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31.03.2008

Fraunhofer IPT stellt Kompaktfräsmaschine vor

Optimierte Konstruktion aus Standardkomponenten

Die MiniMill bearbeitet Werkstücke mit Genauigkeiten im einstelligen Mikrometerbereich

Die MiniMill bearbeitet Werkstücke mit Genauigkeiten im einstelligen Mikrometerbereich

Das Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen, stellt vom 21. bis 25. April 2008 auf der Hannover Messe 2008 am Gemeinschaftsstand des IVAM e.V. (Fachverband für Mikrotechnik) ein aktuelles Highlight seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus. Die MiniMill ist eine kompakte, hochdynamische und ultrapräzise Fräsmaschine, die bei einer Aufstellfläche von nur einem Quadratmeter über lineare Direktantriebe in allen Maschinenachsen verfügt. Die Grundlage für die hohe Präzision der MiniMill ist eine optimierte Konstruktion aus Standardkomponenten. Mit der neuen Maschine lassen sich Werkstücke mit Genauigkeiten im einstelligen Mikrometerbereich bearbeiten.
Durch die Entkopplung der Antriebseinflüsse der Maschine kann im Vergleich zu konventionellen Direktantrieben ein bis zu fünfmal höherer Achsruck und damit eine extrem hohe Achsdynamik erzielt werden. Hier wird das Sekundarteil der Linearmotoren nicht starr mit der Maschinenstruktur
verbunden, sondern auf einem zusätzlichen Schlitten gelagert. Dieser wird über ein speziell abgestimmtes Dämpfungssystem an das Maschinenbett angekoppelt. Das Maschinenbett besteht aus Granit und ermöglicht in Kombination mit wassergekühlten Antrieben eine hohe thermische Stabilität der Maschine. Zusätzlich zu seinem sehr geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten besitzt es auch besonders gute Dämpfungseigenschaften.

August 2018

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