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21.11.2019

EiP 2019: Kategoriesieger Wolfgang Faßnacht im Interview

„Eine gleichbleibende Mitarbeiterzahl kann den Erfolg eines Unternehmens sogar unterstützen.“

Wolfgang Faßnacht ist mit seinem gleichnamigen Werkzeug- und Formenbau seit fast 30 Jahren höchst erfolgreich. In diesem Jahr belegt er erneut den ersten Platz in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ und stellte damit sogar einen Rekord für die meisten Kategoriesiege im Wettbewerb auf.

v.l.: Mitarbeiter Tomakin Hüseyin, Christopher Faßnacht, Geschäftsleiter Bianca & Wolfgang Faßnacht, Mitarbeiter Nico Korkisch © Fassnacht Werkzeug-Formenbau

v.l.: Mitarbeiter Tomakin Hüseyin, Christopher Faßnacht, Geschäftsleiter Bianca & Wolfgang Faßnacht, Mitarbeiter Nico Korkisch © Fassnacht Werkzeug-Formenbau

Herr Faßnacht, wir gratulieren zum Kategoriesieg bei den „Externen Werkzeugbauern unter 50 Mitarbeitern“. Ihr Name taucht regelmäßig mindestens im Kreis der Finalisten auf. Außerdem sind Sie auch als „Traumfirma“ ausgezeichnet. Wie schaffen Sie es, das Niveau im Betrieb ständig so hoch zu halten, ja zu verbessern – bei annähernd gleichbleibender Mitarbeiterzahl?

Vielen Dank, wir freuen uns sehr, dass wir wieder so erfolgreich abgeschnitten haben.
Ich denke eine gleichbleibende Mitarbeiterzahl ist nichts, was dem Erfolg eines Unternehmens entgegensteht, sondern diesen sogar unterstützen kann. Voraussetzung ist natürlich, dass es eine bewusste Entscheidung ist, die aus den richtigen Gründen erfolgt.

In unserem Fall ist es ja nicht nur so, dass sich die Gesamtzahl kaum verändert, sondern dass wir wirklich über Jahrzehnte hinweg nahezu unverändert die gleichen Mitarbeiter haben. Dadurch sind unsere Leute ein wirklich extrem gut eingespieltes Team. So können wir uns voll darauf konzentrieren Formen zu bauen und sparen uns viel Verwaltungsaufwand.

Was der EiP-Jury gefällt

Die Jury lobte bei W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau besonders den klaren Fokus des Unternehmens auf die Herstellung komplexer Spritzgießwerkzeuge, den hohen Automatisierungsgrad und die hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter.

Sie planen für nächstes Jahr einen Neubau. Werden Sie dann die 20-Mitarbeiter-Marke überschreiten?

Wir sind schon bei 24. Vermutlich haben wir jetzt einfach schon zu oft mit der gleichen Mitarbeiterzahl beim EiP mitgemacht, da hat keiner damit gerechnet, dass man auf einmal was an den offiziellen Angaben ändern muss. (lacht)
Grundsätzlich werden wir aber personell nicht weiter wachsen. Wir sind aktuell ein paar Leute mehr, weil wir schon frühzeitig anfangen Nachwuchs auszubilden, damit wir entsprechend qualifizierte Nachfolger haben, wenn in ein paar Jahren die ersten Mitarbeiter in Rente gehen werden. Dann werden wir vermutlich auch wieder auf etwa 20 Personen schrumpfen.
Den Anbau planen wir aktuell, weil es langsam mit den Maschinen eng wird. Die sind in den letzten Jahren einfach immer größer geworden.

Welche Bereiche / Maschinen werden in der neuen Produktionshalle unterkommen?

Wir sind aktuell noch in der Konzeptionierungsphase, insofern kann ich das noch nicht konkret beantworten.
Unsere Vorstellung geht in die Richtung, dass gerade Anlagen mit starker Wärmeerzeugung in die neue Halle wandern sollen, die dann entsprechend klimatisiert wird.

Sie haben in Ihrem Vortrag während des Werkzeugbau-Kolloquiums an die Anwesenden appelliert, an die Zukunft und eine Nachfolgeregelung zu denken… Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus?

Auch diese Frage kann ich nur schwer konkret beantworten. Seit Anfang des Jahres ist mein älterer Sohn mit im Unternehmen und die Planung geht definitiv in die Richtung, dass er die Firma eines Tages übernehmen wird.

Wann und wie genau steht aber noch nicht fest, das ist ein Prozess, der sich über die nächsten Jahre einfach entwickeln muss. Wir sind da aber auf dem richtigen Weg und haben auch noch genug Zeit, ich wüsste gerade noch nicht mal, was ich eigentlich im Ruhestand anfangen soll. (lacht)
Für mich ist wichtig, dass ich meine Angelegenheiten in Verträgen und Testament soweit geregelt habe, dass auch wenn mir ganz unerwartet morgen etwas passieren sollte, meine Familie entsprechend abgesichert ist und auch unser Unternehmen ohne Unterbrechung weiter laufen kann.

Aus der Garage in den Olymp der Werkzeugmacher

© Fassnacht

Der W. Fassnacht Werkzeug-Formenbau hat 1990 als „Garagen-Betrieb“ mit drei Mitarbeitern angefangen. Seither hat das inhabergeführte Unternehmen ein stetiges und gesundes Wachstum vollzogen und beschäftigt heute 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fassnacht versteht sich als kleine, aber hochleistungsfähige Werkzeugmanufaktur im Bereich anspruchsvoller Spritzgießwerkzeuge und beliefert branchenübergreifend Kunden aus der ganzen Welt mit verlässlichen Lösungen für komplexe Anforderungen.

Weiterführende Information
  • 15.11.2019

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Unternehmensinformation

W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau

Boschstr. 12a
DE 86399 Bobingen
Tel.: 08234 96540
Fax: 08234 965411

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