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25.11.2019

Mit dem Solarrennwagen durch die Wüste

Igus-Gleitlager aus dem 3D-Drucker

3.022 Kilometer quer durch die australische Wüste und das nur mit der Kraft der Sonne, so lautet die Herausforderung der World Solar Challenge. Die Studenten vom Team Sonnenwagen aus Aachen setzten bei der Entwicklung seines Solarautos auf die leichte, verschleißfeste und schmiermittelfreie iglidur-Gleitlagertechnik aus Tribo-Polymeren von igus. Und fuhren als Sechste über die Ziellinie.

Gedruckte Lager aus dem Tribo-Polymer iglidur I3 im Deckelmechanismus des Sonnenwagens © Covestro Sonnenwagen Aachen

„Die Lagerstellen sind immens wichtig, denn sie halten den Wagen zusammen“, so Kersten Heckmann vom Team Sonnenwagen. „Fällt ein Lager aus, ist die Reparatur äußerst aufwendig.“ Zudem mussten die eingesetzten Lager verschleißfest und leicht sein. Denn je leichter der Sonnenwagen, desto effizienter lässt er sich antreiben und kann eine größere Strecke überwinden.

Schnell ein- und aussteigen dank Sonderlösung aus dem 3D-Drucker

Die iglidur-Gleitlagertechnik von igus findet sich an vielen Stellen im Sonnenwagen. Eine besondere Herausforderung stellte der Deckel des Solarautos dar. Die Fahrerin oder der Fahrer muss ihn beim Ein- und Aussteigen eigenständig öffnen und schließen können, so lauten die Regeln der Challenge. Eine schwierige Aufgabe, denn der Deckel ist fünf Meter lang, keinen Meter breit und mit den Solarzellen 25 Kilogramm schwer. Bisher war das Öffnen ruckelig und kraftaufwendig. Daher gab das Team kurzfristig den 3D-Druck der Lager aus dem Hochleistungskunststoff iglidur I3 bei igus in Auftrag. Das Material für das Lasersinter-Verfahren zeichnet sich durch seine niedrigen Reibwerte aus, ist unempfindlich gegen Staub und Schmutz und optimal für die Wüste geeignet. Durch den Einsatz der gedruckten Lager benötigt der Fahrer nun lediglich wenige Sekunden zum Ein- und Aussteigen.

Der Sonnenwagen auf dem Weg durch die australische Wüste © Covestro Sonnenwagen Aachen

Weitere Einsatzorte für die igus-Gleitlager

In dem Teleskop-Mechanismus für den Solarautodeckel sowie im Lenkrad kommen zum Beispiel selbsteinstellende igubal-Gabelköpfe aus iglidur J zum Einsatz. Derselbe Werkstoff findet sich in Form von Gleitlagern in der Radaufhängung der Hinterräder und im Lenkgetriebe. Der verschleißfeste und schmiermittelfreie Dauerläufer besitzt einen sehr niedrigen Reibwert auf einer Vielzahl an Wellenwerkstoffen, insbesondere im Trockenlauf, und ist schwingungsdämpfend. Ein Vorteil vor allem für das Lenkgefühl.

young engineers support von igus fördert innovative Projekte

Projekte wie den Sonnenwagen aus Aachen fördert igus im Rahmen des young engineers support (yes). Mehr darüber erfahren Sie hier.


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Unternehmensinformation

igus GmbH

Spicher Str. 1a
DE 51147 Köln
Tel.: 02203 9649-0
Fax: 02203 9649-222

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