Auftrag von Stahlpulver von oben eingespritzt. Die direkte Anbindung an das aufgetragene Material bietet eine Wärmeleitung, die weit über die des Presskontakts hinausgeht. Werden zusätzlich auch Thermosensoren eingespritzt, kann die Heizleistung sogar lokal geregelt werden. © Hermle

    Ein zur konturnahem Kühlung konträres Anwendungsbeispiel stellen Bauteile mit integrierten Heizelementen dar. Bei der Fertigung werden dazu in einen Rohling Kanäle gefräst, in die isolierte Heizleiter eingepresst werden. Anschließend werden Sie per Auftrag von Stahlpulver von oben eingespritzt. Die direkte Anbindung an das aufgetragene Material bietet eine Wärmeleitung, die weit über die des Presskontakts hinausgeht. Werden zusätzlich auch Thermosensoren eingespritzt, kann die Heizleistung sogar lokal geregelt werden. © Hermle

  • Ein letzter Blick auf das Messegelände und dann heißt es: Nächstes Jahr wieder … © Hanser/Thyrauer

    Ein letzter Blick auf das Messegelände und dann heißt es: Nächstes Jahr wieder … © Hanser/Thyrauer

  • See you again zur Rapid.Tech 2019 in Erfurt. © Hanser/Thyrauer

    See you again zur Rapid.Tech 2019 in Erfurt. © Hanser/Thyrauer

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Messehalle 2: Nabel der additiven Fertigung für drei Tage

In der ausgebuchten Messehalle 2 präsentierten neben zahlreichen Stammausstellern auch viele Messeneulinge ihre Innovationen rund um das Additive Manufacturing (AM). Erstmals in Erfurt als Aussteller dabei war Bosch Rexroth als Partner für AM-Automatisierungslösungen. GE Additive präsentierte ein breites Produktportfolio im Bereich Metallschmelzmaschinen. Erneut vertreten war auch Trumpf mit einem großen Sortiment an Technologielösungen für den 3D-Druck metallischer Bauteile von klein bis groß. Die relativ neue TruPrint 5000 beispielsweise kombiniert drei Laserquellen, was einen Aufbau von sehr großen Teilen erlaubt. Hersteller wie SLM Solutions arbeiten bereits an Anlagen mit vier Laserquellen.
Einen anderen Weg wählt die FIT AG: Sie stellt großvolumige Metallteile im addtiven Aufschweißverfahren WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) her.

Fachforen vertiefen Themen der Keynotes

Jeder Messetag beginnt traditionell mit einer Keynote, für die mit Dr. Dominik Rietzel von der BMW Group, Scott Crump von Stratasys und Christoph Wangenheim von Baker Hughes auch in diesem Jahr wieder Vertreter wichtiger Global Player gewonnen werden konnten. Die Themen der Keynotes wurden von 94 Experten aus Industrie und Forschung in der Anwendertagung sowie in zehn branchen- und technologiespezifischen Fachforen vertieft.

Beispiel: Forum Werkzeug-, Formen und Vorrichtungsbau

Das Forum Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau am 5. Juni stellte werkzeugbaurelevante Entwicklungen aus Forschung und Industrie vor. Dabei liegt der Königsweg häufig in der Kombination von additiven und generativen Verfahren. Wissenschaftler der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften berichteten beispielsweise über ihre Resultate zur additiven Fertigung dynamisch temperierter Werkzeuge. Für ihre Herstellung eignet sich besonders das selektive Laserschmelzen. Damit können dann hybride Werkzeuge gefertigt werden, d. h. auf klassischen Werkzeuggrundplatten oder -einsätzen lassen sich komplexe Strukturen mit konturnaher Temperierung additiv aufbauen.
Auch im Vortrag von Gefertec ging es um hybride Prozesse. Das Unternehmen hat unter dem Namen 3DMP eine Fertigungstechnik entwickelt, die die lichtbogenbasierte additive Fertigung mit nachgelagerten subtraktiven Bearbeitungsschritten kombiniert und so leistungsfähige und günstige Teile produziert.

Ausstellerstimmen Rapid.Tech + FabCon 3.D 2018

Nach drei Messetagen äußern sich die Aussteller zufrieden über den Messeverlauf.

Karsten Edelmann, Regional Vertriebsleiter, GE Additive

Die Rapid.Tech ist für uns ein wichtiger Platz, um unser Leistungsspektrum zu präsentieren. Wir schätzen die Verbindung von Messe und Kongress sowie die Qualität der Fachbesucher. Aus den Teilnahmen der vergangenen Jahre konnten wir immer Nachmessegeschäfte generieren. Das erhoffen wir uns auch aus der 2018er Veranstaltung.

Carl Fruth, Vorstandsvorsitzender FIT AG

Ich bin beeindruckt von der Professionalität der Besucher. Besonders freut mich, dass die Unternehmen im Start-up-Bereich außerordentlich zukunftsfähige Lösungen präsentieren. Für unser Unternehmen als Rapid.Tech-Partner der ersten Stunde ist vor allem das Networking hier wichtig. Wir nutzen die Tage in Erfurt unter anderem, um neue Mitarbeiter in die Familie des Additive Manufacturing einzuführen, denn hier kann man den Markt kompakt kennenlernen.

Holger Hartmann, Abteilungsleiter Vertrieb, Bosch Rexroth AG

Als Antriebs- und Steuerungstechnik-Spezialist sind wir sicher nicht der typische Aussteller für diese Messe. Doch Additive Manufacturing spielt auch bei uns zunehmend eine Rolle. Zum einen rüsten wir 3D-Druck-Hersteller aus, zum anderen nutzen wir die Technologie, um selbst Teile additiv zu fertigen. Unser Auftritt in Erfurt ist ein guter Eintritt in dieses Thema. Wir hatten viel Resonanz und werden sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Die 16. Rapid.Tech + FabCon 3.D findet vom 25. bis 27. Juni 2019 in Erfurt statt.

Weiterführende Information
  • Additive Fertigung

    Thema des Monats Januar 2018

    Kaum eine Technologie entwickelt sich so rasant wie die additive Fertigung. Noch frisch mit vielen Highlights und Produktneuheiten der formnext zum Jahresende 2017 versorgt, starten wir das neue Jahr mit einem Themen-Special in Sachen 3D-Druck.   mehr

  • 17.05.2018

    Rapid.Tech+FabCon 3.D 2018: Nachgefragt

    Interview mit Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt

    Welche Highlights erwarten die Besucher – vor allem die aus dem Werkzeug- und Formenbau – auf der diesjährigen Rapid.Tech+FabCon 3.D? Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt, gibt Antworten im exklusiven Interview mit der Form+Werkzeug.   mehr

Unternehmensinformation

Messe Erfurt GmbH

Gothaer Strasse 34
DE 99094 Erfurt
Tel.: 0361 400-0
Fax: 0361 400-1111

Dezember 2018

IT-Systeme: Was sie können, wie sie nutzen. Beispiele aus der Praxis des Werkzeugbaus.

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