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11.07.2018

Bildergalerie: 3D Systems druckt 72 Drachen für UNESCO-Weltkulturerbe

Die chinesische Pagode im Londoner Kew Garden hat nach einer mehrjährigen Restaurationsphase wiedereröffnet. Warum die Drachen, die jede einzelne Etage zieren, aus dem 3D-Drucker kamen, hat die Form+Werkzeug-Redaktion für Sie vor Ort recherchiert.

  • Alles Gold, was glänzt: Die Originalfarbe wurde vom Team des Historic Royal Palaces rekonstruiert, das Gold ist keine Farbe, sondern Blattgold – wie es sich für einen königlichen Drachen gehört. © Hanser/Schröder

    Alles Gold, was glänzt: Die Originalfarbe wurde vom Team des Historic Royal Palaces rekonstruiert, das Gold ist keine Farbe, sondern Blattgold – wie es sich für einen königlichen Drachen gehört. © Hanser/Schröder

  • Aber fangen wir von vorne an: Wir befinden uns im Londoner Royal Botanic Garden, dem Kew Garden. Einem der ältesten botanischen Gärten der Welt. Er wurde 2003 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. © Hanser/Schröder

    Aber fangen wir von vorne an: Wir befinden uns im Londoner Royal Botanic Garden, dem Kew Garden. Einem der ältesten botanischen Gärten der Welt. Er wurde 2003 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. © Hanser/Schröder

  • Ein Highlight im Park ist die 1761 erbaute chinesische Pagode. Das Gebäude ist ein 50 Meter hoher Ziegelsteinbau... © Richard Lea-Hair - Historic Royal Palaces

    Ein Highlight im Park ist die 1761 erbaute chinesische Pagode. Das Gebäude ist ein 50 Meter hoher Ziegelsteinbau... © Richard Lea-Hair - Historic Royal Palaces

  • In allen 8 Ecken sollen Drachen drinstecken: Schon zu seiner Eröffnung im Jahr 1761 zierten viele (seinerzeit aus Holz geschnitzte Drachen) jede einzelne Etage. Hier ein aktuelles Bild 2018 mit den Rekonstruktionen. © Richard Lea-Hair - Historic Royal Palaces

    In allen 8 Ecken sollen Drachen drinstecken: Schon zu seiner Eröffnung im Jahr 1761 zierten viele (seinerzeit aus Holz geschnitzte Drachen) jede einzelne Etage. Hier ein aktuelles Bild 2018 mit den Rekonstruktionen. © Richard Lea-Hair - Historic Royal Palaces

  • Projektleiter Craig Hatto, Historic Royal Palaces, leitete die Restaurierungsarbeiten an der Pagode. Das Budget umfasste insgesamt 5,6 Mio. Euro. „Aus Holz wären die Drachen zu schwer gewesen, im Original betrug das Gewicht der Drachen auf der untersten Etage 2,5 Tonnen.“ © Hanser/Schröder

    Projektleiter Craig Hatto, Historic Royal Palaces, leitete die Restaurierungsarbeiten an der Pagode. Das Budget umfasste insgesamt 5,6 Mio. Euro. „Aus Holz wären die Drachen zu schwer gewesen, im Original betrug das Gewicht der Drachen auf der untersten Etage 2,5 Tonnen.“ © Hanser/Schröder

  • Ein mittlerer Drache wiegt heute leichte 9 kg. Für das Projekt wurden 72 Unikate gedruckt. In der untersten Etage sind die Drachen bis zu 2 m lang, die kleinsten im oberen Bereich ca. 1 m. Jede Figur ist individuell gefertigt, mit anderen Flügelhaltungen etc. © Rindle

    Ein mittlerer Drache wiegt heute leichte 9 kg. Für das Projekt wurden 72 Unikate gedruckt. In der untersten Etage sind die Drachen bis zu 2 m lang, die kleinsten im oberen Bereich ca. 1 m. Jede Figur ist individuell gefertigt, mit anderen Flügelhaltungen etc. © Rindle

  • Nick Lewis, Geschäftsführer On Demand Manufacturing bei 3D Systems, ist stolz auf diesen Auftrag: „Wir hatten genügend Kapazitäten, um diesen Großauftrag zeitnah zu erfüllen. Für den Druck der  Drachen liefen 50 Anlagen in Holland, England, Frankreich und Italien.“  © Hanser/Schröder

    Nick Lewis, Geschäftsführer On Demand Manufacturing bei 3D Systems, ist stolz auf diesen Auftrag: „Wir hatten genügend Kapazitäten, um diesen Großauftrag zeitnah zu erfüllen. Für den Druck der Drachen liefen 50 Anlagen in Holland, England, Frankreich und Italien.“ © Hanser/Schröder

  • Wie die Drachen entstanden: Das Team des Historic Royal Palaces ließ ein Urmodell aus Holz schnitzen, aus dem die anderen Figuren abgeleitet wurden. Die Drachen sollten so detailgetreu wie möglich sein – und aussehen wie handgeschnitzt. Das Modell wurde von 3D Systems eingescannt... © 3D Systems

    Wie die Drachen entstanden: Das Team des Historic Royal Palaces ließ ein Urmodell aus Holz schnitzen, aus dem die anderen Figuren abgeleitet wurden. Die Drachen sollten so detailgetreu wie möglich sein – und aussehen wie handgeschnitzt. Das Modell wurde von 3D Systems eingescannt... © 3D Systems

  • … und mit der 3D-Systems-Reverse Engineering Software Geomagic verarbeitet. © 3D Systems

    … und mit der 3D-Systems-Reverse Engineering Software Geomagic verarbeitet. © 3D Systems

  • Mit einem selektiven Lasersinterverfahren wurden weiße Drachen mit hochwertiger Oberflächenqualität gedruckt. Das verwendete Material, ein Polyamid-12-Nylonwerkstoff, ist sehr haltbar, um Wind und Wetter zu trotzen… Die Original-Holzdrachen überstanden damals nur 23 Jahre…. © 3D Systems

    Mit einem selektiven Lasersinterverfahren wurden weiße Drachen mit hochwertiger Oberflächenqualität gedruckt. Das verwendete Material, ein Polyamid-12-Nylonwerkstoff, ist sehr haltbar, um Wind und Wetter zu trotzen… Die Original-Holzdrachen überstanden damals nur 23 Jahre…. © 3D Systems

  • Gut bewacht von den ‚Royals‘: der Eingang der Pagode… © Hanser/Schröder

    Gut bewacht von den ‚Royals‘: der Eingang der Pagode… © Hanser/Schröder

  • Kaum läuft man 253 Stufen, schon ist man oben. © Hanser/Schröder

    Kaum läuft man 253 Stufen, schon ist man oben. © Hanser/Schröder

  • Von hier ein phantastischer Blick über London… Die Drachen müssen hier oben Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h aushalten. © Hanser/Schröder

    Von hier ein phantastischer Blick über London… Die Drachen müssen hier oben Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h aushalten. © Hanser/Schröder

  • Drachendetails: Die Drachen sind hohl, was sie leicht macht… und die Möglichkeit bietet, Löcher und Vorrichtungen zur Fixierung der Körper einzubringen. © Hanser/Schröder

    Drachendetails: Die Drachen sind hohl, was sie leicht macht… und die Möglichkeit bietet, Löcher und Vorrichtungen zur Fixierung der Körper einzubringen. © Hanser/Schröder

  • … und auf der Unterseite der Drachen Raum für die Nennung von Sponsoren bietet. © Hanser/Schröder

    … und auf der Unterseite der Drachen Raum für die Nennung von Sponsoren bietet. © Hanser/Schröder

  • Noch mehr Drachendetails… Dieser 73. Drache wurde als Anschauungsobjekt ‚zum Anfassen‘ gefertigt und landete auf der Wiese vor der Pagode… © Hanser/Schröder

    Noch mehr Drachendetails… Dieser 73. Drache wurde als Anschauungsobjekt ‚zum Anfassen‘ gefertigt und landete auf der Wiese vor der Pagode… © Hanser/Schröder

  • Noch mehr Drachendetails… Dieser 73. Drache wurde als Anschauungsobjekt ‚zum Anfassen‘ gefertigt und landete auf der Wiese vor der Pagode… © Hanser/Schröder

    Noch mehr Drachendetails… Dieser 73. Drache wurde als Anschauungsobjekt ‚zum Anfassen‘ gefertigt und landete auf der Wiese vor der Pagode… © Hanser/Schröder

  • Der Architekt der Pagode, William Chambers, ließ sich auf China-Reisen von chinesischen Gärten und Architektur zum Bau der Pagode inspirieren.  © Hanser/Schröder

    Der Architekt der Pagode, William Chambers, ließ sich auf China-Reisen von chinesischen Gärten und Architektur zum Bau der Pagode inspirieren. © Hanser/Schröder

  • Modell zur Erbauung der Pagode 1761. © Hanser/Schröder

    Modell zur Erbauung der Pagode 1761. © Hanser/Schröder

  • Hingucker in der unteren Etage: Blue Peter (inspiriert von der BBC-Kinderserie).  © Hanser/Schröder

    Hingucker in der unteren Etage: Blue Peter (inspiriert von der BBC-Kinderserie). © Hanser/Schröder

  • Zum Abschluss ein kleiner Abstecher ins Palmenhaus… © Hanser/Schröder

    Zum Abschluss ein kleiner Abstecher ins Palmenhaus… © Hanser/Schröder

  • Zum Abschluss ein kleiner Abstecher ins Palmenhaus… © Hanser/Schröder

    Zum Abschluss ein kleiner Abstecher ins Palmenhaus… © Hanser/Schröder

  • Für Sie gerne vor Ort: die Redakteurin der Form+Werkzeug. © Rindle

    Für Sie gerne vor Ort: die Redakteurin der Form+Werkzeug. © Rindle

  • Wer auch da war: Prince Charles - allerdings erst zwei Tage später © 3D Systems

    Wer auch da war: Prince Charles - allerdings erst zwei Tage später © 3D Systems

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Tel.: 06151 357-310
Fax: 06151 357-111

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