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01.05.2020

Hachtel produziert wiederverwendbare Teilgesichtsmaske

Werkzeugbauer reagiert kreativ auf Corona-Krise

Die F. & G. Hachtel GmbH & Co. KG hat in der zweiten Aprilwoche mit der Produktion einer Teilgesichtsmaske begonnen. Anlässlich der Corona-Krise entwickelte das Aalener Unternehmen in kürzester Zeit die Teilgesichtsmaske, die aktuell zur Serienreife gebracht wird – das Zertifizierungsverfahren ist bereits angestoßen.

Passt sich der Gesichtsform an und ist spülmaschinenfest: die Hachtel-Maske © Hachtel

Passt sich der Gesichtsform an und ist spülmaschinenfest: die Hachtel-Maske © Hachtel

„Unsere Gesichtsmaske ist dauerhaft verwendbar, ein wechselbarer Filtereinsatz mit einem Vlies oder Filtermaterial wird einfach eingeklipst“, erläutert Geschäftsführer Steffen Hachtel. Das verwendete thermoplastische Elastomer ist für die Herstellung von Produkten, die im medizinischen Bereich zur Anwendung kommen, zugelassen und bei 134 Grad sterilisierbar.


Krisenbekämpfung gepaart mit Nachhaltigkeit

„Dank des weichen, elastischen Materials passt sich die Maske an unterschiedliche Gesichtsformen an“, erklärt Steffen Hachtel. Zugleich sorgt die Konsistenz für optimalen Schutz: Beim Einatmen wird die Maske fest ans Gesicht gesaugt und praktisch alle Luft durch den Filter geleitet; beim Ausatmen hebt sie sich leicht vom Gesicht ab – die Atemluft entweicht seitlich, ohne andere Personen zu gefährden. Die Wiederverwendbarkeit des Maskenkörpers spart zudem Rohstoffe und vermeidet Abfall. „Das zeigt, dass sich Krisenbekämpfung und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen“, sagt der 57-jährige Maschinenbau-Ingenieur.

Von der Konstruktion zur Serie: alles aus einer Hand

Die Hachtel-Maske ist bereits zugelassen nach:I SO 10993-4/5/10/11, VDI 2017, USP <88> © Hachtel

Die Hachtel-Maske ist bereits zugelassen nach:I SO 10993-4/5/10/11, VDI 2017, USP <88> © Hachtel

Für die Entwicklung nutzte der Firmenchef fast die gesamte Know-how-Bandbreite seines 50-Mann-Betriebs: „Wir haben selbst konstruiert, das Konzept in die Werkzeuge überführt und diese an unseren Spritzgießmaschinen mit verschiedenen Kunststoffen abgemustert“, erzählt Steffen Hachtel. Durch frühe 3D-Prototypen ließen sich zudem mindestens fünf Änderungsschleifen während der Optimierungsphase sparen. Die Muster wurden im industriellen 3D-Druck per „Hot Lithography“-Technologie erstellt, bei der hochviskose Photopolymere mit Thermoplast-ähnlichen Materialeigenschaften bei Temperaturen von bis zu 120°C dreidimensional per Laser strukturiert werden. „Unsere Computertomographie kommt dann zur zerstörungsfreien Vermessung bei den Serienwerkzeugen für weitere Masken und Filtereinheiten zum Einsatz.“

Die Fertigungskapazität in der hauseigenen Spritzgießerei beträgt derzeit 800 Stück pro Tag, kann aber schnell skaliert werden. Zeitgleich industrialisiert Hachtel die Konfektionierung der Einzelkomponenten.

„Ich bin stolz auf unsere Leistung, vor allem aber auf mein Team: Die haben ‚bärenmäßig‘ mitgezogen.“ Für den Unternehmer sind solche Projekte genau der Grund, warum er seine Firma betreibe. „Wir sind bei dieser Eigenentwicklung unser eigener Auftraggeber und können so schnell agieren wie nie. Alles läuft unter unserem Dach Hand in Hand, um in dieser Krise ein nützliches Produkt schnell und qualifiziert in den Markt zu bringen und den Nutzern zuzuführen.“
Vor allem Kliniken, Trägergesellschaften und diverse Industriebetriebe haben bereits bei Hachtel angefragt.

Weiterführende Information
  • Dem Verzug auf der Spur
    FORM + Werkzeug 06/2019, SEITE 44 - 45

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    CT-Analysesoftware im Spritzgusswerkzeugbau

    Beim Spritzgießen von Kunststoffbauteilen ist Verzug eines der Hauptprobleme. Werkzeugbauer und Messtechniker sind gleichermaßen gefordert....   mehr

  • 30.04.2020

    Stolz & Seng entwickelt Aufsatz für händefreies Türöffnen

    Patentiertes Kunststoffprodukt vom Formenbauer aus Donaueschingen

    Die In-House-Entwicklung schützt vor Viren. Der Aufsatz wird im Spritzgussverfahren von Stolz & Seng produziert und vertrieben.   mehr

Unternehmensinformation

Hachtel Werkzeugbau GmbH & Co. KG

Schelmenstr. 42
DE 73431 Aalen
Tel.: 07361 370-433
Fax: 07361 370-440

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