nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
17.05.2018

NEBU 2018 und NEHY 2018 – Kongress des Instituts für Umformtechnik IFU

Rund 250 Teilnehmer bei der Tagung zur Blechumformung in Fellbach

Visionen, Technologien, Praxisberichte: Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Industrie lieferten in zwei Parallelsessions viel Diskussionsstoff für Pausen und Abendprogramm. Die Form+Werkzeug-Redaktion fasst die Werkzeugbau-Themen der Konferenz kurz zusammen.

Im Mittelpunkt der nun seit über 40 Jahren stattfindenden Konferenzreihe NEBU (Neuere Entwicklungen in der Blechumformung) und NEHY (Neuere Entwicklungen in der Hydroumformung) stehen aktuelle Trends für neue Produkte aus Blech, neue Produktionstechnologien und dafür modifizierte Betriebsmittel sowie Neuheiten zur Simulationstechnik und Simulation.

  • Die Konferenzreihe NEBU (Neuere Entwicklungen in der Blechumformung) und NEHY (Neuere Entwicklungen in der Hydroumformung) findet seit über 40 Jahren statt. © Hanser/Schröder

    Die Konferenzreihe NEBU (Neuere Entwicklungen in der Blechumformung) und NEHY (Neuere Entwicklungen in der Hydroumformung) findet seit über 40 Jahren statt. © Hanser/Schröder

  • Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Mathias Liewald MBA, Geschäftsführer des Veranstalters, der Forschungsgesellschaft Umformtechnik FGU, begrüßt die Teilnehmer. © Hanser/Schröder

    Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Mathias Liewald MBA, Geschäftsführer des Veranstalters, der Forschungsgesellschaft Umformtechnik FGU, begrüßt die Teilnehmer. © Hanser/Schröder

  • Rund 350 Teilnehmer kamen zum Kongress des Instituts für Umformtechnik in die Schwabenhalle nach Fellbach. © Hanser/Schröder

    Rund 350 Teilnehmer kamen zum Kongress des Instituts für Umformtechnik in die Schwabenhalle nach Fellbach. © Hanser/Schröder

  • Einer der Keynote-Speaker: Jörg Spindler, Vice President Kompetenzcenter Anlagen-/Umformtechnik bei der Audi AG (die größte Einheit dieses Bereichs ist der interne Werkzeugbau). © Hanser/Schröder

    Einer der Keynote-Speaker: Jörg Spindler, Vice President Kompetenzcenter Anlagen-/Umformtechnik bei der Audi AG (die größte Einheit dieses Bereichs ist der interne Werkzeugbau). © Hanser/Schröder

  • Zur Ausbildung der Mitarbeiter betreibt Audi eine eigene Tooling Academy. © Hanser/Schröder

    Zur Ausbildung der Mitarbeiter betreibt Audi eine eigene Tooling Academy. © Hanser/Schröder

  • Kleine Stärkung zwischendurch…  © Hanser/Schröder

    Kleine Stärkung zwischendurch… © Hanser/Schröder

  • ... und Zeit zum Netzwerken in den Pausen und in der begleitenden Ausstellung. © Hanser/Schröder

    ... und Zeit zum Netzwerken in den Pausen und in der begleitenden Ausstellung. © Hanser/Schröder

  • Simulation und Originalbauteil: Beispielanwendung der Stampack-Software am Stand von Men at Work. © Hanser/Schröder

    Simulation und Originalbauteil: Beispielanwendung der Stampack-Software am Stand von Men at Work. © Hanser/Schröder

  • Gesehen am Stand von Quintus Technologies. © Hanser/Schröder

    Gesehen am Stand von Quintus Technologies. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Zhoang Wang, CEO der chinesischen GZ  Tooling Group, stellte die beeindruckende Entwicklung seines Unternehmens vor… © Hanser/Schröder

    Zhoang Wang, CEO der chinesischen GZ Tooling Group, stellte die beeindruckende Entwicklung seines Unternehmens vor… © Hanser/Schröder

  • Von 0 auf 700 Mitarbeitern in 13 Jahren: GZ Tooling konnte sowohl Mitarbeiteranzahl, Maschinenanzahl und Umsatz rasant steigern. © Hanser/Schröder

    Von 0 auf 700 Mitarbeitern in 13 Jahren: GZ Tooling konnte sowohl Mitarbeiteranzahl, Maschinenanzahl und Umsatz rasant steigern. © Hanser/Schröder

  • Die Referenzkunden von GZ Tooling sind keine Unbekannten…  © Hanser/Schröder

    Die Referenzkunden von GZ Tooling sind keine Unbekannten… © Hanser/Schröder

  • Die Referenten stehen dem Auditorium Rede und Antwort. © Hanser/Schröder

    Die Referenten stehen dem Auditorium Rede und Antwort. © Hanser/Schröder

  • Parallelsession: die Fachvorträge zu Blechumformung und Hydroumformung finden in zwei  unterschiedlichen Vortragssälen statt. © Hanser/Schröder

    Parallelsession: die Fachvorträge zu Blechumformung und Hydroumformung finden in zwei unterschiedlichen Vortragssälen statt. © Hanser/Schröder

  • Florian Langer von der Trumpf GmbH & Co. KG referiert zum Thema ‚Industrie 4.0 in der Blechfertigung‘.© Hanser/Schröder

    Florian Langer von der Trumpf GmbH & Co. KG referiert zum Thema ‚Industrie 4.0 in der Blechfertigung‘.© Hanser/Schröder

  • Tschüss, Freunde der Blechumformung! Bis zum nächsten Mal! © Hanser/Schröder

    Tschüss, Freunde der Blechumformung! Bis zum nächsten Mal! © Hanser/Schröder

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Digital und Ultraleicht: Neues aus dem Werkzeugbau bei Audi

Jörg Spindler, Leiter des Kompetenzcenters Anlagen-/Umformtechnik (der größte Bereich davon ist der interne Werkzeugbau) berichtete über neue Trends im Bereich des Werkzeugbaus. Dazu zählt u.a. die neue Werkzeuggeneration Audi ultra. Bionisch geformt, sind sie Leichtgewichte unter den XXL-Werkzeugen in der Presse. Damit wird Energie eingespart, ebenso sind schnellere Zykluszeiten möglich. Bei der Herstellung wird sowohl auf Leichtbauweise mit kraftflussorientierten Strukturen wert gelegt – als auch einen ausgeklügelten Materialmix. Ausschlaggebend für das geringere Gewicht ist dabei eine ideale Mischung und Verteilung der Materialien Gusseisen, Aluminium und Kunststoff.

Zunehmend spielt im Werkzeugbau auch die Digitalisierung eine große Rolle: Reale Werkzeuge werden mit ihrem digitalen Zwilling abgeglichen. Ein Beispiel dazu: Das Werkzeug für die Motorhaube eines Porsche Macan wurde während der Produktion extrem heiß, wodurch sich die Blecheinzüge veränderten. In der Simulation wurde mit anderer Befettung und Rauigkeit solange experimentiert, bis man die Produktion im Anschluss prozesssicher abbilden konnte.

Was passiert im Audi 3D-Druck Kompetenzcenter?

Im Metall-3D-Druck-Zentrum, das im Werkzeugbau in Ingolstadt angesiedelt ist, fertigen die Audi-Experten im Laserschmelzverfahren Stahl- und Aluminiumteile aus Metallpulver. Das Verfahren findet Anwendung in Serienwerkzeugen. Künftig könnten auch Fahrzeugkomponenten für die Kleinserie auf diese Weise gefertigt werden.

  • Im Metall 3D Druck Zentrum fertigen Audi-Experten des Werkzeugbaus und der Technologie-Entwicklung im Laserschmelzverfahren Stahl- und Aluminiumteile aus Metallpulver. Das Verfahren findet bereits Anwendung in Serienwerkzeugen. © Audi AG

    Im Metall 3D Druck Zentrum fertigen Audi-Experten des Werkzeugbaus und der Technologie-Entwicklung im Laserschmelzverfahren Stahl- und Aluminiumteile aus Metallpulver. Das Verfahren findet bereits Anwendung in Serienwerkzeugen. © Audi AG

  • Metall-3D-Druck: Formeinsatz Amboss Druckgussform für eine bessere Kühlung bei Audi. © Audi AG

    Metall-3D-Druck: Formeinsatz Amboss Druckgussform für eine bessere Kühlung bei Audi. © Audi AG

  • Metall-3D-Druck bei Audi: Kontureinsatz Druckgussform, verbessertes Kühlsystem. © Audi AG

    Metall-3D-Druck bei Audi: Kontureinsatz Druckgussform, verbessertes Kühlsystem. © Audi AG

  • Metall-3D-Druck bei Audi: Schneidmesser für Blechteile, Integration von Minimalmengenschmierung. © Audi AG

    Metall-3D-Druck bei Audi: Schneidmesser für Blechteile, Integration von Minimalmengenschmierung. © Audi AG

  • Metall-3D-Druck bei Audi: Warmumformwerkzeug für konturnahe Kühlung. © Audi AG

    Metall-3D-Druck bei Audi: Warmumformwerkzeug für konturnahe Kühlung. © Audi AG

  • Metall-3D-Druck bei Audi: Studie Karosseriebauteil Z-Verstärkung, Leichtbau. © Audi AG

    Metall-3D-Druck bei Audi: Studie Karosseriebauteil Z-Verstärkung, Leichtbau. © Audi AG

  • Beiteiligung am Projekt Moon Rover: Seinen ersten Kinoauftritt hat der Mond-Rover Audi lunar quattro in „Alien: Covenant“ schon hinter sich. Schon bald soll er tatsächlich in den Weltraum starten. © Audi AG

    Beiteiligung am Projekt Moon Rover: Seinen ersten Kinoauftritt hat der Mond-Rover Audi lunar quattro in „Alien: Covenant“ schon hinter sich. Schon bald soll er tatsächlich in den Weltraum starten. © Audi AG

  • Gedruckt im Metall-3D-Druckzentrum von Audi: Die Räder des Moonrover Mission to the Moon. © Audi AG

    Gedruckt im Metall-3D-Druckzentrum von Audi: Die Räder des Moonrover Mission to the Moon. © Audi AG

  • Blick ins Audi Metall-3D-Druck-Zentrum. © Audi AG

    Blick ins Audi Metall-3D-Druck-Zentrum. © Audi AG

  • Beispielwerkzeug aus  Audis neuer Werkzeuggeneration. © Audi AG

    Beispielwerkzeug aus Audis neuer Werkzeuggeneration. © Audi AG

  • Die neue Werkzeuggeneration Audi ultra setzt auf Leicht- und Mischbauweise.Ausschlaggebend für das geringere Gewicht ist dabei eine ideale Mischung und Verteilung der Materialien Gusseisen, Aluminium und Kunststoff.  © Audi AG

    Die neue Werkzeuggeneration Audi ultra setzt auf Leicht- und Mischbauweise.Ausschlaggebend für das geringere Gewicht ist dabei eine ideale Mischung und Verteilung der Materialien Gusseisen, Aluminium und Kunststoff. © Audi AG

  • Blick ins Audi-Presswerk. © Audi AG

    Blick ins Audi-Presswerk. © Audi AG

  • Mit kraftflussorientierten Strukturen: Bionisches Umformwerkzeug ultra von Audi. © Audi

    Mit kraftflussorientierten Strukturen: Bionisches Umformwerkzeug ultra von Audi. © Audi

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Jörg Spindler relativiert aber: „Ja, wir können um die Ecke drucken – aber vom ersten gedruckten Auto sind wir weit entfernt. Ich denke, im Bereich Tooling wird die additive Fertigung eine ergänzende Technologie bleiben.“ Einsatz findet der 3D-Druck bei Audi z.B. beim Drucken von Werkzeugeinsätzen, Ersatzteilen oder Kleinserien für exklusive Modellreihen. Auch Showcars und Designstudien bestehen zum Teil aus gedruckten Bauteilen der Prototyping-Abteilung.

Blick auf die chinesische Werkzeugindustrie

© Fotolia.com/Pixel

Gleich zwei Vorträge drehten sich um die chinesische Werkzeugindustrie. Xue Yao von FAW Tooling Die Manufacturing Co. gab in seinem Vortrag einen Überblick über die chinesischen Werkzeugindustrie. 2017 wurden Werkzeuge für die Automobilindustrie im Wert von umgerechnet rund 11,5 Mrd. Euro produziert, 40% davon waren Stanzwerkzeuge. In den nächsten fünf Jahren soll ein Anstieg auf rund 18,6 Mrd. Euro erfolgen.

Grund für das starke Wachstum der Werkzeugindustrie ist das Wachstum der chinesischen Automobilindustrie. China gehört zu den größten Autoproduzenten weltweit. Die Werkzeugmacher aus Fernost sind aber durchaus auch selbstkritisch. So seien die Entwicklungsmöglichkeiten für den Werkzeugbau immer noch riesig. Um sich technologisch von Low-end zu High-end Produkten und von einer Industrie, die nur den chinesischen Markt bedient zu einer, die „der Welt dient“ zu wandeln, müsse China seine technologischen und Managementfähigkeiten noch verbessern, mit internationalen Unternehmen zusammenarbeiten und internationale Allianzen schmieden.

Von 0 auf 700 Mitarbeitern in 13 Jahren

Einen Bericht aus der Praxis lieferte Zhoang Wang, CEO der chinesischen GZ Tooling Group. Er stellte die beeindruckende Entwicklung seines Unternehmens vor. Von 0 auf 700 Mitarbeitern in 13 Jahren: GZ Tooling konnte sowohl Mitarbeiteranzahl, Maschinenanzahl und Umsatz rasant steigern. Die Referenzkunden von GZ Tooling sind dabei u.a. unter den deutschen OEMs der Automobilindustrie zu finden.

Weiterführende Information
  • Stanz- und Umformwerkzeuge

    Thema des Monats Mai 2018

    Blechbearbeitung vom Feinsten: Ob Folgeverbund-, Transfer- oder Tiefziehwerkzeuge… Ob Konstruktion, Simulation, Normalien oder Anwender – freuen Sie sich auf Tipps und News!   mehr

Unternehmensinformation

IFU-Institut für Umformtechnik Universität Stuttgart

Holzgartenstr. 17
DE 70174 Stuttgart

August 2018

Zerspanung: "Geld wird nur verdient, solange Späne fliegen."

Mehr

Jobbörse für Fachkräfte

Täglich die neuesten Stellenangebote für Formenbauer und Werkzeugmacher aus ganz Deutschland


Zu den Stellenangeboten

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen

VDMA Werkzeugbau