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13.05.2019

Hermle Hausausstellung 2019 zeigt aktuelle Trends im Maschinenbau

2300 Besucher aus 30 Ländern kommen nach Gosheim

Vier Tage lang hatten die insgesamt 2300 Besucher aus über 30 Ländern die Gelegenheit, sich bei der traditionellen Hausausstellung der Maschinenfabrik Berthold Hermle über Neuheiten und Weiterentwicklungen aus dem Hermle Produktportfolio zu informieren, darunter neue Automations- und Digitalisierungslösungen, das breite Angebot an Serviceleistungen, die Hermle-Anwenderschule und den Bereich Generative Fertigung.

  • Get-together im Foyer:  Hier ist Zeit und Gelegenheit fürs Netzwerken. (Hanser/Thyrauer)

    Get-together im Foyer: Hier ist Zeit und Gelegenheit fürs Netzwerken. (Hanser/Thyrauer)

  • In den Ausstellungsräumen herrscht reges Gedränge. © Hermle

    In den Ausstellungsräumen herrscht reges Gedränge. © Hermle

  • An den Maschinen gibt es kompetente Beratung. © Hermle

  • Das Robotersystem RS 05-2 kann seitlich oder frontal adaptiert werden – die Zugänglichkeit ist in jedem Fall gewahrt. © Hermle

  • An „Fritz the Bull“ zeigt Hermle auf einem C 650, dass es nicht nur präzise fräsen kann, sondern auch große Volumina bewältigt: Der Ausgangsblock aus Aluminium wiegt 600 kg, der fertige Bulle noch 109 kg. © Hanser/Thyrauer

    An „Fritz the Bull“ zeigt Hermle auf einem C 650, dass es nicht nur präzise fräsen kann, sondern auch große Volumina bewältigt: Der Ausgangsblock aus Aluminium wiegt 600 kg, der fertige Bulle noch 109 kg. © Hanser/Thyrauer

  • „Fritz the Bull“, aus dem Vollen gefräst aus einem 860 x 480 x 530 mm großen Alublock. © Hermle

  • „Ben the Bear“ entsteht auf einem 5-Achs-BAZ C 42. Programmiert wurde der Bär mit OpenMind, die Struktur basiert auf einem STL-Modell, das aus vielen Dreiecksflächen eine 3D-Kontur erzeugt. © Hanser/Thyrauer

    „Ben the Bear“ entsteht auf einem 5-Achs-BAZ C 42. Programmiert wurde der Bär mit OpenMind, die Struktur basiert auf einem STL-Modell, das aus vielen Dreiecksflächen eine 3D-Kontur erzeugt. © Hanser/Thyrauer

  • Der Bär wird ebenfalls aus dem Vollen gefräst, der Ausgangsblock aus POM misst 400 x 150 x 230 mm. © Hanser/Thyrauer

    Der Bär wird ebenfalls aus dem Vollen gefräst, der Ausgangsblock aus POM misst 400 x 150 x 230 mm. © Hanser/Thyrauer

  • Auf Hermle-Bearbeitungszentren gefräst: Teile für die Luft- und Raumfahrt … © Hanser/Thyrauer

    Auf Hermle-Bearbeitungszentren gefräst: Teile für die Luft- und Raumfahrt … © Hanser/Thyrauer

  • …. und ein Modell einer Junkers. © Hanser/Thyrauer

    …. und ein Modell einer Junkers. © Hanser/Thyrauer

  • © Hanser/Thyrauer

    © Hanser/Thyrauer

  • Showteil aus dem Bereich additive Fertigung: Der Grundblock für das Segelschiff wurde aus verschiedenen Werkstoffen in MPA-Technologie gefertigt, dann wird das Boot auf einer C 400 in Form gefräst. © Hanser/Thyrauer © Hermle

    Showteil aus dem Bereich additive Fertigung: Der Grundblock für das Segelschiff wurde aus verschiedenen Werkstoffen in MPA-Technologie gefertigt, dann wird das Boot auf einer C 400 in Form gefräst. © Hanser/Thyrauer © Hermle

  • Showteil aus dem Bereich additive Fertigung: Der Grundblock für das Segelschiff wurde aus verschiedenen Werkstoffen in MPA-Technologie gefertigt, dann wird das Boot auf einer C 400 in Form gefräst. © Hanser/Thyrauer © Hermle

    Showteil aus dem Bereich additive Fertigung: Der Grundblock für das Segelschiff wurde aus verschiedenen Werkstoffen in MPA-Technologie gefertigt, dann wird das Boot auf einer C 400 in Form gefräst. © Hanser/Thyrauer © Hermle

  • Betriebsrundgang © Hermle

    Betriebsrundgang © Hermle

  • Draußen zeigt sich der Heuberg von seiner unfreundlichen Seite: kalter Wind und Regen © Hanser/Thyrauer

    Draußen zeigt sich der Heuberg von seiner unfreundlichen Seite: kalter Wind und Regen © Hanser/Thyrauer

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Neues für die Automation

Zu den Highlights gehörte das weiterentwickelte Robotersystem RS 05-2. Wie das Vorgängersystem kommt es mit einem Platzbedarf von nur 2 m2 aus. Die 2. Generation kann nun frontal (C 250, C 400, C 32) oder seitlich (C 12, C 22) adaptiert werden, wobei die Zugänglichkeit zum Arbeitsraum des BAZ auch bei frontalem Anschluss gesichert ist. Das modular aufgebaute System kann wahlweise mit Einfachmatritze, Teleskopschubladen mit Matritzenablage, Palettenspeicher oder mit einem Kanban-System ausgestattet werden. Der Roboter mit Einfach- oder Doppelgreifer kann Werkstücke bis zu 10 kg Gewicht handeln.

Hingucker „Fritz the Bull“ und „Ben the Bear“

Über 20 speziell für die Hausaustellung programmierte und gefertigte Bearbeitungen stellte Hermle vor, darunter Bauteile aus den Branchen Luft- und Raumfahrttechnik und Medizintechnik ebenso wie aus dem Werkzeug- und Formenbau und zahlreichen anderen Branchen.

Zwei absolute Hingucker waren die Show-Bauteile „Fritz the Bull“ und „Ben the Bear“. Der Bulle wurde auf einem C 650-BAZ aus einem 600 kg Aluminiumblock aus dem Vollen gefräst, das fertige Teil wiegt nach 35 Stunden Laufzeit noch 109 kg, das entspricht einem Spänevolumen von 3,5 m3. Die Herausforderung an dieser komplexen 5-Achs-Simultanbearbeitung war es, den Rohling im Arbeitsraum der C 650 in zwei Achsen zu drehen und kollisionsfrei zu schwenken, was beim Bediener neben Fachwissen auch gute Programmierkenntnisse voraussetzt.

Der Bär wurde auf einem C 42 aus einem schwarzen POM-Block ebenfalls aus dem Vollen gefräst. Hier bestand die Herausforderung u.a. in der komplexen Anordnung der Oberflächen.

Projekt „Segelboot“ kombiniert additive Fertigung mit Fräskompetenz

Auch wenn dieses Show-Bauteil niemals schwimmen wird, fand es beim Publikum doch viel Beachtung. Ein im Hermle MPA-Verfahren additiv gefertigter Rohling aus 1.4404 mit eingearbeitetem Kupfer und einem mit wasserlöslichem Füllmaterial versehenen Hohlraum wurde anschließend in einer 5-Achs-Simultanbearbeitung in Form gefräst, sodass die Materialkombination als Holzmaserung der Planken zur Geltung kommt. Bis Ende des Jahres, so kündigte Hermle an, wird es für die MPA-Technologie eine neue Maschine geben.

Sonderschau mit über 50 Ausstellern

Die über 50 Aussteller der Sonderschau kamen aus den Bereichen Spanntechnik, Soft- und Hardware. Durch die zahlreichen, parallel zur Sonderschau durchgeführten Fachvorträge, erlangt die Sonderschau einen ganz eigenen Themenschwerpunkt. Die Prozesskette mit mehreren Partnerfirmen veranschaulichte den Prozess vom Rohling zum fertigen Werkstück.

Anwenderschule und Servicekompetenz

Die Hermle Anwenderschule präsentierte ihr neues Schulungskonzept der „Modultage“ und den Einsatz der digitalen Bausteine, die einen immer größer werdenden Stellenwert auch gerade in Anbetracht von Industrie 4.0 erhalten. Die Hermle Servicekompetenz und die Service-Schulungsabteilung wurden in einem separaten Bereich an zwei Bearbeitungszentren präsentiert. Mit umfangreichen Diagnose- und Servicetools wurde den Besuchern aufgezeigt, wie schnell der Hermle Service zur Stelle ist und kompetent mit den gestellten Problemen vor Ort umgeht.

Hermle baut Fertigungstiefe aus

Bei geführten Rundgängen erhielten die Besucher ein anschauliches Bild der hochmodernen Fertigung und Montage, der Ausbildungsabteilung und der Automationstochter Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH.
Durch die Investitionen der letzten Jahre insbesondere in den Bereichen Mineralguss, spanende Fertigung und Blechbearbeitungen konnte Hermle seine Fertigungstiefe weiter erhöhen und sich Flexibilität erarbeiten. So ist zum Beispiel im Hermle-Mineralgusswerk in Zimmern die Endausbaustufe erreicht und es müssen keine Teile mehr zugekauft werden.

Blick in die Zukunft

„Sag niemals nie“, so könnte man die Devise der beiden Hermle-Vorstände Benedikt Hermle und Franz-Xaver Bernhard bei der Pressekonferenz zusammenfassen. Will heißen: für den Moment sind keine ganz neuen (z.B. größere) Maschinentypen geplant oder gar die Diversifizierung in anderen Technologien. Ebenso wenig denkt Hermle im Moment daran, seine Produktion auf andere Standorte auszuweiten. Aber all dies ist nicht in Stein gemeißelt. Beim internationalen Vertrieb kann es in nächster Zeit durchaus zu Veränderungen kommen, indem aus gemeinsamen Vertriebsbüros ein eigener Hermle-Vertriebsstandort wird.

Die derzeitige Auftragslage ist nach den besonders erfolgreichen letzten Jahren eher verhalten. Aber das sei nach den kräftigen Investitionen der Kunden in der jüngsten Vergangenheit und der derzeitigen Ungewissheiten an den Märkten auch nicht verwunderlich und zumindest noch nicht besorgniserregend, so Bernhard.

Wer sich für die ausführlichen Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres interssiert, findet sie hier .


Mediathek

Bilder der Hermle Hausausstellung 2018

Weiterführende Information
  • Alles auf einer Maschine
    FORM + Werkzeug 01/2017, SEITE 24 - 26

    Alles auf einer Maschine

    5-Achs-Komplettbearbeitung im Werkzeug- und Formenbau

    Zeitverluste durch Fremdvergabe oder häufiges Umspannen war gestern: HK Präzisionstechnik setzt auf die 5-achsige Komplettbearbeitung mit...   mehr

  • Erschienen am 04.10.2016

    Hermle Robotersystem RS 05 für die Elektrodenfertigung

    Industrieroboter arbeitet mit Hermle-Automatisierungssoftware HACS

    Das kompakte Robotersystem RS 05 gibt es jetzt für drei Maschinenmodelle, mit drei Speichersystemen und mit dem Hermle Automation-Control-System (HACS).   mehr

    Berthold Hermle AG Maschinenfabrik

Unternehmensinformation

Berthold Hermle AG Maschinenfabrik

Industriestr. 8-12
DE 78559 Gosheim
Tel.: 07426 95-0
Fax: 07426 951309

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Mai 2019

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