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15.07.2019

EAM 2019: Wissenswertes zur neuen AM-Messe

Ein Interview mit der Messeleitung der Experience Additive Manufacturing

Sarah Puttner ist Projektleiterin für die Experience Additive Manufacturing (EAM) bei der Messe Ausburg. Sie beantwortete gerne unsere Fragen.

"Die EAM ist eine Plattform für alle Marktteilnehmer, ob große Dienstleister, Start-Ups oder Anlagenhersteller, alle kommunizieren hier auf Augenhöhe."

© Messe Augsburg

Die Messe Augsburg richtet im September zum zweiten Mal eine dreitägige Messe im Bereich Additive Fertigung aus. Welche Aussteller und welches Publikum wollen Sie mit EAM ansprechen?

Sarah Puttner: Die Veranstaltung richtet sich auf Besucherseite an die unterschiedlichsten Anwendungsbranchen wie Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug- und Formenbau, Automotive & Mobility, Luft- und Raumfahrt und Medizin- und Dentaltechnik.

Die EAM ist die Plattform für Unternehmen, Institute, Organisationen und Medien, die sich erst einmal einen Überblick über die Technologie verschaffen möchten. Wir sprechen insbesondere Noch-Nicht-Anwender, aber auch Anwender aus der DACH-Region an, denn wir sehen hier ein großes Potenzial an Unternehmen, für die additive Fertigung die Lösung für ihre Produktion sein kann. Süddeutschland hat eine technologische Spitzenstellung inne und Augsburg ist daher prädestiniert für die Experience Additive Manufacturing.

Die EAM ist die erste Anlaufstelle für Unternehmen, die Unterstützung und Beratung bei der strategischen Make-or-Buy-Entscheidung suchen. Bei vielen Unternehmen, insbesondere den mittelständischen, fehlt momentan noch das Wissen, was Additive Fertigung tatsächlich bedeutet, welchen Mehrwert die Technologie für die Produktentwicklung und die Produktion bietet und welche Entwicklungschancen daraus resultieren. Die EAM bietet anwendungsorientierte und praxisnahe Antworten und Lösungen, wie diese Zukunftstechnologie für das Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann und erklärt die neuen Chancen und Möglichkeiten, wie Fertigungsverfahren im Unternehmen durch AM beeinflusst werden und somit auch der Produktionsprozess positiv verändert werden kann.

Auf Ausstellerseite präsentieren sich Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Pre-, In- und Post-Process, um gezielt auf einzelne Prozessschritte eingehen zu können. Die EAM schafft es, den Markt somit transparent und übersichtlich abzubilden.

Sie werben für die EAM mit einem Multi-Location-Konzept. Was ist darunter zu verstehen?

Sarah Puttner: Unser Ziel ist es die Technologie erlebbar zu machen. Das Konzept spricht insbesondere Noch-Nicht-Anwender an, die sich einen Überblick über diese innovative Technologie verschaffen möchten.

Der offene Anwenderdialog AM Table Talks lädt alle Interessenten zum Erfahrungsaustausch mit Experten aus den Branchen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automotive & Mobility, Werkzeug- und Formenbau sowie Medizin- und Dentaltechnik ein. Dank des unkomplizierten Formats und der Praxisnähe sind die AM Table Talks in 2018 bei den Teilnehmern sehr positiv angekommen. Oskar Frech beispielsweise hat aus dem Bereich „Werkzeug- und Formenbau“ ein sehr spannendes Use Case erläutert. Auch 2019 können sich EAM-Besucher wieder auf ein spannendes Programm freuen. Es wird ab August auf www.experience-am.com veröffentlicht.

Eine große Nachfrage erzeugten auch die Science & Industry Shuttles. Wir freuen uns darauf, den Besuchern 2019 wieder einen Einblick in die Produktionsstätten namhafter Unternehmen aus der AM-Branche bieten zu können. In diesem Jahr geht es zu EOS nach Krailling, Hosokawa Alpine und zum AMLab des Fraunhofer IGCV in Augsburg. Wer einen der begehrten Plätze ergattern möchte, muss wirklich schnell sein.

Des Weiteren findet das 23. Augsburger Seminar für Additive Fertigung im Rahmen der EAM statt - es wird von den Veranstaltungspartnern Fraunhofer IGCV und dem iwb der TU München organisiert. Das diesjährige Thema lautet: „Perspektiven der Additiven Fertigung: Reproduzierbarkeit und neue Technologien“. Wir erwarten Referenten, die insgesamt über 175 Jahre Erfahrung in der additiven Fertigung aufweisen!

Damit die Additive Fertigung in der realen Produktionsumgebung bestehen kann, bedarf es neben den passenden Maschinen und Verfahren auch geeignete Angebote für die vor- und nachgelagerten Prozesse. Was bietet die EAM hier?

Sarah Puttner: Das ist richtig, die Produktion durch additive Fertigung besteht eben nicht nur aus dem Druck des Bauteils, sondern bedarf einiger vor- und nachgelagerten Schritte, wie die Aufbereitung und Kontrolle der CAD-Daten oder beispielsweise die nachträgliche Oberflächenbearbeitung, um hier nur zwei Beispiele zu nennen.

Das bilden wir auch über das Herzstück der Messe, die Sonderschau AM Value Chain mit vielen interessanten Exponaten und Präsentationen entlang der Wertschöpfungskette von Pre-, In- und Post-Process ab. In diesem Jahr erweitern wir die Sonderschau AM Value Chain sogar noch um zwei weitere Bereiche: Der erste Bereich „Einstieg“ geht auf die Frage ein „Warum macht AM Sinn?“ und gibt beispielweise einen Überblick über alle Materialien, die für additive Fertigung verwendet werden können. Als zweite neue und letzte Station gibt es seit diesem Jahr den „bereichsübergreifenden Bereich“. Hier können sich Besucher über Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, Recycling oder Intellectual Property informieren.

Warum ist die EAM für den Werkzeug- und Formenbau attraktiv?

Sarah Puttner: Weil immer mehr Bauteile nicht mehr durch konventionelle Technologien hergestellt werden können. In vielen Branchen, vor allem in der Werkzeug- und Formenbau Branche, ist das Anfertigen spezieller Werkzeuge und Bauteile einer der aufwendigsten Schritte in den Fertigungsprozessen. Der Einsatz konventioneller Verfahren ist meist mit hohen Kosten, einem großen Zeitaufwand sowie hohem technischen Anspruch verbunden.
Immer mehr Bauteile werden somit nicht mehr durch konventionelle Technologien hergestellt. Additive Fertigung ist von der Produktion, auch in der Werkzeug- und Formenbau Branche, nicht mehr wegzudenken, da die additive Fertigung auch in Sachen Designfreiheit und Funktionsintegration stark punktet.

Die EAM bietet Hilfestellung bei der Auswahl von geeigneten Verfahren und Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau. Durch die umfangreiche Expertise unserer Aussteller kann eine optimale Beratung für die Auswahl und Umsetzung von additiv gefertigten Bauteilen gewährleistet werden.

Der Anwenderdialog AM Table Talks geht außerdem mit einer Session „Werkzeug- und Formenbau“ speziell auf die Branche ein und erfahrene Anwender berichten von ihren Erkenntnissen durch die Produktion mit additiver Fertigung. Insbesondere der Austausch auf Augenhöhe auf der EAM kann für die Neu-Einsteiger aus der Werkzeug- und Formenbranche sehr hilfreich sein.

Bei der Premiere 2018 hatten Sie rund 70 Aussteller auf 4500 qm Ausstellungsfläche und ca. 1800 Besucher. Wie ist der aktuelle Anmeldestand?

Sarah Puttner: Die EAM wächst, das zeichnet sich schon zwei Monate vor Messebeginn klar ab. Insbesondere Aussteller schätzen das Konzept, da die EAM insbesondere auch Noch-Nicht-Anwender anspricht. Partnerschaften mit Organisationen, Cluster und Verbänden aus allen Branchen ermöglichen uns die Ansprache potenzieller Anwender von AM. Das ist auch ein Grund, warum wir schon über 20 Neu-Aussteller zur EAM 2019 begrüßen dürfen. Übrigens, alle Neu-Aussteller stellen wir auf LinkedIn unter #neudabei vor. Schauen Sie gerne mal auf LinkedIn vorbei!

Weiterführende Information
  • Erschienen am 04.07.2019

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    Diesen Artikel bieten wir Ihnen mit freundlicher Unterstützung der FORM-Werkzeug-Redaktion kostenlos als PDF-Datei zum Download an.

  • 04.03.2019

    2. Experience Additive Manufacturing vom 24. bis 26. September 2019

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    Die 2. Experience Additive Manufacturing (EAM) thematisiert Pre-, In- und Post-Processing bei der additiven Fertigung. Sie findet vom 24. bis 26. September 2019 in Augsburg statt.   mehr

  • Erschienen am 15.10.2018

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Unternehmensinformation

Messe Augsburg ASMV GmbH

Am Messezentrum 5
DE 86159 Augsburg
Tel.: 0821 2572-201
Fax: 0821 2572-105

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