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03.12.2018

EiP 2018: Interview mit dem Finalisten Ensinger GbmH

„Hohe Standardisierung und Datendurchgängigkeit zeichnen uns aus.“

Ensinger gehörte 2018 zu den Finalisten der Kategorie Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter. Werkzeugbauleiter Christian Lehner erläutert, warum seine kleine Abteilung innerhalb des international agierenden Unternehmens einen hohen Stellenwert genießt.

Das Werkzeugbau-Team spielt eine Schlüsselrolle bei Ensinger. © Ensinger

Das Werkzeugbau-Team spielt eine Schlüsselrolle bei Ensinger. © Ensinger

Herr Lehner, können Sie uns kurz das Produktportfolio der Ensinger GmbH – und des internen Werkzeugbaus vorstellen?

Ensinger stellt Isolierprofile, Compounds, Halbzeuge, Fertigteile, komplette Baugruppen und Präzisionsprofile aus thermoplastischen Konstruktions- und Hochleistungskunststoffen her. Eingesetzt werden diese Produkte beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau, bei der Erdölgewinnung, in der Automobil- und Luftfahrtindustrie und in der Medizintechnik. Auch in der Lebensmittelindustrie und in der Elektro- und Halbleitertechnik sind die technischen Lösungen auf Basis thermoplastischer Polymere verbreitet. Der interne Werkzeugbau beschäftigt sich überwiegend mit der Extrusion und dem Spritzgussbereich. Wir bauen Spritzgusswerkzeuge bis 32-fach, Extrusionswerkzeuge für Vollprofile, Hohlkammerprofile und Coextrusionswerkzeuge, des Weiteren erstellen wir Betriebsmittel für den Anlagenbau, das Teilehandling und die Nachbearbeitung.

Seit 2016 bilden zwei interne Werkzeugbauten ein eigenes Service-Center. Wie ist die Aufgabenverteilung?

Christian Lehner © Ensinger

Die beiden Werkzeugbauten in Cham und Nufringen sind ähnlich aufgestellt. Extrusionswerkzeuge für Profilextrusion bauen wir an beiden Standorten. In Nufringen werden auch noch Halbzeugwerkzeuge gebaut. In Cham liegt das zweite Standbein bei den Spritzgusswerkzeugen. Die beiden Werkzeugbauten sind sehr stark vernetzt. Es erfolgt ein stetiger interner Kapazitätsausgleich, um für unsere internen Kunden eine kurze Durchlaufzeit zu gewährleisten.

Ensinger beschäftigt 2400 Mitarbeiter an 33 Standorten. In Ihrem internen Werkzeugbau sind 19 Mitarbeiter beschäftigt. Trotzdem gelten Sie als anerkannter Partner und Know-how-Träger im Prozess… Wie groß ist Ihr Einfluss als eher kleine Einheit im Betrieb?

Das Werkzeug ist eine entscheidende Komponente im Produktionsprozess. Bei Neuprodukten sind wir als anerkannter Partner in die Entwicklung integriert. Wir als Werkzeugbau setzen die Standards, wenn es ums Werkzeug geht. Diese Standards sind global gültig. Daher sind wir sowohl für die einzelnen Sparten als auch für die gesamte Unternehmensgruppe Partner und Dienstleister.

Der Ensinger-Werkzeugbau baut u.a. Extrusionswerkzeuge für alle Arten von Profilen. © Ensinger

Können Sie uns anhand eines Beispielwerkzeugs Ihre Kernkompetenz erklären?

Unsere Kernkompetenz liegt insbesondere im Drahterodieren, in der Herstellung von sehr komplexen Schmelzeführungen und in der halbautomatisierten CAM-Programmierung. Da Ensinger einige Hochleistungskunststoffe verarbeitet, liegt ein weiterer Fokus in der Herstellung von Hochtemperaturwerkzeugen.

Sie zeichnen sich durch besonders geringe Durchlaufzeiten aus – wie erreichen Sie die?

Hierzu ist es sehr wichtig, auf hohe Standardisierung und Datendurchgängigkeit zu setzen. Durch Standardprozesse können wir innerhalb kürzester Zeit komplette Werkzeuge programmieren. Am ersten Tag beginnt dadurch der Werker schon mit dem Fräsen. Die Werkzeuge müssen den Werkzeugbau wie in einer Produktionsstraße durchlaufen. Hierzu ist es auch sehr wichtig auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zählen zu können, die eingespielt sind und alle Abläufe kennen. Durch die enge Abstimmung greifen die Produktionsschritte wie bei einem Zahnrad ineinander.

Das Interview führte Susanne Schröder

Über die Ensinger GmbH

Die 1966 gegründete Firma Ensinger stellt mit 2400 Mitarbeitern an 33 Standorten Compounds, Halbzeuge, Fertigteile, Baugruppen und Präzisionsprofile aus thermoplastischen Konstruktions- und Hochleistungskunststoffen her.

Der interne Werkzeugbau am 1980 gegründeten Zweigwerk Cham beschäftigt derzeit 19 Mitarbeiter in 17,3 Mitarbeiterstellen. Im Fokus der Strategie ist der Ausbau der Kapazität, die Reduzierung der Durchlaufzeit, die Organisationsentwicklung und kontinuierliche Verbesserung der Werkzeugtechnologie.


Mediathek

Bilder der Preisverleihung Werkzeugbau des Jahres 2018

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Ensinger GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 8
DE 71154 Nufringen
Tel.: 07032 8190
Fax: 07032 819100

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