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17.12.2018

EiP 2018: Der Finalist Hilti im Interview

„In der Additiven Fertigung sehen wir für den Werkzeugbau noch viel Potenzial.“

Der interne Werkzeugbau von Hilti in Lichtenstein beliefert Standorte in Europa, Asien und Nordamerika. Für Werkzeugbauleiter Hans-Henning Weisbrich ist diese Internationalität ein Gewinn, denn sein Team profitiert von der globalen Expertise, den Ideen und Erfahrungen weltweit.

Das Werkzeugbau-Team von Hilti © Hilti

Herzlichen Glückwunsch, Herr Weisbrich, bereits zum zweiten Mal in Folge gehört Hilti zu den Finalisten im Wettbewerb zum Werkzeugbau des Jahres. Haben sich in Ihrem Betrieb seit dem letzten Jahr maßgebliche Dinge verändert?

Die Hilti Gruppe ist ein Weltmarktführer, der sich durch technologische Innovation differenziert. Das erfordert auf Produktebene eine ständige Weiterentwicklung unserer Werkzeugtechnik. Im letzten Jahr haben wir uns neben den Bereichen Fräsen und Additive Fertigung ganz stark auf die Entwicklung neuer Technologien konzentriert. Wir geben unseren Mitarbeitenden den erforderlichen Freiraum, um an neuen Ideen zu arbeiten und diese in einem Prototyp zu validieren. Wir sind stolz darauf, dass wir dadurch bereits neue Ansätze in Serienprozesse überführt haben.

Hans-Henning Weisbrich © Hilti

Der interne Werkzeugbau von Hilti versorgt die Hilti-Standorte in aller Welt. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Kollegen?

Wir versorgen und unterstützen Standorte in Europa, Nordamerika und Asien – natürlich gibt es in diesem internationalen Umfeld immer Herausforderungen. Allerdings stehen wir in ständigem Austausch und haben gemeinsame Ziele. Durch die persönlichen Beziehungen schaffen wir es, die Herausforderungen in Vorteile zu verwandeln. Die Internationalität ist für uns ein riesiger Gewinn, denn wir profitieren nicht nur von der globalen Expertise, sondern insbesondere auch von der Vielfalt an Ideen und Erfahrungen eines internationalen Teams.

Sie bauen nicht nur einfach Werkzeuge, sondern sind auch stark in die Produktentwicklung und die Konzernforschung eingebunden. Wie funktioniert dieses Zusammenspiel?

Wir sind von der ersten Idee aus der Konzernforschung, über die Produktentwicklung bis hin zur Serienversorgung in den ganzen Prozess eingebunden. Dadurch können wir unsere Ideen und Vorschläge von Anfang an einbringen, verstehen aber auch sehr gut, was es auf der Entwicklungsseite braucht, um schlussendlich die Anforderungen und Erwartungen der Anwender zu erfüllen. Diese enge Anbindung ist für uns die Grundlage, um die technologische Differenzierung unserer Produkte konsequent voranzutreiben.

Wo liegen Ihre Kernkompetenzen?

Unsere Kernkompetenz liegt im Fräsen komplexer Werkzeuge. Hierbei ist insbesondere die Herstellung von Walzwerkzeugen für Sonderprofile von Bedeutung. Wir haben in den letzten Jahren in diesem Bereich viel erreicht und fräsen heute Konturen, die im herstelltechnischen Grenzbereich liegen. Neben dem Fräsen beschäftigen wir uns seit einiger Zeit intensiv mit der additiven Fertigung und setzen seit diesem Jahr die ersten Serienwerkzeuge auf diese Weise um. In dieser Technologie sehen wir für den Werkzeugbau noch viel Potenzial.

Werden Sie nächstes Jahr wieder am Wettbewerb zum Werkzeugbau des Jahres teilnehmen?

Auf jeden Fall. Der Wettbewerb ist für uns ein wichtiger Blick von außen. Zudem können wir uns innerhalb unserer spezifischen Branche vergleichen und von den Besten lernen. Unsere technische und organisatorische Weiterentwicklung ist ein wichtiger Baustein für die Differenzierungs-Strategie der Hilti Gruppe und leistet somit einen Beitrag zum langfristigen Erfolg des Unternehmens.

Das Interview führte Susanne Thyrauer.

Über die Hilti AG

Die Hilti Gruppe mit rund 27.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern beliefert die Bauindustrie weltweit mit technologisch anspruchsvollen Produkten, Systemlösungen, Software und Serviceleistungen.

Der interne Werkzeugbau am Hauptsitz der Hilti Gruppe in Schaan, Liechtenstein, besteht seit 1999. Hauptfokus des Werkzeugbaus mit 40 Mitarbeitern und fünf Auszubildenden ist es, neben der Sicherstellung der Werkzeugversorgung, im Verbund mit der Konzernforschung und Produktentwicklung, hochinnovative Werkzeuge und Fertigungstechnologien zu entwickeln. Neben dem Standort in Schaan versorgt und unterstützt der Werkzeugbau hierbei auch die internationalen Fertigungsstandorte.

Die strategische Ausrichtung des Werkzeugbaus wurde in den letzten Jahren um den Fokus auf schnelle Prototypenversorgung und "Close to Serial" Werkzeuge sowie eine proaktive Technologieentwicklung für Werkzeuge und Fertigungstechnologien erweitert.

Weiterführende Information
  • Werkzeugbau des Jahres

    'Excellence in Production' ist ein jährlich vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT veranstalteter Wettbewerb, um den besten Werkzeugbau im deutschsprachigen Raum zu ermitteln. Lesen Sie hier alles zum Thema.   mehr

  • 08.11.2018

    Werkzeugbau des Jahres 2018 ist Phoenix Contact

    Preisverleihung beim Wettbewerb Excellence in Production (EiP)

    Die Nacht in Aachen: Gewinner und Emotionen   mehr

Unternehmensinformation

Hilti Aktiengesellschaft

Feldkircherstrasse 100
LI 9494 SCHAAN

Januar / Februar 2019

5-Achs-Bearbeitung: Neuheiten und Weiterentwicklungen von Herstellern und Anwendern

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