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04.10.2018

Formnext 2018: Additive Manufacturing ist in der industriellen Fertigung angekommen

Pre- und Postprocessing rücken in den Fokus

Beeindruckende Zahlen konnte der Messeveranstalter Mesago auf seiner Pressekonferenz am 2. Oktober in Frankfurt bekanntgeben: Mehr als 550 Aussteller füllen 36.000 qm Ausstellungsfläche bis auf den letzten Platz. Darunter sind 165 Neuaussteller. 25.000 Messebesucher peilt Mesago in diesem Jahr an. Der Auslandsanteil liegt sowohl bei Ausstellern als auch bei Besuchern bei mehr als 50%. 2017 kamen 21% der Besucher aus dem Werkzeug- und Formenbau. Rund 30 Branchenunternehmen treten 2018 als Aussteller auf.

Was macht die formnext so erfolgreich?

Vormessepressekonferenz im Literaturhaus Frankfurt © Hanser/Thyrauer

Vormessepressekonferenz im Literaturhaus Frankfurt © Hanser/Thyrauer

Da ist zum einen die rasante Entwicklung, die im Additive Manufacturing seit Jahren anhält: mehr Verfahren, höhere Bauraten, größere Baukammern… Und weil die Akzeptanz der Verfahren zunimmt, also die Zahl der Anwender wächst, wird das Geschäftsfeld für immer mehr Hersteller von zum Beispiel Metallpulvern interessant. Es gibt heute deutlich mehr und vielfältigere Materialien als noch vor einigen Jahren, bei sinkenden Preisen.

Aber ein 3D-Drucker allein macht noch kein gutes Produkt. Deswegen bekommen Besucher der der Formnext nicht nur neue AM-Anlagen zu sehen. Immer mehr in den Fokus rückt der ganze Bereich des Pre- und Postprocessings: Neben Material und Software sind das z. B. Pulverentfernung, Oberflächenbearbeitung oder Wärmebehandlung. Und auch wie sich additive Verfahren in bestehende Produktionsabläufe und die gesamte Organisation integrieren lassen, nimmt breiten Raum ein.

Wie wichtig ist Additive Manufacturing für den Werkzeug- und Formenbau?

Konturnahe Kühlung, gesehen am Formnext-Stand von Trumpf 2017 © Hnaser/Schröder

Konturnahe Kühlung, gesehen am Formnext-Stand von Trumpf 2017 © Hnaser/Schröder

Prof. Steffen Ritter von der HS Reutlingen betont: „Im Gesamtumfeld der industriellen Fertigung bewegt sich das Additive Manufacturing nach wie vor auf dem Level der Homöopathie. Aber die Anzahl der wirtschaftlich relevanten Anwendungen auch im Werkzeugbau wächst stetig.“ Das bestätigt eine Studie des VDMA aus dem Frühjahr 2018. 3250 Mitgliedsunternehmen wurden befragt, lediglich ein Fünftel hatte gar keinen Kontakt mit AM. Mehr als die Hälfte aller Anwendungen spielt sich im Bereich funktionale Prototypen ab, daneben sind die Produktion von Kleinserien und Ersatzteilen wichtig. Immerhin 15 % der AM-Anwendungen haben mit dem Werkzeugbau zu tun. Konturnahe Kühlkanäle werden seit Jahren von vielen Werkzeugbauern verbaut. Immer stärkeres Interesse kommt in jüngster Zeit von den Herstellern spanender Werkzeuge. So arbeiten Komet und Renishaw gemeinsam an neuen Werkzeugen. Auch Paul Horn forscht an den Möglichkeiten, die AM für den Präzisionswerkzeugbau bietet.

Orientierung im Dschungel

© Hanser/Thyrauer

© Hanser/Thyrauer

Mittlerweile gibt es so viele AM-Verfahren, dass es selbst Experten schwer fällt, den Überblick zu behalten. Die HS Reutlingen unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Steffen Ritter und die Formnext haben deshalb gemeinsam einen „AM Field Guide“ entwickelt. Das Faltblatt beschreibt in Kurzform die gängigsten additiven Fertigungsverfahren, getrennt nach den Materialgruppen Polymere, Metalle und weitere Materialen. Wer die schematische Darstellung schon vor der Messe nutzen möchte, kann sie bereits jetzt hier downloaden.

Rahmenprogramm bietet Möglichkeiten zur Vertiefung

  • Parallel zur Messe findet wieder die TCT Conference statt. Sie bringt Vordenker der AM-Branche mit Anwendern aus der Industrie zusammen.
  • Welche konkreten Vorteile sich durch Additive Fertigung in der Industrie und im Maschinenbau erzielen lassen, zeigt die User-Case-Area Ready4industry, ausgerichtet durch die Arbeitsgemeinschaft AM im VDMA e.V., dem ideellen Träger der Formnext.
  • Die Sieger der Start-up Challenge 2018 werden auf der Formnext prämiert und zeigen Innovationen wie gedruckte Mikron-Strukturen, automatisierte Bauteiloptimierungen oder Lösungen für additiv gefertigte Medizinprodukte und Verbundwerkstoffe.
  • Daneben wird der internationale Ideenwettbewerb purmundus challenge im Rahmen der Formnext 2018 unter dem Motto „3D-Druck rüstet uns für die Zukunft“ veranstaltet und zeichnet kreative Unternehmen aus.
  • Am 14. November tagt der Normungssummit mit dem Titel „AM Standards Forum“. Dieser wird von der Formnext in Kooperation mit dem U.S. Commercial Service und in Zusammenarbeit mit deutschen und amerikanischen Partnern veranstaltet. Auf dem Summit werden aktuelle Entwicklungen für die Standards der Additiven Fertigung präsentiert und im Hinblick auf spezielle Industriebereiche näher diskutiert.

Ausführliche Infos zum Rahmenprogramm finden sie hier.


Mediathek

Formnext, eine Nachlese in Bildern, Teil 2

Vorglühen zur formnext 2018 – in Bildern

Bilder von der formnext 2017


zusätzliche Links
Weiterführende Information
  • Formnext 2019

    International exhibition and conference on additive technologies and tool making

    Frankfurt, 19. bis 22. November 2019   mehr

  • 27.09.2018

    FIT AG investiert in SP3D-Verfahren

    3D-Druck im Kaltschweißverfahren

    Mit dem Verfahren SP3D (Supersonic 3D Deposition) können Bauteile aus Kupfer, Aluminium und weiteren Metallen durch 3D-Druck im Kaltschweißverfahren hergestellt werden.   mehr

  • "Wir denken in eine Richtung"
    FORM + Werkzeug 04/2018, SEITE 46 - 49

    "Wir denken in eine Richtung"

    Präzisionswerkzeuge

    Sommerinterview beim Tübinger Werkzeughersteller Horn: Die Form+Werkzeug-Redaktion diskutierte mit den beiden Geschäftsführern Markus und...   mehr

    Diesen Artikel bieten wir Ihnen mit freundlicher Unterstützung der Redaktion Form+Werkzeug kostenlos als PDF-Datei zum Download an.

Unternehmensinformation

MESAGO Messe Frankfurt GmbH

Rotebühlstr. 83-85
DE 70178 Stuttgart
Tel.: 0711 61946-0
Fax: 0711 61946-90

Dezember 2018

IT-Systeme: Was sie können, wie sie nutzen. Beispiele aus der Praxis des Werkzeugbaus.

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