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27.06.2016

Industrie 4.0 in der Produktion möglich machen

Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik veröffentlicht Standpunktpapier zu Industrie 4.0

Im Rahmen des Kongresses ‚Produktionsforschung 2016‘, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 23. und 24. Juni 2016 durchführte, überreichte Prof. Eberhard Abele, Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) Staatssekretär Dr. Georg Schütte das WGP-Standpunktpapier Industrie 4.0.

Übergabe des WGP-Standpunktpapiers Industrie 4.0: Prof. Schuh, Prof. Abele, Dr. Schütte, Prof. Reinhart, WGP. (v.l.n.r., © WGP)

Übergabe des WGP-Standpunktpapiers Industrie 4.0: Prof. Schuh, Prof. Abele, Dr. Schütte, Prof. Reinhart, WGP. (v.l.n.r., © WGP)

„Wir wollen nicht das x-te Positionspapier auf den Weg bringen, sondern Ihnen als Stellvertreter der Politik ebenso wie Unternehmern und Wissenschaftlern einen auf wissenschaftlich neuestem Stand stehenden, längerfristig anwendbaren Leitfaden an die Hand geben, um Industrie 4.0 in der Produktion möglich zu machen“, betonte Abele.

Bisherige Stellungnahmen zeigen vor allem die Sichtweise von Informatik, IT und Unternehmensberatungen. Die WGP-Professoren weisen jetzt darauf hin, dass noch nicht, wie oft behauptet, alle notwendigen Technologien existieren und sie lediglich entsprechend kombiniert werden müssten. Das eigentlich Revolutionäre sei zudem nicht die Digitalisierung: „Werkzeugmaschinen sind bereits seit 20 Jahren digitalisiert“, betont Prof. Günther Schuh, einer der Hauptautoren des Standpunktpapiers.

Das Schlüsselloch ist der Digitale Schatten

Das eigentlich Revolutionäre sind aus Sicht der WGP-Forscher die Möglichkeiten, die sich aus der Vernetzung technischer Systeme in Echtzeit ergeben. Die dabei anfallenden immensen Datenmengen lassen sich jedoch nur dann mit unternehmerischem Nutzen auswerten, wenn ein hinreichend genaues Abbild relevanter Daten geschaffen werden kann – der Digitale Schatten. „Und genau das ist das Schlüsselloch, durch das produzierende Unternehmen hindurch müssen“, gibt Schuh zu bedenken.

Vom produzierenden Betrieb zur Lernfabrik

Die in Teilen digitalisierten Betriebe arbeiten „quasi wie mit einem Flugschreiber, dessen Daten sie im Nachhinein, etwa nach einem Maschinenausfall, auswerten und nutzen können. Mit Industrie 4.0 aber haben sie einen Autopiloten, der detaillierte Datensätze sammelt und in Echtzeit für die Steuerung nutzt. Mit einem Autopiloten würde es womöglich erst gar nicht zu einem Ausfall kommen. Unsere Betriebe würden dann zu Lernfabriken, die ihre Produkte, Produktion und Produktionsketten ständig analysieren und optimieren“, begeistert sich Schuh.

„Der deutsche Mittelstand hat die Kraft und das Know-how, die Produktion im Lande zu halten und auch die großen Herausforderungen durch Industrie 4.0 zu meistern“, ist sich Abele sicher – wenn die notwendigen technischen und politischen Voraussetzungen geschaffen werden.

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