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01/2012

Editorial

Betriebssystemstörung

Editorial

Wenn es nur so einfach wäre! Ist es im Wirtschaftsgeschehen aber oft nicht. Eher dagegen bei der Technik. Verheddern sich zum Beispiel Computer in der Komplexität ihres Betriebssystems, genügt eine Tastenkombination für den Neustart, und alles renkt sich beim Hochfahren des Rechners zumeist wieder ein. Man arbeitet mit geringer Verzögerung ohne kostspielige Wartungsmanöver weiter. Ganz anders verhält es sich jedoch bei der Systemfrage in der Wirtschaft. Da ist wegen Systemrelevanz einer Wirtschaftsbranche an einen Neustart wegen vielfältiger Verflechtungen und monetärer Interessen kaum zu denken. Sollte man aber, denn das System verhält sich instabil und beginnt gefährlich zu wanken. Selbst der eine oder andere liberale Marktgläubige zweifelt mitunter, ob das Ganze angesichts finanzieller Exzesse noch tauglich ist, denn: Die Börse setzt nicht selten auf irreale Gewinnerwartungen, der graue Kapitalmarkt wettet ungehemmt weiter, die Rating-Agenturen stufen Finanzprodukte, Unternehmen und sogar Staaten gnadenlos herab – letztere bis in den Ruin. Der Widerstand gegen all das nimmt zu, ein Wandel muss her: Revolution oder Evolution? Egal wie, drängend sind stabilere Marktmechanismen. Entsprechend Wirtschaftsdogma wäre heute wohl eher John Maynard Keynes als Milton Friedman, also etwas mehr Staat und weniger Markt angesagt. Nicht nur Sparen, mehr steuerliche Unternehmensförderung und striktere Regeln gegenüber enthemmten Finanzmärkten sind erwünscht. Auf Sparen allein kann Rezession folgen, ein billiger Kredit kann zur Investition ermuntern. Betriebssysteme wie Wirtschaftssysteme bedürfen zuweilen der Wartung und Reparatur – höchste Zeit, dies anzugehen. Sonst droht ein Systemabsturz.

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