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02.12.2019

EiP 2019: Interview mit Kategoriesieger ZF Friedrichshafen, Standort Schweinfurt

„Was wir als Werkzeugbauer brauchen? Agilität!“

Der interne Werkzeugbau von ZF Friedrichshafen in Schweinfurt nimmt innerhalb des Konzerns unter den Werkzeugbauten eine Lead Funktion ein. Besondere Kompetenzen hat der Standort bei der Umsetzung von Industrie 4.0-Themen. Die Form+Werkzeug sprach mit Steffen Drabek, dem Gesamtverantwortlichen für den ZF-Werkzeugbau.

Das ZF-Team aus Schweinfurt bei der Preisverleihung © Hanser/Schröder

Das ZF-Team aus Schweinfurt bei der Preisverleihung © Hanser/Schröder

Herr Drabek, herzlichen Glückwunsch zum EiP-Sieg in der Kategorie „Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“. Das Bewerbungsverfahren für den Wettbewerb erfordert einiges ein Arbeitsaufwand. Was hat Sie zur Teilnahme bewogen?

Nun, zum einen das objektive Benchmarking. Wir haben natürlich ein eigenes definiertes Kennzahlensystem, dennoch wird man durch die ein oder andere Frage angeregt nochmals unter einem anderen Blickwinkel zu reflektieren. Des weiteren erhält man am Ende auch ein Feedback „wo“ man steht und erhält - getreu dem Motto „Von den Besten lernen“ - natürlich auch Anregungen und Impulse um sich weiterzuentwickeln.

Der ZF-Werkzeugbau nutzt Electronic Shelf Labels (ESL) zur Materialflusssteuerung © ZF

Der ZF-Werkzeugbau nutzt Electronic Shelf Labels (ESL) zur Materialflusssteuerung © ZF

Bei der Jury kamen insbesondere die 4.0-Lösungen im Betrieb gut an, zum Beispiel der Einsatz von ESL – Electronic Shelf Labels. Können Sie das für uns erläutern?

Wir beschäftigen uns seit längerem mit den Chancen der Digitalisierung für unsere Prozesse, die wir aktuell praktisch papierlos steuern. Ein letztes Puzzlestück hierzu haben wir in Form von Electronic Shelf Labels – vielleicht bekannt aus dem Supermarkt zur Auszeichnung von Waren - gefunden. Wir nutzen sie zunächst um relevante Informationen wie Teile- und Auftragsnummer oder den aktuellen Termin zu visualisieren. Der Ausdruck eines physischen Arbeitspapiers ist damit obsolet. Änderungen von Arbeitsfolgen werden zentral im selbstentwickelten SAP-Planungsmodul vorgenommen und die aktualisierten Informationen innerhalb von zwei Minuten automatisch an das betreffende ESL übertragen. Hieraus ergeben sich natürlich weitere, vielfältige Möglichkeiten zur agilen Steuerung des Materialflusses, die den Aufwand in Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Logistik maßgeblich verringern.

Was der Jury gefällt

Papierlose Fertigung dank digitalem Shopfloormanagement © ZF

Das digitale Shopfloormanagement brachte ZF Punkte bei der Jury. © ZF

Die EiP-Juroren überzeugte der sehr hohe Automatisierungsgrad und die technologieübergreifende Verkettung von Maschinen mit individuellen Eigenentwicklungen am Standort Schweinfurt. Das Unternehmen habe bereits verschiedene Lösungen der Industrie 4.0 konkret umgesetzt und konnte sich dadurch als konzernweites Technologiecenter für die Industrie 4.0 positionieren.

ZF hat ja Produktionsstandorte weltweit, auch Schneid- und Umformwerkzeuge werden an anderen Standorten gebaut. Wie läuft die interne Auftragsvergabe ab? Hat jeder Standort eine bestimmte Kernkompetenz oder stehen Sie in interner Konkurrenz zueinander?

Wir sind eng vernetzt mit den internationalen internen Werkzeugbauten und haben hier eine Lead Funktion. In diesem Rahmen werden gemeinsam diese Entscheidungen getroffen. Dabei gilt grundsätzlich der local-für-local Gedanke, der aber natürlich zu den vor Ort gegebenen Kompetenzen passen muss.

Sie fertigen auch Werkzeuge für Komponenten in der Elektromobilität. Welche Fertigkeiten sind hier besonders gefragt?

Ganz eindeutig AGILITÄT. Die Branche aber auch ZF befindet sich hier in einem hochdynamischen Umfeld, das von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist. Dies gilt sowohl für die Produkt- als auch die dafür benötigte (Produktions-)Prozesswelt. In diesem „VUCA“-Zustand zählt Kreativität, Flexibilität und Geschwindigkeit. Dabei setzen wir auf eine enge Vernetzung unserer Mitarbeiter in flexiblen Projektstrukturen.

Primus inter Pares im ZF-Konzern

ZF Friedrichshafen, Standort Schweinfurt © ZF

© ZF

Das TechCenter Werkzeuge, Messmittel und Automation am Standort Schweinfurt mit seinen rund 170 Mitarbeitern und 40 Auszubildenden ist innerhalb des weltweit operierenden ZF-Konzern ein Kompetenzzentrum für Schneid- und Umformwerkzeuge sowie Messanlagen. Das Werkzeugportfolio umfasst komplexe Stufen, Folge- und Einzel-Werkzeuge sowie für Werkzeuge für Faserverbundkunststoffe.

Weiterführende Information
  • 21.11.2019

    EiP 2019: Kategoriesieger Wolfgang Faßnacht im Interview

    „Eine gleichbleibende Mitarbeiterzahl kann den Erfolg eines Unternehmens sogar unterstützen.“

    Wolfgang Faßnacht ist mit seinem gleichnamigen Werkzeug- und Formenbau seit fast 30 Jahren höchst erfolgreich. In diesem Jahr belegt er erneut den ersten Platz in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ und konnte damit sogar einen Rekord für die meisten Kategoriesiege im Wettbewerb aufstellen.   mehr

  • 20.11.2019

    EiP 2019: Interview mit Gesamtsieger Michael Stepper

    „ Wir wollen mit den bestausgebildeten Mitarbeitern und besten Technologien das beste Werkzeug zu bauen.“

    Gleich bei seiner ersten Teilnahme am EiP-Wettbewerb fiel der Fritz Stepper GmbH & Co. KG der Gesamtsieg zu. Der Spezialist für hochpräzise Folgeverbundwerkzeuge arbeitet mit einer Fertigungstiefe von 100 Prozent.   mehr

  • 15.11.2019

    Werkzeugbau des Jahres 2019

    Das WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer IPT vergeben den Preis zum 16. Mal

    Werkzeugmacher, Emotionen und ein Überraschungssieger   mehr

Unternehmensinformation

ZF Friedrichshafen AG

Ernst-Sachs-Straße 62
DE 97424 Schweinfurt
Tel.: 09721 98-0
Fax: 09721 98-2290

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