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02.01.2019

Mit Merkle auf Tour: Werkzeug- und Formenbau in China, Teil 3

Rund um Guangzhou und Shenzhen im Süden Chinas

Im Teil 3 unseres Reiseberichts sind wir zu Besuch bei Die and Mould, Wellmei und TK Mold. Shenzhen nahe Hongkong war ehemals ein Werkzeugbau-Cluster in China. Nachdem die Regierung Shenzhen zur ‚Green City‘ ausgerufen hat, mussten oder müssen viele Industriebetriebe umziehen.

  • Auf geht’s zum nächsten Teil unserer Reise: Mit Katrin und Christen Merkle im Süden Chinas auf Tour. © Hanser/Schröder

    Auf geht’s zum nächsten Teil unserer Reise: Mit Katrin und Christen Merkle im Süden Chinas auf Tour. © Hanser/Schröder

  • Bei Die and Mould in Guangzhou sind neben den Spritzgießwerkzeugen… © Hanser/Schröder

    Bei Die and Mould in Guangzhou sind neben den Spritzgießwerkzeugen… © Hanser/Schröder

  • … auch die Bodenvasen gut in Form. Fabio Fischer, Key Account Manager bei AHP Merkle China, liefert den Größenvergleich. © Hanser/Schröder

    … auch die Bodenvasen gut in Form. Fabio Fischer, Key Account Manager bei AHP Merkle China, liefert den Größenvergleich. © Hanser/Schröder

  • © Hanser/Schröder

    © Hanser/Schröder

  • Blick in die Produktionshalle von Die and Mould. © Hanser/Schröder

    Blick in die Produktionshalle von Die and Mould. © Hanser/Schröder

  • Attraktiver Showroom beim nächsten Kunden: Wellmei produziert rund 1000 Werkzeuge pro Jahr. © Hanser/Schröder

    Attraktiver Showroom beim nächsten Kunden: Wellmei produziert rund 1000 Werkzeuge pro Jahr. © Hanser/Schröder

  • Ins rechte Licht gerückt werden nicht nur die Kunden, sondern auch die Kooperationspartner. © Hanser/Schröder

    Ins rechte Licht gerückt werden nicht nur die Kunden, sondern auch die Kooperationspartner. © Hanser/Schröder

  • Beispielartikel von Wellmei. Die Exportquote liegt bei 90 %. Die Werkzeugmacher produzieren 2K- und Multikavitätenwerkzeuge für Medizin, Verpackung und Automotive. © Hanser/Schröder

    Beispielartikel von Wellmei. Die Exportquote liegt bei 90 %. Die Werkzeugmacher produzieren 2K- und Multikavitätenwerkzeuge für Medizin, Verpackung und Automotive. © Hanser/Schröder

  • Gespräch mit Laul Liu, dem Geschäftsführer von Wellmei. Das Unternehmen hat vor kurzem eine Niederlassung in den USA gegründet. © Hanser/Schröder

    Gespräch mit Laul Liu, dem Geschäftsführer von Wellmei. Das Unternehmen hat vor kurzem eine Niederlassung in den USA gegründet. © Hanser/Schröder

  • Grüne Oase in der Millionenstadt Shenzhen. © Hanser/Schröder

    Grüne Oase in der Millionenstadt Shenzhen. © Hanser/Schröder

  • Grüne Oase in der Millionenstadt Shenzhen. © Hanser/Schröder

    Grüne Oase in der Millionenstadt Shenzhen. © Hanser/Schröder

  • Grüne Oase in der Millionenstadt Shenzhen. © Hanser/Schröder

    Grüne Oase in der Millionenstadt Shenzhen. © Hanser/Schröder

  • Nächster Stopp: Ein Treffen mit Jörg Wehling, dem österreichischem Geschäftsführer des Präzisionsformenbaus von TK Mold. © Hanser/Schröder

    Nächster Stopp: Ein Treffen mit Jörg Wehling, dem österreichischem Geschäftsführer des Präzisionsformenbaus von TK Mold. © Hanser/Schröder

  • Rundgang in der Produktion von TK Mold. © Hanser/Schröder

    Rundgang in der Produktion von TK Mold. © Hanser/Schröder

  • In der gesamten Unternehmensgruppe arbeiten 3500 Mitarbeiter, es gibt auch eine Niederlassung in Deutschland (Homepage tk.mold.de). © Hanser/Schröder

    In der gesamten Unternehmensgruppe arbeiten 3500 Mitarbeiter, es gibt auch eine Niederlassung in Deutschland (Homepage tk.mold.de). © Hanser/Schröder

  • Gleich zwei Fertigungslinien von GF Machining Solutions wurden bei TK Mold vor kurzem in Betrieb genommen. © Hanser/Schröder

    Gleich zwei Fertigungslinien von GF Machining Solutions wurden bei TK Mold vor kurzem in Betrieb genommen. © Hanser/Schröder

  • Starke Greifer handeln Werkstücke bis zu einem Gewicht von 350 kg. © Hanser/Schröder

    Starke Greifer handeln Werkstücke bis zu einem Gewicht von 350 kg. © Hanser/Schröder

  • Hochpräzise Formen werden bei TK Mold mit Genauigkeiten auf 2 µm gefertigt, hier Demoartikel in der Vitrine. © Hanser/Schröder

    Hochpräzise Formen werden bei TK Mold mit Genauigkeiten auf 2 µm gefertigt, hier Demoartikel in der Vitrine. © Hanser/Schröder

  • Katrin Merkle zu Besuch bei TK Mold. © Hanser/Schröder

    Katrin Merkle zu Besuch bei TK Mold. © Hanser/Schröder

  • Auch TK Mold setzt auf die Qualität der Zylinder von AHP Merkle. © Hanser/Schröder

    Auch TK Mold setzt auf die Qualität der Zylinder von AHP Merkle. © Hanser/Schröder

  • In den Produktionshallen von TK Mold. Das Unternehmen exportiert 95 % seiner Werkzeuge weltweit. © Hanser/Schröder

    In den Produktionshallen von TK Mold. Das Unternehmen exportiert 95 % seiner Werkzeuge weltweit. © Hanser/Schröder

  • In den Produktionshallen von TK Mold. Das Unternehmen exportiert 95 % seiner Werkzeuge weltweit. © Hanser/Schröder

    In den Produktionshallen von TK Mold. Das Unternehmen exportiert 95 % seiner Werkzeuge weltweit. © Hanser/Schröder

  • In den Produktionshallen von TK Mold. Das Unternehmen exportiert 95 % seiner Werkzeuge weltweit. © Hanser/Schröder

    In den Produktionshallen von TK Mold. Das Unternehmen exportiert 95 % seiner Werkzeuge weltweit. © Hanser/Schröder

  • Große Spritzgießmaschinen mit bekannten Namen finden sich im Technikum von TK Mold. © Hanser/Schröder

    Große Spritzgießmaschinen mit bekannten Namen finden sich im Technikum von TK Mold. © Hanser/Schröder

  • Große Spritzgießmaschinen mit bekannten Namen finden sich im Technikum von TK Mold. © Hanser/Schröder

    Große Spritzgießmaschinen mit bekannten Namen finden sich im Technikum von TK Mold. © Hanser/Schröder

  • Große Spritzgießmaschinen mit bekannten Namen finden sich im Technikum von TK Mold. © Hanser/Schröder

    Große Spritzgießmaschinen mit bekannten Namen finden sich im Technikum von TK Mold. © Hanser/Schröder

  • Am Getränkeautomaten wird, wie fast überall in China, per WeChat bezahlt. © Hanser/Schröder

    Am Getränkeautomaten wird, wie fast überall in China, per WeChat bezahlt. © Hanser/Schröder

  • Weiter geht’s zum nächsten Kunden. Gefährte wie diese sieht man mittlerweile selten in China – die Oberklasse deutscher Fahrzeuge ist zahlreicher vertreten… © Hanser/Schröder

    Weiter geht’s zum nächsten Kunden. Gefährte wie diese sieht man mittlerweile selten in China – die Oberklasse deutscher Fahrzeuge ist zahlreicher vertreten… © Hanser/Schröder

  • Weiter geht’s zum nächsten Kunden. Gefährte wie diese sieht man mittlerweile selten in China – die Oberklasse deutscher Fahrzeuge ist zahlreicher vertreten… © Hanser/Schröder

    Weiter geht’s zum nächsten Kunden. Gefährte wie diese sieht man mittlerweile selten in China – die Oberklasse deutscher Fahrzeuge ist zahlreicher vertreten… © Hanser/Schröder

  • Für Sie weiter auf Tour: Susanne Schröder, Redakteurin der Form+Werkzeug. © Merkle

    Für Sie weiter auf Tour: Susanne Schröder, Redakteurin der Form+Werkzeug. © Merkle

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Shenzhen: Grüne Stadt mit 326 Wolkenkratzern

Shenzhen gilt als Boomtown Chinas. Der kleine Küstenort nördlich von Hongkong wurde 1980 als marktwirtschaftliches Experiment zur Sonderwirtschaftszone erklärt. In atemberaubender Geschwindigkeit ist eine wohlhabende Wirtschaftsmetropole mit heute rund 15 Millionen Einwohnern gewachsen.

Das Büro von AHP Merkle China wurde im Jahr 2006 in Shenzhen eröffnet, da sich hier seinerzeit das Werkzeugbau-Cluster in China befand. Nach der Entscheidung der Regierung, Shenzhen zur ‚Green City‘ auszurufen, mussten viele (Werkzeugbau-)Betriebe umziehen… Dabei zersplitterte das Cluster. Viele zogen Richtung Norden, Richtung Suzhou, sodass sich auch das AHP-Merkle-Büro Ende 2016 für einen Umzug in diese Region entschied, um näher bei den meisten Kunden zu sein. Trotzdem ist das Vertriebsteam oft mit Flugzeug und/oder Schnellzug unterwegs, um die Kontakte im großen Land zu pflegen.

Die and Mould Guangzhou schätzt die Beratung von AHP Merkle

Der Formenbau wurde schon im Jahr 1943 gegründet und beliefert heute hauptsächlich die Automotive-Industrie mit Spritzgießwerkzeugen. Mit rund 100 Mitarbeitern (davon 30 Ingenieure) zählt er in China eher zu den kleineren Betrieben. Hier wird das Gespräch bei unserem Besuch ziemlich technisch: Es geht um den Einbau und die Funktionsweise der von AHP Merkle gelieferten Hydraulikzylinder. Christen Merkle bietet Schulungen zum Thema an.

Wellmei: Hier ist der Hochpräzisions-Formenbau in Händen eines Schweizers

Die Reisegruppe wird sowohl vom Gesamtfirmenchef Paul Liu empfangen, als auch von Hannes Niggli, der der Kopf der Precision Mold Factory ist. Wellmei beschäftigt über 500 Mitarbeiter in fünf Fabriken. Die Hälfte der Mitarbeiter ist länger als 10 Jahre im Betrieb – was für chinesische Verhältnisse eine ziemliche Besonderheit ist. Die Werkzeugmacher fertigen rund 1000 Werkzeuge pro Jahr, die Exportquote liegt bei 90 %. Die Kunden kommen aus den Bereichen Medizin, Verpackung und Haushalt. Wellmei arbeitet mit einem Hightech-Maschinenpark, einschließlich eines Technikums mit 14 Spritzgießmaschinen u.a. von Engel.

TK Mold: Werkzeugmacher mit deutscher Niederlassung

Die TK Group besteht aus mehreren Firmen mit insgesamt 3000 Mitarbeitern. Den deutschen Ableger, die TK Mold in Braunschweig ( tkmold.de ) gibt es seit 2014, als das 1983 gegründete Unternehmen Selig & Boettcher übernommen und in TK Mold umbenannt wurde. Die Braunschweiger fungieren heute als Servicestützpunkt mit Instandhaltung, Änderungen und Werkzeugreparaturen.

Der Österreicher Jörg Wehling ist seit zwei Jahren Geschäftsführer des Präzisionsformenbaus. Mit seinem Werkzeug-Portfolio widerlegt er die Meinung, dass in China ausschließlich ‚einfache Auf-zu-Werkzeuge‘ produziert werden. Mehrkomponenten-, Multikavitäten-, Mucelltechnik - alles im Angebot bei TK Mold. Genauigkeiten aufs µm kann er nicht versprechen – aber bei 2 bis 3 µm kann er durchaus mithalten. 1600 Werkzeuge werden pro Jahr gefertigt, die Kunden kommen aus den Bereichen Automotive, Elektronik, Medizin und Verpackung.

Die größte Herausforderung: Fachkräftemangel

Die größte Herausforderung für die Werkzeugmacher auch in China ist der Fachkräftemangel. „Den Bereich der ‚High-Level-Engineers‘ und der ‚Low-Level-Worker‘ können wir abdecken. Uns fehlen die Fachkräfte in der Mitte,“ so Wehling. Das Unternehmen arbeitet daher verstärkt an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, man investiert in die Mitarbeiter. Wie schon in anderen Betrieben gehört, legt auch TK Mold Wert auf eine gute Vernetzung. Gemeinsame Projekte gibt es u.a. mit dem Fraunhofer-Institut, der RWTH Aachen oder Engel.

Womit TK Mold punkten kann? Der Shenzhen-Speed!

Wie sieht es denn jetzt aus mit den Preisen? Können die Chinesen so viel billiger Werkzeuge produzieren als die Deutschen? „Unsere Werkzeuge sind nicht wesentlich günstiger im Einkauf als der Wettbewerb aus Deutschland“, so Wehling. „Gerade wenn es eilt und wir per Luftfracht liefern müssen, macht der teure Versand den Kostenvorteil fast zunichte. Unser Vorteil ist unsere Geschwindigkeit. Wenn ein Kunde uns heute anruft und in 10 Tagen 10 Teile haben will, können wir liefern.“

Die durchschnittliche Durchlaufzeit für ein Werkzeug beträgt bei TK Mold rund acht Wochen, die sich realisieren lassen, weil die Produktion über einen großen Maschinenpark mit u.a. 99 Fräsmaschinen (davon 9 5-Achs-BAZ), 56 Erodiermaschinen und zwei automatisierten Fertigungslinien verfügt.

Im nächsten und letzten Teil unseres Reiseberichts geht es zu Silver Basis und zu KK Mold, wo wir Einblicke in die Produktion und die chinesische Kultur bekommen!


Mediathek

Mit Merkle in China: Rund um Shenzhen

Mit Merkle in China: Rund um Ninghai

Mit Merkle in China: Rund um Suzhou


Weiterführende Information
Unternehmensinformation

AHP Merkle GmbH

Nägelseestr. 39
DE 79288 Gottenheim
Tel.: 07665 4208-126
Fax: 07665 4208-88

Januar / Februar 2019

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